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SG Haaren/Helmern II - VfL Lichtenau II 3:1 (1:0)
Tor: Marcel Rustemeyer (60.)

Aufstellung: Christoph Ernst - Kemal Yildirim, Matthias Gebel, Tim Leifeld - Marcel Rustemeyer, Lars Hartmann, Robin Strickling, Jan-Erik Hanitz (45. David Glahn), Christian Albert - Mathias Hartfeld, Frederik Avramovic

Nach den beiden bitteren Niederlagen in den letzten beiden Wochen wollten wir in Helmern wieder siegen und waren von der ersten Minute an konzentriert im Spiel. Wir wollten zeigen, dass wir eine spielerisch starke Mannschaft sind und konnten ein ums andere Mal über die Außen Richtung Strafraum kommen und einige Abschlüsse vorweisen. Die Gastgeber wirkten recht überrumpelt von unserem Spiel und so waren wir die spielbestimmende Mannschaft. Die Abwehr um Kemal, Tim und Matthias machte ihre Sache bei den oftmals weit geschlagenen Bällen sehr gut, man gewann fast jeden Zweikampf. Über die Mitte mit Marcel und Lars kamen wir auch ohne den verletzten Martin spielerisch sehr gut nach außen und konnten mit einfachen, kurzen Pässen die Räume überbrücken. Ein Tor wollte uns leider nicht gelingen, wir scheiterten entweder kurz vor oder beim Abschluss. Einige Fouls waren dann auch dabei, aber wir konnten aus den resultierenden Standards kein Kapital schlagen.
Nach einer knappen halben Stunde erwischte uns Haaren/Helmern dann eiskalt, als sie einen Ball auf die linke Seite spielten, der Spieler sich im Zweikampf durchsetzte und dann einen unglaublichen Knaller an die Unterkante der Latte zur Führung in unser Tor nagelte. Christoph hatte nicht den Hauch einer Chance, war aber anscheinend sogar noch knapp mit den Fingerspitzen am Ball, leider war nichts zu machen.
Wir drückten regelrecht wütend auf den Ausgleich und hatten kurz danach auch die Riesenchance als Robin im Strafraum für Mathias quer legte, der aber aus 7 Metern am Torwart scheiterte. Es ging dann mit einem eigentlich nicht ganz verdienten Rückstand in die Pause.

Eine Dreiviertelstunde blieb uns um das Ding noch zu drehen und wir versuchten mit der Einwechslung von David noch etwas frischen Wind zu bringen. Es gelang uns auch und wir spielten weiter recht gut nach vorne, allerdings mit zu wenigen Abschlüssen. Der Gastgeber traute sich aber auch öfter in die Offensive und hatte ebenso immer wieder gefährliche Szenen, sodass es eine ausgeglichene Partie war. Als das Spiel hin und her wog war dann eine Standardsituation nach einer knappen Stunde für das 2:0 verantwortlich, der Ball kam irgendwie im Strafraum zum liegen und ein Spieler der Haarener schaltete am schnellsten. Knüppeldick kam es dann einige Minuten später, denn Kemal musste mit glatt roter Karte vom Platz. In Unterzahl und mit zwei Toren im Rückstand war es eine schier unlösbare Aufgabe geworden, doch Marcel ließ uns noch einmal hoffen, als er nach einer Ecke den Ball volley ins Tor bugsierte.
Zuvor hatte bereits Mathias eine weitere Chance, als über Christian und Fred der Ball für ihn aufgelegt wurde, der Torwart aber per Flugeinlage parierte.
Es blieb dann bei unserem verzweifelten Ansturm in den Schlussminuten und als Christoph dann für eine Ecke auch noch mit vorne war passierte das dritte Gegentor.
Eine alles in allem enorm ärgerliche Leistung, da wir aus unseren zugegebenermaßen nicht gerade üppigen Torchancen einfach nicht genug herausholen, um die drei Punkte mitzunehmen, was sich jetzt bereits mehrere Wochen hintereinander gezeigt hat.

Einen weiteren Dreier heimsten wir gestern in Büren auf deren Ascheplatz ein.

