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Spieltag: 13 (12.11.06 So) | VfL Lichtenau : SC RW Husen (3:2) | Kreisliga A | Saison 2006/2007 — Wichtiger Sieg gegen Husen [jb]

Im Derby gegen den SC RW Husen konnte die erste Mannschaft nach drei Niederlagen endlich wieder einen Sieg einfahren. Dabei wurde den Zuschauern – nicht zuletzt wegen der widrigen Platzverhältnisse – kein schönes Spiel geboten. Dafür war es an Spannung kaum zu überbieten.

Zunächst war jedoch nicht viel Aufregendes zu vermelden. Beide Mannschaften hatten kaum nennenswerte Torraumszenen. Wir verstanden es auf dem tiefen Geläuf einfach nicht, den einen oder anderen vielversprechenden Angriff zum Abschluss zu bringen. So waren es schließlich die Gäste, die einen Moment der Unaufmerksamkeit in unserer Hintermannschaft nach etwa 30 Minuten zur 1:0-Führung nutzten.

Dadurch wach gerüttelt erkannten wir, dass ein Sieg bei diesen Bedingungen nur durch Kampf möglich war und erhöhten den Einsatz. Dieser wurde auch belohnt: Kurz vor der Pause wurde ein von Kim Söhl getretener Freistoß unhaltbar abgefälscht. Dieses Tor zum 1:1 war gerade für die Moral besonders wertvoll, da wir auf Grund einer Verletzung von Patrick Glahn kurzfristig in Unterzahl spielten.

Direkt nach der Pause konnten wir uns gleich mit einem Paukenschlag zurückmelden: Auf Vorarbeit von Falko Backhaus, der auch schon den Freistoß zum Ausgleich erkämpfte, besorgte Benni Dück die 2:1-Führung. Nachdem die Husener sich von diesem Schock erholt hatten, bot sich den Zuschauern ein offener Schlagabtausch. Auf beiden Seiten ergaben sich Tormöglichkeiten. Eine erneute Unaufmerksamkeit nutzten die Rot-Weißen zum Ausgleich.

Etwas später hätte ein frei vor Torhüter Johannes Jolmes auftauchender Stürmer wohl den Husener Siegtreffer markiert, wenn er nicht in letzter Sekunde von Kim Söhl gestoppt worden wäre. Stattdessen konnten wir 10 Minuten vor dem Ende erneut in Führung gehen: Den von Falko „Hanke-Longus“ Backhaus erkämpften Ball konnte der für Patrick eingewechselte Karsten Wübbeke verwerten.

Die Husener setzten nun alles auf eine Karte und kosteten uns bis zum Abpfiff einige Nerven. Wir konnten aber mit Mühe den Vorsprung über die Zeit retten, wobei Falko in der Nachspielzeit fast noch das 4:2 erzielt hätte. Am Ende war der Jubel über den „Dreier“, den wir mit etwas Glück, aber auf Grund der kämpferischen Leistung nicht unverdient einfuhren, riesengroß.

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