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Nach einem 6:6 gegen Geseke, einem 2:0 Sieg gegen FC Dahl Dörenhagen und der 6:2 Niederlage gegen den SV Hövelhof hing alles vom Ausgang des Spiels FC Dahl Dörenhagen gegen den SV 03 Geseke ab.

Da in diesem Spiel die Auswahl des FC Dahl Dörenhagen überzeugen konnte, zog Lichtenau in die nächste Runde ein, im direkten Vergleich mit Dahl/Dörenhagen hatten wir die Nase vorn.

Helmut Wiebe konnte mit dem 100. Turniertreffer einen kleinen Obulus für die Mannschaftskasse ergattern!!

Weiter gehts am Dienstag, weiter so und viel Glück......

Als Schwarz Weißes Ballet angetreten, hatten wir uns eigentlich vorgenommen, einen flotten Tango auf dem grünen Parkett in Boke hinzulegen. Welch Darbietung es dann indes wurde, mag beim staunenden Lichtenauer Publikum doch nicht immer ganz den musikalischen Nerv getroffen zu haben, aber sehet selbst.

„Probiers mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit und wirf die Sorgen über Bord, jawohl und wenn Du stets…“

Von diesem Ohrwurm aus dem "Dschungelbuch" beseelt gingen wir scheinbar auch diesen Sonntag in das Match beim Abstiegskandidaten SuS Boke und bewegten uns anfänglich entsprechend hüftsteif, aber sehr zur Freude des weiblichen Boker Anhangs...

Denn das Problem an der Sache war, das die Gastgeber zu einem einen anderen Ohrwurm das Tanzbein schwangen und der ging ungefähr so.: „Hurra, hurra, die Boker, die sind wieder da, hurra, hurra, die Boker, die sind da…“ (Pumuckl)

So legte der Gastgeber auch gleich los wie die Feuerwehr, vergaßen jedoch, auf das Tor zu schießen und sich Torchancen herauszuarbeiten bis zur 20. Min. ehe sie aus 22 m eine Freistoß zur verdienten 1:0 Halbzeitführung versenkten. So tanzten sie dann auch zu „...tausendmal berührt (den Ball), tausendmal ist nichts passiert, tausend und eine Nacht und es hat Zoom gemacht…“

Nun denn, spätestens nach dem Treffer bemühten wir uns zumindest, blieben bei unseren Offensivchoreoghraphien jedoch insgesamt blass gegen clever verteidigende Boker und kamen nicht über Musikantenstadlniveau hinaus. Und so plätscherte das Spiel bis zur Pause vor sich hin, ehe endlich der gute Schiedsrichter Finelly zum Pausentee bat. Während die Boker Spieler zu „…das war super, das war elegant…“ tanzten, versuchten wir es mit "Ola Paloma Blanca..."

Die 2. Hälfte gingen wir dann zumindest etwas engagierter an und versuchten zumindest, den Gegner mehr unter Druck zu setzen. So kamen wir dann auch zu 2 guten Chancen, ehe Karsten Wübbeke in der 66. Min. vom Boker Torwart gefoult wurde, woraufhin es einen Elfmeter gab, den Helmut Wiebe sicher verwandeln konnte. Zwar reklamierten die Boker eine vermeintliche Schwalbe und bewgten sich rhytmisch im Kreis zu:“Hey hey Schiri, hey Schiri hey“ (zur Wickie Melodie) hingegen wir schon frohlockten: „Ab der 66.min, da fängt das Spiel erst an, ab der 66. Min., da ham wir Spaß daran…“

Nun denn, fast wäre es auch so gekommen, doch leider vergab Karsten in der 72. Min. aus 6 m die große Chance zur Führung, welches auch die insgesamt letzte nennenswerte Torchance in diesem insgesamt schwachen A-Liga Spiel auf beiden Seiten auf insgesamt sehr zu schwer zu bespielendem Rasen war.