Von Anfang an entwickelte sich ein recht ansehnliches Spiel. Büren, die erstmalig diese Saison personell einigermaßen aus dem Vollen schöpfen konnten (von 2-3 Ausfällen mal abgesehen), präsentierte sich keineswegs wie ein Abstiegskandidat, sondern versuchte, ordentlichen Fußball zu bieten und präsentierte sich stärker, als die ein oder andere Mannschaft, die über Büren in der Tabelle stehen.

Da aber auch wir zeigen wollten, was wir spielerisch drauf haben, entwickelte sich ein recht interessantes Match, wobei wir erst einige Minuten brauchten, bis wir im Spiel drin waren.
Nach 10 Minuten mussten wir einmal kurz durchatmen, als unser Torwart Martin „Hofi“ Hofnagel einen Schuss aus mit seinem Knöchel an den Pfosten lenkte.

In der 30. Minute hatte schließlich Ussame die große Chance zur Führung, verpasste diese aber, nachdem der Torwart bereits geschlagen war und er einen Gegenspieler anschoss.
So ging es mit einem im Großen und Ganzen leistungsgerechten Unentschieden in die Pause.

Nach der Pause trumpften wir zunächst groß auf. Arno markierte in der 47. Minute nach Zuspiel von Jonas, der erstmalig seit dem 5. Spieltag und ausgestandener Verletzung wieder in der Anfangsformation stand, die 1:0 Führung. Auch in der Folge machten wir weiterhin Druck und konnten erneut durch Arno auf 2:0 erhöhen, als er aus ca. 22m einfach mal drauf hielt.

In der 60. Minute dann die vermeintliche Vorentscheidung. Eine Flanke von Tobi Scholle wollte Arno in der Mitte per Kopf verwerten, wurde jedoch zuvor von einem Bürener Spieler geschubst, so dass der gute Referee auf Elfmeter entschied. Ussame verwandelte eiskalt.
In der 68. Minute verpasste Vital per Kopf aus 5 m die Chance zum 4:0, der Bürener Torwart parierte glänzend, Roman versemmelte den Nachschuss mit seinem Knie dann noch aus 4 m übers Tor.

Kurz zuvor hatte wir allerdings bereits Glück gehabt, als Büren eine Schuss aus 20 m an den Pfosten setzte.

Nun hielt der Schlendrian bei uns Einzug. Natürlich weiß die Mannschaft, dass sie Fußball spielen kann, nur wollte man nun alles spielerisch lösen, selbst auf engstem Raum am eigenen 16 er. Hinzu kam, dass wir bei unserem Passspiel teilweise keine richtige Körperspannung mehr hatten, quasi halbherzig agierten. So führte ein Ballverlust, bedingt durch einen solchen Fehlpass, in der 72. Minute zum 1:3.

Aber auch hiervon ließen wir uns nicht beeindrucken, sondern versuchten, fast alles spielerisch zu lösen.

So folgte in der 87. Minute ein weiterer Ballverlust am eigenen 16er, wo wir trotz Bedrängnis den Ball mittels Kurzpassspiels nach vorne befördern wollten, statt vielleicht mal den etwas längeren Ball zu wählen. Nun denn, so stand es dann 2:3. In der Folge mussten wir noch etwas zittern inklusive der 5 minütigen Nachspielzeit, ließen in einem sehr fairen Match aber nichts mehr zu.

So konnten wir unterm Strich einen verdienten Auswärtssieg mitnehmen.
Den einzigen Vorwurf, den wir uns gefallen lassen müssen, ist, dass wir nach dem 3:0 nicht hochkonzentriert weiter gespielt haben, sondern gemeint haben, es läuft alles von Alleine. Aber die Mannschaft hat sich diese Saison bereits als sehr lernfähig gezeigt, so dass Hoffnung besteht, dass wir uns das nächste Mal in einer ähnlichen Situation anders verhalten werden.