Bleibt noch die Feststellung,
…das wir alle froh sind, das jetzt erst mal Winterpause ist.
…wir uns für die Rückrunde vorgenommen haben, Gas zu geben.
…und wir gemeinsam mit den Bokern nach der Punkteteilung zu „Oh, Du fröhliche, oh Du selige…“ ausgelaufen haben

Aufstellung:
Hofnagel-Loll (35.min. R. Leifeld), Tigges , Pidun- Backhaus, M. Riedel (65. Min. St. Wübbeke), G. Leifeld, Geibel, H. Wiebe –A. Wiebe, K. Wübbeke

Ziele: schnelles Tor, schönes Spiel (den treuen Fans noch einmal etwas bieten, zum Abschluss dieses Jahres), kein Gegentor

Die Ziele wurden auch sofort umgesetzt. Es dauerte keine 5 Minuten, bis sich David Glahn stark auf rechts durchsetzte und perfekt in die Mitte passte. Dort war Matthias Albert ein Tucken schneller als zwei Abwehrspieler und konnte so zum 1:0 vollstrecken. Nur 4 Minuten später passte Fedor Felk auf den freistehenden Alexander Leifeld, doch sein Schuss mit der Hacke wurde abgewehrt, aber ein Löwe setzt immer nach, um seine Beute zu bekommen und so markierte er das 2:0. Wenn ein Löwe einmal Blut geleckt hat, dann macht er auch weiter und so erzielte er 5 Minuten später das 3:0, mit einem satten Schuss, nach Vorarbeit von Hendrik Wagemeyer. Die nächsten 20 Minuten fielen keine Tore, da sich die Lichtenauer selbst im Weg standen und der eine Stürmer einen Ball, der vermutlich auch so reingegangen wäre, 1 Meter vor dem Tor noch drüber köpfte. Zu erwähnen ist auch ein Spieler, der in den 16er eingedrungen ist, 2 Spieler stehen ließ und dann eine Schwalbe machte. Diese erkannte der Schiedsrichter sofort und gab ihm dafür gelb. Der Spieler gab nach dem Spiel eine Kiste für die Mannschaft und erklärte sein Verhalten so: „Ich war mir sicher, das Bein kommt gleich!“ Doch dann hatte Tobias Reichert einen genialen Moment und spielte einen Traumpass auf Matthias Albert, welcher den Ball am heraus eilenden Torwart vorbeischoss. Der Ball wurde in der Mitte von Hendrik Wagemeyer weitergeleitet ins Tor, wobei er noch einen Spieler tunnelte. In der 40. Minute spielte Martin Bayermann auf Alexander Leifeld, der den Ball „geil“ annahm, einen Spieler stehen ließ und ihn dann ins kurze Eck zum 5:0 schoss.
Nach der Halbzeitpause zeigte Martin Beyermann sein können und netzte gleich doppelt zum 6:0 und 7:0 ein. Das erste Tor war ein Schuss aus 20-25 Metern, der kurz vorher noch einmal aufsetzte und somit schwer für den Torwart zu halten war (man bedenke die Wetterverhältnisse). Beim 2ten Tor setzte sich Hendrik Wagemeyer stark auf der rechten Seite durch und flankte haargenau in die Mitte, wo Martin richtig stand und den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte. In der 72. Minute schoss Franz Kaya, mit einem harten Schuss aus 20 Metern mittig aufs Tor, der Torwart konnte den Ball nur abklatschen lassen. Da reagierte Frederik Avramovic am schnellsten und ballerte den Ball ins Tor. Dann in der 80. Minute kam das Comeback von Carsten Pittig, womit ihm Daniel seinen Weihnachtswunsch erfüllte und dieses nun ausfallen dürfte ;-). Martin Bayermann eilte zu ihm hin und überreichte ihm die Kapitäns Binde. Doch der Schiedsrichter hatte leider etwas dagegen und so blieb Martin weiter Kapitän bis zum Ende des Spiels. Den Schlusspunkt setzte Frederik Avramovic. Dieser nutzte einen Abspielfehler der Ettelner aus und erzielte mit einem strammen Schuss sein 2tes Tor und den Endstand zum 9:0.
Alles in allem lässt sich sagen, dass der Sieg auch in dieser Höhe gerechtfertigt ist und die Ettelner froh sein können, dass sie nicht 2 stellig nach Hause fahren mussten, da die Ettelner Offensiv-Abteilung naja, sagen wir lieber die Lichtenauer Abwehr um Ullrich Borgmann gut stand ;-). Erwähnenswert ist noch, dass das erste Mal alle 3 ehemaligen A-Jugend Spieler zusammen 90 Minuten durchspielten. Außerdem waren auch alle Ziele, die Daniel vor dem Spiel vorgegeben hat, umgesetzt. Da Christian Pittig seinen Kasten hinten sauber hielt und es höchstwahrscheinlich ein schönes Spiel für die Zuschauer war. Zum Schluss möchten wir als 2. Mannschaft den Fans danken, dass sie uns dieses Jahr so tatkräftig unterstützt haben.

Unsere Jungs haben sich am Wochenende in Salzkotten den Titel des Kreishallenmeisters gesichert!

Spielte man in der Vorrunde am Samstag, 12.12. noch deutlich unter Form, fanden die Jungs in der Endrunde am gestrigen Sonntag immer besser zu ihrer gefürchteten Spielfreude und steigerten sich im Turnierverlauf stetig!

Aber der Reihe nach...!

In der Vorrunde gelang im ersten Spiel nur ein 0:0 gegen die SG Wewelsburg/Ahden/Tudorf, obschon gute Chancen ausgelassen wurden, jedoch man noch arge Probleme hatte, sich zurecht zufinden. Im 2. Spiel verlor man auch verdient gegen die SG Meerhof/Essentho ehe man im letzten Gruppenspiel gegen die SG Boke/Bentfeld/Anreppen verdient mit 3:1 gewann und sich so erst für die Endrunde qualifizierte!

Gestern präsentierten sich die Jungs dann wie ausgewechselt:
Im ersten Spiel kamen sie gegen den SV Geseke zwar nur zu einem 1:1, waren jedoch bereits deutlich überlegen und lediglich ihre zahlreichen Torchancen nicht nutzen können. Völlig verdient wurde dann das 2. Spiel mit 4:2 gegen die SG Husen/Atteln/Henglarn gewonnen, ehe im letzten Spiel SV Brenken 6:0 geschlagen wurde.

Im Halbfinale dann das wohl beste Spiel unserer Jungs: Bei einer Spielzeit von 10 min. wurde der SV Büren mit 6:0 aus der Halle gefegt mit tollem Kurzpasspiel, Doppelpässen und wirklich ansehnlichen Kombinationsfussball, der auch die anwesenden Zuschauer der anderen Vereine zum Applaus veranlasste!

Dann das Finale gegen das Altenautal, die in der Gruppenphase bereits geschlagen wurden. Das Altenautal konnte sich übrigens gegen Steinhausen im Halbfinale behaupten.

Nach 5 min. Spielzeit stand es bereits 4:0 für uns. Die restliche Spielzeit nutzte man dann, um auf dem Platz "etwas ab- und auszuchillen", wie es Spieler Samuel Enge bei der anschließenden Einkehr bei Mc Donalds formulierte. So ließen wir dann noch 2 Gegentreffer zu, so das der Endstand 4:2 für den VfL lautete und erstmalig in der Vereinsgeschichte eine C-Jgd. die Hallenkreismeisterschaft errang!

Somit ein weiterer Titel für die Jugendabteilung des VfL und ein weiterer Beleg für die gute Jugendarbeit des VfL in allen Mannschaften und auch Abteilungen!

Folgende Spieler waren bei der Kreishallenmeisterschaft aktiv:
Tobias Hecker, Peter Schliebusch, Samuel Enge, Alexander ("aus Lönneberga") Röhrich, Niklas Glahn, Robin Schmidt, Manuel Gerlitz sowie die Zwillinge Niklas und Philipp Petri!

Nach langer Zeit gelang es uns endlich wieder zu Hause gegen Holtheim zu gewinnen. Somit konnten wir beide Spiele in einer Saison gegen den Rivalen aus dem Nachbardorf siegreich gestalten. Wir boten zwar keine Glanzleistung, trotzdem ist ein Derbysieg immer etwas Besonderes. Deswegen werden heute Medaillen verteilt und über die Fehler und Unzulänglichkeiten in unserem Spiel der Mantel des Schweigens gelegt.

<b>Christian Pittig - Reflexmedaille:</b>
Vertrat seinen verletzten Bruder in gewohnt souveräner Manier. Rettete beim Stand von 1:0 zweimal mit guten Paraden, als er einen Schuss an die Latte lenkte und eine Freistoßflanke im letzten Moment zur Ecke abwehren konnte.