Ein großes, ach was, ein Riesen Kompliment an die Mannschaft: Wenn man nach dem 5. Spieltag Letzter ist mit 2 Punkten und dann aus den folgenden 10 Spielen 9 Siege holt, spricht dieses ganz klar für unsere Mannschaft, vor allem, wenn man bedenkt, dass wir immer öfter auch spielerisch zu überzeugen wissen.

Neben der Weiterentwicklung unserer Jungspunde Lars Hartmann, Bastian Menke, Tobias und Jonas Scholle, Maxi Richters und Sergej Schulz (die A-Jugendspieler noch nicht mit eingerechnet…), sollte an dieser Stelle unserem Torwart Hofi ein großes Kompliment ausgesprochen werden. Hofi, obwohl er nur unregelmäßig trainieren kann, bringt seit Jahren hervorragende Leistungen und ist uns stets ein sicherer Rückhalt. Mit teilweise unglaublichen Paraden, hat er uns in den zurückliegenden Spielzeiten bereits einige Punkte gesichert. Hinzu kommt, dass er des Öfteren für ein Spiel unter der Woche seine Schicht getauscht hat oder sich auch angeschlagen zur Verfügung gestellt hat! Weiter so, Hofi, Du Toni Turek des VfL!

Aber auch der ein oder andere Spieler wird hier bei Gelegenheit mal hervor gehoben werden, so z.B. unsere starken Neuzugänge Mark und Vital, die sich nicht nur sportlich, sondern auch menschlich glänzend eingefügt haben.

VfL Lichtenau II - SV Brenken II 2:4 (1:0)
Tore: 1:0 Patrick Berlage (20.), 2:3 Thorsten Niggemeier (73.)

Aufstellung: Christoph Ernst - Kemal Yildirim, Tim Leifeld, Matthias Gebel - Christian Albert, Marcel Rustemeyer, Sascha Rehermann (30. Robin Strickling), Thorsten Niggemeier, Martin Beyermann (35. Jan-Erik Hanitz) - Patrick Berlage (75. Michael Giesguth), Mathias Hartfeld

Nach der bitteren Niederlage gegen Harth/Weiberg mussten wir diese Woche wieder auf der Menne einen weiteren Heimsieg in Angriff nehmen und legten auch ganz gut los. Wir waren das spielbestimmende Team und hatten auch früh kleinere Gelegenheiten. Die Gäste kombinierten allerdings auch ab und zu gefällig durch das Mittelfeld und versuchten sich schnell über die Außen zur Grundlinie durchzuspielen. Die Abwehr um Kemal, Tim und Mathias, der nach letztwöchiger Abwesenheit zurückkehrte, stand sicher und ließ wenig bis gar nichts zu. Das Mittelfeld präsentierte sich relativ ballsicher und wir versuchten oft die Außen ins Spiel zu bringen. Abschlüsse im Sechzehner der Gäste blieben zwar noch Mangelware, aber wir kamen näher und so war es dann nach etwa 20 Minuten so weit: Patrick brachte an eine Hereingabe die Fußspitze heran und der Ball passte perfekt ins lange Eck zur Führung. Der Jubel war groß und wir wollten schnell nachlegen. Nach einem weiten Ball war Mathias durch und legte den Ball am Torwart vorbei und wurde daraufhin im Strafraum von diesem gelegt. Völlig unverständlicherweise blieb der Pfiff jedoch aus und der glasklare Elfmeter verwehrt. Wir hielten uns nicht allzu lange damit auf und wechselten schon in der ersten Halbzeit: Robin ersetzte Sascha auf links und Martin musste verletzungsbedingt weichen, Jan-Erik kam in die Partie. Bis zur Halbzeit blieb es bei der am Ende doch verdienten Führung und in der zweiten Halbzeit war die Marschroute klar: Wir wollten schnell auf die zweite Bude gehen und das Spiel somit weiter in unsere Richtung kippen. Es entwickelte sich jedoch leider anders: Brenken machte nun mehr Druck und wollte den Ausgleich und kam nach etwa 60 Minuten auch zum Tor, als Christoph einen fiesen Ball nur abklatschen konnte und der Stürmer des Gegners am schnellsten schaltete. Das zweite Tor der Gäste entstand dann aus einem weiteren Ballverlust in der Vorwärtsbewegung und der Gegner konnte die Situation ausspielen.
Auch das 3:1 fiel ähnlich, da wir wieder in einer blöden Situation den Ball verloren hatten und schon wieder nutzte der Gast die Unordnung. Enorm ärgerliche Tore, aber wir stellten uns auch einfach nicht besonders clever an.
Der Anschluss konnte dann noch einmal hergestellt werden: Thorsten haute einen Freistoß aus 18 Metern in die Torwartecke zum 3:2. Der Druck auf den Ausgleich kam jedoch nicht lange, denn ein Konter beendete die Hoffnungen auf ein Remis ziemlich schnell, da Brenken auch diese Chance eiskalt nutzte.
Die Niederlage ist enorm bitter aber letzten Endes vor allem uns selbst geschuldet. Es wird nun enorm wichtig die nächste Partie gegen Haaren/Helmern für uns zu entscheiden.