<b>Matthias Beer - Sicherheitsmedaille:</b>
Für 100 Quer- und Rückpässe in einem Spiel

<b>Hendrik Wagemeyer - Flugkunstmedaille:</b>
Verdiente sich Spitzenhaltungsnoten in der ersten Halbzeit, als er mit einem Flugkopfball einen langen Ball klärte. Hendrik fiel zudem im richtigen Moment im Strafraum und holte somit den Elfmeter für uns heraus.

<b>Marco Avramovic - Kriegermedaille:</b>
Hielt bis zum Ende des Spiels, trotz eines Balles in seine Männlichkeit und eines großen Hämatoms am Schienbein, nach dem unglücklichen Tritt eines Gegenspielers beim Versuch eines Fallrückziehers, durch. Aktuell sollte das Hämatom die Farbe grün/blau haben. Gute Besserung 🙂

<b>Marcel Rustemeyer - Aspirinmedaille:</b>
Ging wie sein Schwager in Spe angeschlagen in die Partie. Trotz Erkältung war Marcel wie immer sehr lauffreudig. Beschränkte sich nicht nur auf das vom Trainer angewiesene Defensivspiel, sondern setzte auch immer wieder Akzente im Spiel nach vorne. Verließ nach 65 Minuten ausgepumpt das Spielfeld.

<b>Tim Leifeld - Konstanzmedaille:</b>
Lieferte wie gewohnt eine gute Leistung auf den Außenbahnen ab.

<b>David Glahn - Gute- Laune-Medaille:</b>
Gut gelaunt, aufgrund von einem der seltenen und überraschenden Siege seiner Borussen, verbreite David schon vor Beginn der Partie gute Stimmung. Überzeugte zudem auf der Position vor der Abwehr mit Marcel und traf fast auch noch selbst.

<b>Franz-Josef Kaya - Einsatzmedaille:</b>
Ging motiviert ins Spiel, was der Gegner einige Male zu spüren bekam.

<b>Martin Beyermann - Grummelmedaille:</b>
Engagierte Leistung. Am Ende war Martin trotz seines wichtigen Tores zum 2:0 und der Vorlage zum ersten Tor unzufrieden mit sich und der Mannschaftsleistung.

<b>Alexander Leifeld - Effizienzmedaille:</b>
Ein Tor. Eine Vorlage. Einmal Pfosten. Mehr muss man nicht sagen. Traf in all seinen Spielen für die Zweiten in dieser und in der letzter Saison.

<b>Frederik Avramovic - Vertrauensmedaille:</b>
Vertraute seiner Tochter bei der Schuhwahl vor dem Spiel. Leider klappte es heute nicht mit dem Tor.

<b>Matthias Albert - Killer- und Jokermedaille:</b>
Markierte die vorentscheidenen Treffer Nummer drei und vier. Beim ersten Treffer schoss Albert überlegt, beim zweiten schaltete er am schnellsten. Zudem scheint er erwachsen zu werden. Der Schiedsrichter forderte ihn bei der Passkontrolle auf, doch bitte sein Passbild zu erneuern (und das nachdem es auf der letzten Mannschaftsfeier schon Gerüchte, um ein sogenanntes Babyface, bei Matthias gab).

<b>Sven Schröer - Zeitmanagementmedaille:</b>
Spät aufstehen - sofort zum Spiel - eingewechselt werden - Leistung bringen - duschen - nach Hause - schlafen -> keine Zeit verschwendet

<b>Fedor Felk - Sprintmedaille:</b>
Sprintete von unserer Hälfte bis in den Strafraum des Gegners und hatte danach noch das Auge für Matthias Albert, der zum 3:0 vollendete.

<b>Ullrich Borgmann - Dirigentenmedaille:</b>
Dirigierte von der Linie aus mit seinen Anweisungen das Spiel. In der nächsten Partie geschieht das wieder auf dem Platz

<b>Daniel Riedel - Udo Lattek Gedenkmedaille:</b>
Verweigerte die selbstgewünschte Auswechslung von Martin Beyermann. Dieser schoss kurze Zeit später das 2:0. Wechselte Albert und somit zwei weitere Tore in einer kritischen Phase des Spiels ein.

<b>Philipp Avramovic - Mutter-Pflegemedaille:</b>
Die gute Seele der Mannschaft. Sorgte wie gewohnt um seine Spieler. Stellte das Eis, für die nach dem Spiel angeschlagenen Marco Avramovic und Hendrik Wagemeyer, zur Verfügung und sorgte durch seine im Vorfeld erledigten Tätigkeiten, dass wir uns nur auf das Fußballspielen konzentrieren mussten.

Zur Vollständigkeit noch eine kurze Beschreibung der Tore:

<b>15. Minute:</b>
Eine Ecke von rechts konnte von Alexander Leifeld zur Führung über die Linie gedrückt werden. Ecke: Martin Beyermann.

<b>60. Minute:</b>
Alexander Leifeld passte auf Martin Beyermann, der überlegt den Ball aus 14 Metern ins linke Eck schob.

<b>78. Minute:</b>
Eine Ecke der Holtheimer konnte geklärt werden. Der Ball wurde zu Fedor Felk gepasst. Dieser nutzte seine Schnelligkeit, um 60 Meter bis zum Strafraum der Holtheimer zurückzulegen. Nach mehreren Körpertäuschungen ging er nicht an seinem Gegenspieler vorbei, sondern passte stattdessen auf den mitgelaufenen Matthias Albert, der sich gegen seinen Verteidiger durchsetzte und den Ball mit seiner ganzen Ruhe zum 3:0 ins linke Eck schoss.

<b>83. Minute:</b>
Nach einer Ecke behaupte Hendrik Wagemeyer den Ball. Er wird von hinten gefoult. Elfmeter. Martin Beyermann tritt an. Der Holtheimer Torwart kann den Ball parieren, allerdings den Nachschuss von Matthias Albert, der am schnellsten von allen reagierte, nicht. 4:0.

Von Beginn an drückten beide Teams aufs Tempo, ehe wir ab der 5. min. das Spiel in die Hand nahmen und aufgrund unserer Überlegenheit den Gegner in der 1. Halbzeit nicht zur Entfaltung kommen ließen. Doch wie aus dem Nichts fiel in der 12. Min. die Bürener Führung, als wir dem Bürener Daniel Schwarz ca. 35 m vor unserem Tor den Ball in die Füße spielten, der darauf hin einen weiteren VfL-Akteur stehen ließ und unseren Schnapper im Tor, Martin Hofnagel, keine Abwehrchance ließ.

2 min. später hatten wir die Möglichkeit zu egalisieren, jedoch vergab Stefan Wübbeke freistehend vor Bürens Tor. Weitere 3 min. später setzte sich Stefan über links durch, passte auf seinen „großen“ Bruder Karsten, der aus 6 m zum 1:1 einschoß.

Weitere 5 min. später dann eine vielleicht vorentscheidende Szene, als erneut Karsten den Ball zunächst über Bürens Torwart Jörg Riedel lupfte, den Ball anschließend wieder unter Kontrolle brachte, um ihn dann formvollendet, mit der Körperhaltung einer Kati Witt zu besten Eiskunstlaufzeiten vor einer 3fachPirouette, aus 5m unter die Latte zu schießen, was eigentlich nur drei Schlussfolgerungen zulässt:
a) Ihm ist beim Schuss ne Fliege ins Auge geflogen…
b) Der noch auf der Torlinie befindliche Bürener Abwehrspieler hat ihn irritiert…
c) Die kroatische Wettmafia hat ihm einen Besuch abgestattet…

Nun denn, weitere zwei gute Chancen für uns konnten erneut freistehend nicht genutzt werden, ehe erneut einem Bürener Mittelfeldspieler der Ball ca. 30 m vor unserem Tor in die Füße gespielt wurde, woraufhin sich eine 2 g1 Situation ergab, die Büren clever ausspielte und das 2:1 durch Björn Bienert markierte. Wie gesagt, Büren hatte in der 1. Hälfte 2 Torchancen… Die Namen meiner Mitspieler, die die Pässe in des Gegners Füße gespielt haben, erspar ich mir aus folgenden Gründen:
a) Jeder macht mal Fehler…
b) Ich wurde zudem von diesen Spielern bestochen, sie dafür nicht namentlich zu erwähnen…-;)
c) Sie zahlten mir das Schweigegeld, weil sie so nicht in denselben Verdachtsmoment wie unser Sturmführer Karsten geraten möchten, siehe obigen Punkt c)…(übrigens für Karsten gilt natürlich auch Punkt a neben der Tatsache, dass er uns schon viele Punkte gesichert hat...)