Wenn man die Spielberichte der letzten Jahre hier verfolgt hat, ist ja bereits bekannt, dass diverse Größen des Show- und Popgeschäfts dem VfL anhängen. Nun soll angeblich auch noch ein gewisser U. Jürgens gefallen an unserer Mannschaft gefunden haben.

Gerüchten zufolge soll U. Jürgens nach dem gestrigen Sieg gegen Brenken angefangen haben, Ableitungen seiner besten Hits zu einem Song zu verarbeiten. Der erste Entwurf schaut angeblich so aus:

Zunächst soll er aufgrund der zahlreichen Regenfälle der letzten Woche die folgenden Worte gefunden haben: (abgeleitet aus „Der Teufel hat den Schnaps gemacht“)

„Der Teufel hat den Platz gemacht,
um uns zu verderben.
Ich hör schon
wie der Teufel lacht,
wenn wir auf`m Platz ausrutschen werden“

Zur 1. Halbzeit sei ihm folgendes eingefallen (aus "Merci Cherie"):

„Adieu, Adieu, Adieu
Das Spiel tut so weh, so weh, so weh,
Unser Sieg fliegt dahin, dahin
Merci Erste Mannschaft, weine nicht
Auch der 0:1 Pausenstand hat seinen Sinn

Schau nach vor`n, nicht zurück
zwingen kann man kein Glück
denn kein Meer ist so wild, wie unser Spiel
Unser Spiel allein, nur das kann so sein, so sein

Merci, Merci, Merci
Dennoch für die 1. Hälfte VfL, VfL“

„Zum Ausgleich in der 52. Minute durch unseren 19 Jährigen Lars Hartmann nach Eckball Arno sei ihm dann folgendes eingefallen: (abgeleitet aus 17 Jahr, blondes Haar“)

„ Eine Ecke wie jede,
ich träum von Toren,
doch eben nur ein Traum
oh oh!
Spieler wohin ich schau,
Großstadtgetriebe,
und auf einmal sah ich ihn, ihn, ihn!

19 Jahr, braunes Haar,
so stand er vor mir,
19 Jahr, braunes Haar
welch ein Kopfballtor!“

Unser 2: 1 in der 70 Minute durch Mark Jürgens habe demnach folgenden Anklang geunden: (abgeleitet aus „Aber bitte mit Sahne“)

„Doch auch mit dem Ausgleich war es schließlich vorbei,
Arno schoß die nächste Ecke herbei,
Im 16er gabs statt Gegenwehr verzuckerte Torten,
Mark Jürgens Kopfball wurde begleitet mit folgenden Worten:
Dass der Herrgott den Weg ins Tor ihm bahne,
aber bitte mit Sahne!“

Auch zum 3:1 soll er demnach die passenden Worte gefunden haben: (abgeleitet aus „Griechischer Wein“)

„Da spielte Ussame mit braunen Augen und mit schwarzem Haar,
auf dem Platz sah man ein Spiel, das begeisternd war.
Als er Ussame sah, flankte Jonas und lud ihn ein.