Die 2. Hälfte versuchten wir dann krampfhaft, gegen defensiv gut agierende Bürener den Ausgleich zu erzielen, was für Büren einige zum Teil sehr gute Konterchancen zur Folge hatte, die jedoch ungenutzt blieben, hingegen wir drei weitere Mal frei vorm Tor vergaben.

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle zum Sieg nach Büren!

Was war noch?
a)Unsere Mannschaftsfahrt geht nächstes Jahr für 2 Wochen auf die Bahamas finanziert durch eine anonyme Spende in die Mannschaftskasse nach dem Spiel…
b) Der inzwischen schon traditionelle Besuch unserer Mannschaft nach jedem Spiel beim SV Büren beim wohl besten Dönergeschäft im Kreis Pb in Büren Mitte. Besonders zu empfehlen ist der Super Döner (mit doppelter Portion Fleisch für 4,50€)…
c) Der Spruch des Bürener Spielers Stefan Hillebrand in deren „Stadionheft“: „Egal wie dicht man war, Goethe war dichter..."

Aufstellung:
Hofnagel- Omelchenko (70. Min. Loll), Tigges, Pidun –Geibel (75. Min. Yildirim), A. Richters (80. Min. A. Wiebe), G. Leifeld, Backhaus – St. Wübbeke, K. Wübbeke, H. Wiebe

10 Spiele, 10 Siege, 80:3 Tore. Die C-I-Jgd. spielte unterm Strich in der Gruppe 3 des Sportkreises Büren außer Konkurrenz und konnte sich in eindrucksvoller Manier für die sog. "Meisterrunde" qualifizieren!

Dort gilt es, voll konzentriert die Spiele anzugehen, wenn der "ganz große Wurf" gelingen soll! Entscheidend wird sicherlich sein, das die Trainingsbeteiligung und Motivation der Jungs dann ähnlich hoch ausfällt wie es in der Hinrunde der Fall war.

Ihre Spielfreude leben die Jungs übrigens in einem 4-4-2 System aus und haben inzwischen auch 2 Spiele im 4-3-3 bestritten. Ziel ist es, bis zur Rück-/Meisterrunde auch das 4-3-3 zu beherrschen, um taktisch einfach noch flexibler zu sein!

Besonders freut sich die C-I-Jgd. auch über die insgesamt positive Bilanz der C-II-Jgd. nach Abschluss der Hinrunde, so dass wir zuversichtlich die Rückrunde angehen können in der Hoffnung, dass auch weiterhin alle Jugendlichen beider Mannschaften mit Freude dem Training und den Spielen folgen!

Zum Auftakt der Rückrunde mussten wir beim Tabellenzweiten in Hegensdorf antreten. Das Hinspiel gewannen wir durch Glück und Einsatz mit 1:0. Ziel für die Partie war es, nicht mit leeren Händen nach Lichtenau zurückzukehren.

Nach der weiten Anreise, folgte jedoch gleich die erste Überraschung. Fünf ganz platte Fußbälle liegen für uns zum warm machen bereit. Hm, komisch.
Kurz bei den Hegensdorfern nachgefragt => "Das macht man so in der Kreisliga B."
Ach so, das wussten wir nicht... Damit kennen wir uns leider nicht aus...

Unser Tipp: So lange die Hegensdorfer noch in der Kreisliga C spielen, sollte man sich an die Gepflogenheiten dieser Liga halten und da legt man seit Jahrzehnten fair ordentliche Bälle für die Gäste bereit.

Die Anfangsphase des Spiels gehörte dann allerdings dem HSV Hegensdorf. Diese schaffte es zielstrebiger nach vorne zu spielen und das Mittelfeld zu kontrollieren. Erst langsam fanden wir auf dem schwer bespielbaren Boden in das Spiel und konnten dies nun offener gestalten. In der 15. Minute folgte aber der erste Rückschlag. Ein Freistoß aus halbrechter Position wurde in unseren Strafraum geschlagen und der Gegner vollendete mit einem Kopfball ins rechte Eck.

Trotz des Gegentors ließen wir unsere Köpfe nicht hängen. In der Folgezeit schafften wir es mit einigen Angriffen immer wieder bis zum Strafraum des Gegners. Der Torabschluss blieb uns meistens aber verwehrt oder die Chancen waren noch nicht zwingend genug. In der 25. Minute der nächste Rückschlag für uns. Ein Abstoß von uns wurde sofort im Mittelfeld vom Gegner abgefangen und nach vorne gespielt. Ein Hegensdorfer Stürmer schoss aus 22m aufs Tor und der Ball schlug links unten ein. 2:0 Rückstand gegen eins der besten Teams der Liga. Dieser Schock saß schon etwas tiefer und wir brauchten einige Zeit, um uns wieder zu fangen. In der Zeit vergab Hegensdorf bei einigen hochkarätigen Torchancen die Möglichkeit auf die frühe Vorentscheidung.

In der 35. Minute dribbelte sich Tobias Reichert durch die gegnerischen Spieler und konnte erst 30m zentral vor dem Tor durch ein Foul gestoppt werden. Die Torentfernung ließ nur grobe Gewalt zu. Der Mann für diese Fälle: Libero Ullrich Borgmann. Mit einem satten Schuss zwang er den Torwart zu einer unkontrollierten Abwehr nach vorne. Frederik Avramovic schaltete am schnellsten und schob mit links aus 5m ein. Nur noch 1:2 und die Hoffnung war zurück.

Mit frischer Energie ging es in die zweite Halbzeit. Diese begann, wie wir es uns gewünscht hatten. Eine Ecke von der rechten Seite schlug Christian Pittig in den Strafraum. Wieder einmal reagierte Frederik Avramovic am schnellsten und konnte mit einem Rechtsschuss in den Winkel das 2:2 erzielen. Die Freude war groß, aber leider nicht von Dauer.

Nach einer Flanke ging unser Torwart Frank Pittig mit dem gegnerischen Stürmer in den Zweikampf. Dabei drängte er ihn an die Torauslinie und den Ball wohl darüber. Der Schiedsrichter gab den Ball nicht aus. Der Stürmer legte auf einen herangeeilten Mitspieler ab, der mit einem trockenen Schuss ins linke Eck die 3:2 Führung für Hegensdorf in der 60. Minute erzielte.

In der letzten halben Stunden der Partie drückten wir auf den erneuten Ausgleich und wären fast auch erfolgreich gewesen. Eine der immer wieder gefährlichen Freistoßflanken von Fedor Felk verpassten wir im Strafraum nur um einen Schritt. Hegensdorf brachte das Spiel über die Zeit und siegte 3:2.
Wir haben zwar keine Punkte aus Hegensdorf mitgenommen, aber das Selbstvertrauen auch nach einem Rückstand zurückkehren zu können. Dies fiel uns in dieser Saison bis jetzt meist noch sehr schwer. Fairerweise muss man sagen, dass trotz unseres guten Kampfes der Sieg für Hegensdorf verdient war. Der HSV erspielte sich zu jeder Zeit der Partie immer wieder Großchancen, doch vergab diese zum Teil fahrlässig. Ein Lob an dieser Stelle auch noch an den Unparteiischen. Dieser leitete das Spiel sehr souverän.

Die nächste Partie der Zweiten findet am 26.11. in Lichtenau statt. Beim Derby gegen Holtheim hoffen wir auf zahlreiche Unterstützung der Fans und eine Rückkehr in die Erfolgsspur.

Am Samstag hatte die E-Jugend ihr letztes Saisonspiel in der Gruppe 3, welches mit 8:0 gegen Fürstenberg gewonnen wurde. Die Saison wurde somit sehr erfolgreich abgeschlossen, von 24 möglichen Punkten konnten wir 22 Punkte erringen. Lediglich auf der ungeliebten Asche in Meerhof mussten wir uns mit einem Unentschieden zufrieden geben. In den 8 Spielen erreichten wir ein Torverhältnis von 81:9.
Im Frühjahr 2010 werden wir voraussichtlich in Gruppe 2 oder 1 rutschen. Dann dürften die Ergebnisse sicherlich knapper ausfallen.

Zum letzten Spiel der Serie dürfen wir die Reise zum SC GW Espeln antreten.
Es gilt die 2:4 Heimpleite wieder gut zu machen und wieder an die Tabellenspitze zu springen!!

Anstoß: 18:00 Uhr in Espeln
Abfahrt: 16.45 Uhr wie gehabt an der Begegnungsstätte!

Bitte um Abmeldung, falls jemand nicht da sein kann!!!!