Griechischer Wein ist so wie das Blut der Erde.
Komm, schenk ihnen ein! Schenk nochmal ein“

Ach so, einen Refrain soll es auch noch geben: (abgeleitet aus: "Mit 66 Jahren fängt das Leben an")

„Mit 26 Punkten, da fängt die Saison erst an,
mit 26 Punkten, da hat man Spaß daran.
Mit 26 Punkten, da kommt man erst in Schuss!
Mit 26 Punkten ist (hoffentlich) noch lang noch nicht Schluss!“

Bei aller Satire kann man aber schon mal festhalten, dass wir, nachdem wir nach dem 5. Spieltag Letzter waren, nun eine sehr ordentliche Basis für den Klassenerhalt gelegt haben!

Das Zeltlager 2014 ist zum jetzigen Zeitpunkt bereits überbucht.
Daher nehmen wir zur Zeit nur noch Anmeldungen unter Vorbehalt auf. Wir bemühen uns noch weitere Plätze zu bekommen, können dieses aber nicht garantieren!!
Wer also noch Interesse hat sollte sich nun beeilen!!

Harth/Weiberg II - VfL Lichtenau II 3:1 (2:1)
Tor: Kemal Yildirim (45., Elfmeter)

Aufstellung: Marcel Jonas - Kemal Yildirim, Niklas Kloppenburg (46., David Glahn), Tim Leifeld - Christian Albert, Matthias Riedel, Robin Strickling, Jan-Erik Hanitz (65., Thorsten Niggemeier), Martin Beyermann - Mathias Hartfeld, Patrick Berlage (70., Fred Avramovic)

Nach dem schmutzigen Arbeitssieg über Wünnenberg mussten wir in Büren auf Kunstrasen gegen Harth/Weiberg II antreten. Die Platzverhältnisse waren also gut und Platzfehler konnten schon einmal keine Entschuldigung sein.
Wir begannen die ersten fünf Minuten gut und konnten das Spiel offen gestalten, doch schon in der Folge verloren wir die Kontrolle über den Ball und somit auch das Spiel, die Gastgeber waren die spielbestimmende Mannschaft und kamen in der Folge auch zu guten Gelegenheiten. Viel zu oft liefen wir nur hinterher und konnten erst kurz vor oder sogar im Strafraum klären, selber waren wir nur selten in der Lage den Ball vorne festzumachen.
Das Spiel kippte immer mehr zu unseren Ungunsten, aber es blieb lange beim 0:0, auch weil wir in den Zweikämpfen meist clever agierten und den Ball auch in großer Not noch klären konnten. Besonders bitter war dann, dass der Schiedsrichter nach etwa 35 Minuten einen Elfmeter für Harth/Weiberg pfiff, der mindestens fragwürdig war, da Kemal eigentlich recht offensichtlich zuerst den Ball traf. Marcel im Tor konnte leider nicht parieren, hatte aber als Aushilfskeeper einige starke Szenen und holte den ein oder anderen Ball noch raus. Die Abwehr agierte auch in der Folge weiter gut aber wir ließen uns etwa fünf Minuten später überrumpeln und da wir bei diesem Angriff nur hinterherliefen war das 2:0 auch überfällig.
Nur kurze Zeit später kombinierten wir dann mal etwas länger um den Strafraum und Matthias Riedel konnte mit einem energischen Antritt in Position kommen, nur um dann gelegt zu werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kemal dann sicher.
Nach der Pause kamen wir viel besser aus der Kabine. Niklas wurde gegen David ausgetauscht, denn er hatte sich wirklich aufgeopfert und war platt. Wir waren die klar spielbestimmende Mannschaft und hatten gute Abschlüsse durch Martin und Mathias, auch über die außen ging nun mehr, Christian und Matthias konnten im Zentrum die Bälle länger halten und verteilen und so waren wir drauf und dran den Ausgleich zu erzielen. Da wir auch das Zentrum durch die Einwechslung von Thorsten überluden waren wir hier nun spielbestimmend. Tim nach Ecke von Robin hatte ebenfalls eine gute Chance, das Tor wollte aber nicht fallen. Dann hatte der Gastgeber nach etwa 65 Minuten die erste eigene Ecke in der zweiten Halbzeit und die war prompt im Tor, ein bitterer Rückschlag in dieser starken Phase, doch wir machten weiter.
Der Ball lief weiterhin gut und der eingewechselte Fred hatte ebenfalls wie Mathias einen starken Abschluss im Strafraum, der Ball ging aber ans Außennetz beziehungsweise knapp am langen Pfosten vorbei.
Eine Viertelstunde vor Schluss flog dann auch noch ein Spieler der Heimmannschaft vom Platz und unser Druck wurde noch größer, aber es sollte einfach nicht sein.
Der letzte Abschluss von Robin wurde vom Torwart noch über die Latte gelenkt und so verloren wir nach zwei Siegen in Folge mal wieder, da wir einfach unsere Großchancen nicht genutzt haben und alles in allem die erste Hälfte komplett verpennt haben, was wir uns sicherlich ankreiden müssen.
In der nächsten Woche geht es dann wieder um wichtige drei Punkte gegen Brenken.

Auch beim bisherigen Angstgegner konnten wir gestern 2:1 gewinnen.

Marc Jürgens nach Vorarbeit von Tobi Scholle in der 3. Minute sowie Arno Krebs in der 70. Min. nach erneuter Vorarbeit von Tobi Scholle waren die Torschützen.

Insgesamt ließen wir recht wenig zu, und zeigten auch die reifere Spielanlage. In der 2. Hälfte standen wir insgesamt etwas tiefer gegen nun beherzter auftretende Gastgeber, jedoch gerieten wir zunächst nicht ernsthaft unter Druck.
In der 75. Minute markierte Holsen jedoch nach einer Ecke den Anschlusstreffer und so wurde es in der Schlussphase noch einmal etwas hektisch gegen Gastgeber, die noch einmal alles in die Waagschale warfen. Doch wir hielten dagegen und ließen keine Torchance mehr zu bzw. retteten den Sieg mit etwas Geschick über die Zeit.

Unterm Strich ein verdienter Sieg, auch wenn wir spielerisch nicht so überzeugen konnten wie in den letzten Auswärtsspielen.

Am Sonntag geht es nun zu Hause gegen starke Brenkener. Uns werden zwar einige Stützen fehlen, dennoch werden wir natürlich auch gegen Brenken versuchen, dreifach zu punkten.

Ein Dankeschön geht noch an Christoph Ernst, Torwart der Zweiten, der unseren Stammkeeper Martin Hofnagel souverän vertrat. Ebenfalls sei A-Junior Samuel Enge gedankt, der die letzten drei Spiele über jeweils 90 Minuten ran durfte und stets überzeugen konnte. Samuel geht nun für vier Monate nach Neuseeland und wird uns erst wieder im März zur Verfügung stehen, wobei auch dann erstmal die Spiele der A-Jugend Vorrang haben.

 VfL Lichtenau II - Bad Wünnenberg/Leiberg III 1:0 (1:0)

Tore: Fred Avramovic (27.)

Aufstellung: Christoph Ernst - Kemal Yildirim, Matthias Gebel (70. Niklas Kloppenburg), Tim Leifeld - Christian Albert, Matthias Riedel, Marcel Rustemeyer, Robin Strickling, Thorsten Niggemeier (60. Sascha Rehermann) - Mathias Hartfeld, Frederik Avramovic (60. Philipp Leifeld)

Nach dem spielfreien letzten Wochenende empfingen wir erneut auf der Menne die Gäste aus Wünnenberg und Leiberg, die in der Tabelle recht gut standen und wir uns dementsprechend auf ein schwieriges Spiel gefasst machen mussten, besonders, da die Wetterverhältnisse alles andere als optimal waren: Der Wind war enorm stark und so waren kontrollierte Flanken oder Abschläge kaum möglich, der Ball änderte schnell mal die Richtung komplett.
Wir versuchten in der ersten Halbzeit mit dem Wind im Rücken die Gegebenheiten zu unserem Vorteil zu nutzen, jedoch flogen viele Bälle ins Seitenaus und es kam wenig Spielfluss zu Stande, dementsprechend war es zu Beginn ein sehr zähes Spiel. Die Gäste kamen eigentlich noch zu keiner echten Torchance, während wir ein paar Distanzschüsse abgeben konnten und einen sehr schön herausgespielten Angriff nicht im Tor unterbringen konnten.
Es dauerte seine Zeit, bis wir uns für die visuelle Überlegenheit belohnen konnten, oft konnten wir den Ball zwar schnell erobern, damit aber nicht immer etwas anfangen, sodass wir den Ball nur in unseren Reihen hatten, ohne etwas konstruktives daraus zu erspielen. Nach etwas mehr als 20 Minuten hatte Robin eine weitere Schussgelegenheit aus etwa 20 Metern, aber der Ball wurde vom Torwart pariert. Wenige Minuten später kamen wir dann aber doch noch zur Führung: Der Keeper des Gegners konnte einen Ball nicht kontrolliert festhalten und Christian setzte clever nach und spitzelte dem Torwart den Ball aus den Händen. Für einen eigenen Abschluss war der Winkel dann allerdings zu spitz, aber er sah in der Mitte Fred, der sich gut frei gelaufen hatte und bediente ihn so, dass dieser nur noch einschieben brauchte. Mit dem Tor im Rücken gewannen wir zwar etwas mehr Sicherheit, verpassten es aber leider, noch vor der Pause nachzulegen, sodass nun die Gäste mit dem Wind im Rücken noch einmal alles versuchten.
Bei uns lief immer weniger nach vorne und so verteidigten wir die meiste Zeit ganz gut und versuchten den Gegner vom Tor wegzuhalten, was auch meist gelang. Zwei mal musste Christoph jedoch Kopf und Kragen (einmal vor allem Kopf) riskieren um uns die Führung zu sichern. Das Spiel gestaltete sich weiter äußerst schwierig, denn jetzt kam auch noch Regen und ein tiefer Boden hinzu, dennoch hätten wir den ein oder anderen Konter besser ausspielen können. Die Abwehr um Tim, Kemal und Matthias (später dann Niklas) stand meist sicher und geriet nur in der Schlussphase etwa drei mal ernsthaft unter Druck. Matthias und Marcel arbeiteten sehr viel in der Defensive und konnten so den Gegner oft vom Tor weghalten. Christian musste auf eher ungewohnter Position agieren, konnte aber meist eine Verbindung von defensivem Mittelfeld zu Sturm herstellen, auch wenn unsere Stürmer meist zu wenig Bälle von uns erhalten haben, da Flanken einfach äußerst schwer waren und der Gegner das Zentrum gut dicht machen konnte.
Letztlich konnten aber auch die 7 (!) Minuten Nachspielzeit am knappen Sieg nichts mehr ändern und so bleiben wir auf der Menne weiter ungeschlagen und haben durch den zweiten Sieg in Folge den Anschluss an die oberen Ränge gehalten bzw. ein Stück weit wieder hergestellt. In der nächsten Woche müssen wir dann auswärts bei Harth/Weiberg II ran, wo es um weitere enorm wichtige Zähler geht.

Gestern konnten wir einen weiteren Dreier verbuchen und den Gästen aus Salzkotten ihre erste Auswärtsniederlage zufügen.

In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein recht zerfahrenes Spiel ohne echte Torchancen auf beiden Seiten. Wobei bei uns schlichtweg die nötige Konzentration beim finalen Pass gefehlt hatte oder einfach überhastet abgeschlossen wurde. Beiden Mannschaften merkte man aber dennoch den Willen zum Sieg an.

Nach der Pause waren wir präsenter als die Gäste. Dennoch konnten wir uns in der 47.min beim „Highlander“ Matthias Richters bedanken, der auf der Torlinie klärte.

5 Minuten später wurde Arno Krebs im 16er klar gefoult, nachdem er zuvor einen halbhohen Ball glänzend an- und mitnahm. Den Elfer verwandelte Mark Jürgens im Nachschuss.

Weitere 10 Minuten später spielten wir eine Kontersituation glänzend aus. Tobias Scholle zündete nach Zuspiel von Vital seinen Turbo und flankte überlegt in die Mitte, wo Bastian Menke aus 8 m den Gästetorwart überwinden konnte.

Keine weitere Minute später stand Arno nach einem weiten Abschlag von Torwart Hofnagel erneut frei vorm Gästekeeper, scheiterte jedoch. Weitere drei sehr gute Kontermöglichkeiten wurden in der Schlussphase liegen gelassen, doch standen wir hinten einiger maßen sicher, so dass es beim 2:0 Endstand blieb.

Ein unterm Strich nicht unverdienter Arbeitssieg, da wir in der 2. Halbzeit noch zulegen konnten.

Ein Dank geht noch an die drei A-Jugendspieler Samuel Enge, Robin Schmidt und Niklas, die gestern aushalfen. Während Samuel erneut über 90 Minuten als rechter Außenverteidiger glänzte, wurde Niklas in den Schlussminuten eingewechselt.

Erfreulich, das mit Jonas Scholle ein e weitere Offensivkraft nach 5 wöchiger Verletzungspause wieder zur Verfügung steht. Waren es gegen Anreppen nur 10 Minuten Einsatzzeit, wurde er gestern die letzten 25 Minuten gebracht.

Den Gästen aus Salzkotten wünschen wir noch eine erfolgreiche Saison!

Absolut verdient nahmen wir gestern drei Punkte aus Anreppen mit, mussten uns jedoch ärgern, dass wir das Spiel nicht zeitig entschieden hatten. Zum Ende hin mussten wir in der 5 minütigen Nachspielzeit auch noch etwas zittern.

Im Gegensatz zur Vorwoche wussten wir dieses mal auch spielerisch zu überzeugen. Immer wieder konnten wir ansehnlich kombinieren, schalteten aber bei Ballverlust sofort wieder um auf Defensive.

Mark Jürgens hatte in den ersten 30 Minuten gleich zwei mal die große Gelegenheit zur Führung, als er jeweils frei stehend vergab. Bei einer Chance lief zuvor der Ball über sechs Stationen. Tobi Scholle hatte eine weitere gute Gelegenheit, vergab aber ebenfalls.

Quasi mit ihrer ersten Chance markierte Anreppen in der 32.Min. die Führung, die den Spielverlauf bis dahin aber nicht wiedergab. Es dauerte einige Minuten, bis wir uns davon erholt hatten, dann war auch schon Halbzeit. In der Pause merkte man, das die Mannschaft den Sieg wollte. Highlander (M.Richters) appelierte nochmal an die Moral und so ging es mit guten Vorsätzen in die 2. Hälfte.

Es war keine Minute gespielt, als Tobi Scholle mit seinem 1. Saisontor den Ausgleich erzielte, nach Zuspiel von Sergej Schulz. Auch hier lief der Ball zuvor über mehrere Stationen. In der 60. Minute fiel dann der Siegtreffer durch Arno Krebs nach Zuspiel von Mark Jürgens. 5 Minuten zuvor vergab Sergej bereits freistehend die große Chance zur Führung. Wenige Minuten nach der Führung hätte Arno bereits auf 3:1 erhöhen können, jedoch verpasste er das Zuspiel von Tobi Scholle um Zentimeter.

In der 68. Minute sah Sergej Schulz die gelb-rote Karte. In der Folge lieferten wir uns dann eine Abwehrschlacht gegen die Anreppener. Wirklich brenzlig wurde es lediglich in der 94. Minute, als ein Kopfball der Anreppener über unser Tor ging. Ansonsten war immer ein Bein von uns dazwischen oder der sichere Rückhalt Martin Hofnagel fischte den Ball.

In der 85.Minute hätte Arno allerding schon alles klar machen können, doch leider vergab er freistehend vorm gegnerischen Torhüter Lagers.

Was soll`s: Der Jubel nach dem Abpfiff war groß. Ins Besondere konnte man sich zudem über eine geschlossene Mannschaftsleistung freuen!