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VfL Lichtenau II - Bad Wünnenberg/Leiberg II 2:2 (1:2)
Tore: Tobias Wigge (44., 70.)

Aufstellung: Christoph Ernst - Lucas Beseler, Marcel Jonas (Kemal Yildirim, 20.), Lukas Fischer - Christian Albert, Marcel Rustemeyer, Thorsten Niggemeier, Robin Strickling, Tobias Wigge - Martin Beyermann (Andrej Frank, 35., Christian Pittig, 50.), Christopher Kloidt

Am Freitagabend war es mit einigen Wochen Verspätung soweit: Das Nachholspiel, gleichzeitig Ligatopspiel zwischen dem Tabellenführer aus Wünnenberg und der zweiten Mannschaft des VfL stand auf dem Programm. Jeder konnte ein packendes Spiel erwarten und keiner der zahlreichen Zuschauer wurde enttäuscht. Es waren viele Emotionen in einem zu keiner Zeit unfairen Spiel dabei und einige Tore sind auch gefallen.
Den besseren Start in die Partie erwischten sicherlich die Gäste, die sehr stark Druck ausübten und uns kaum in einen geordneten Spielaufbau kommen ließen. Wir versuchten uns mit gezielten Bällen in die Spitze zu befreien, aber auch daraus entstand nicht viel zählbares. Die erste Chance des Spiels hatten dennoch wir: Martin nach einem Freistoß mit guter Gelegenheit, der Ball ging jedoch knapp über das Tor. In der Folge kamen die Gäste zu mehreren Weitschüssen, in die Christoph meist nicht eingreifen musste. Nach etwa 20 Minuten musste Marcel Jonas ausgewechselt werden und Kemal kam in die Partie als zentraler Mann der Dreierkette. Wir wurden immer tiefer in die eigene Hälfte gedrängt und Entlastung gab es selten, dennoch verteidigten wir unser Tor relativ sicher. Nach einer guten halben Stunde dann die nächste verletzungsbedingte Auswechslung: Martin musste für Andrej weichen, der sich ebenfalls gut ins Spiel einfügen konnte. Kurz nach diesem Wechsel dann aber das unglückliche 0:1. Eigentlich war der Ball schon geklärt doch im Rücken der Abwehr hatten sich zwei Angreifer davongeschlichen. Einer klar im Abseits, der andere nicht, letzterer konnte eine Kerze im eigenen Strafraum eiskalt in die Maschen schieben. Trotz dieses Rückschlags versuchten wir unbeirrt weiterzumachen doch es kam noch schlimmer, denn nur wenige Minuten und einen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung später war der Torschütze erneut durch. Eine scharfe Hereingabe lenkte Marcel unglücklich ins eigene Netz, hinter ihm der einschussbereite Angreifer.
Aber auch das 0:2 konnte uns noch nicht das Genick brechen. Eine starke Flanke von Thorsten nach einem weiteren Freistoß konnte Tobi mit dem Kopf annehmen, über den Gegner lenken und wunderbar ins Netz dreschen. Das 1:2 kurz vor der Halbzeit war enorm wichtig, denn nach dem Seitenwechsel rissen wir das Spiel mehr und mehr an uns. Umso bitterer dann der dritte Wechsel, wieder durch Verletzung. Andrej knallte nach Foul im Mittelfeld voll auf die Schulter und musste raus. Christian Pittig kam für ihn in die Partie. Thorsten rückte dafür ins Zentrum und Christian sollte die rechte Seite beackern. Mit deutlich mehr Offensivdrang spielten wir auf den Ausgleich, aber klare Torchancen wollten nicht so recht entstehen. Dafür hatten wir den Tabellenführer jetzt defensiv deutlich besser im Griff und ließen wenig zu. Die beste Chance der Gäste war ein Schuss an den Innenpfosten, der von dort auf der Torlinie von Christoph entschärft werden konnte.
Später im Spiel kam es dann zu einem wahren Standardregen: Freistoß, Ecke, Ecke und wieder Freistoß hieß es aus jeweils guten Positionen und die vierte Flanke brachte dann den nötigen Erfolg. Tobi Wigge stand optimal und verwertete die scharfe Hereingabe mit einem harten Kopfball über den Torwart zum zu diesem Zeitpunkt verdienten 2:2. Mit der Motivation das 0:2 aufgeholt zu haben drängten wir weiter und Tobias hätte sogar sein drittes Tor erzielen können, war schon frei durch und wollte den Ball am herauseilenden Torwart vorbeilegen, der konnte jedoch mit einer guten Parade entschärfen. Am Ende drückte Wünnenberg dann selbst nochmal auf den Führungstreffer und es wurde wieder eine völlig offene Partie, die jedoch am Ende beim 2:2 blieb.
Ein verdientes Remis, dass der Zweiten den Relegationsplatz erhält. Die ganze Mannschaft war enorm stolz auf das starke Spiel und erst Recht auf eine super Unterstützung von allen Seiten inklusive der Ersatzspieler. Wir stehen weiterhin bei nur einer Saisonniederlage und können gegen Etteln am Sonntag einen weiteren großen Schritt machen, um das Relegationsspiel zu erreichen.

SV Brenken II - VfL Lichtenau II 0:4 (0:1)

Aufstellung: Christoph Ernst - Lucas Beseler, Tim Leifeld, Thorsten Niggemeier - Marcel Rustemeyer, Robin Strickling - Sascha Rehermann (60., Jan-Erik Hanitz), Andrej Frank, Christian Pittig - Franz Kaya (70., Patrick Berlage), Frederik Avramovic (45., Tobias Wigge)

Tore: Frederik Avramovic (44.), Franz Kaya (47., 70.), Patrick Berlage (89.)

Mit einem bärenstarken Kader trat die Zweite an diesem Sonntag Morgen die Reise nach Brenken an. Kemal konnte auf insgesamt 19 Leute zurückgreifen und wollte vor dem Topspiel am Freitag gegen Wünnenberg den nächsten Dreier.
Wir gingen konzentriert in das Spiel und versuchten mit ruhigem Aufbauspiel den Gegner laufen zu lassen, was nur teilweise gelang. Die Brenkener konnten den Raum im Mittelfeld sehr kompakt halten und uns so zu vielen Passstaffetten tief in der eigenen Hälfte zwingen. Nichtsdestotrotz versuchten wir unser Spiel durchzubringen und konnten ein ums andere Mal über die rechte Seite mit Christian gefährlich werden. Die beste Szene der Anfangsphase kam auch so zustande, als er sich auf Außen gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und in der Mitte Sascha die Hereingabe nur knapp verpasste. Wenige Minuten später dann eine Schrecksekunde im eigenen Strafraum, doch Tim und Christoph konnten gemeinsam einen tückischen weiten Ball der Gastgeber entschärfen. Kurz vor der Pause gelang uns dann das wichtige Führungstor: Christoph mit einem genialen Abschlag über 70 Meter und Fred war genau im richtigen Moment gestartet. Aus halblinker Position konnte er den Torwart mit einem sehenswerten Lupfer überlisten. Mit dem 1:0 ging es dann auch in die Pause, wo wir einmal wechselten. Natürlich wollten wir sofort auf das nächste Tor gehen und besser konnte das Vorhaben nicht gelingen. Keine fünf Minuten waren gespielt als wir uns von links in die Mitte kombinierten und Franz aus 18 Metern einfach mal abzog und das Leder wunderbar im rechten Eck unterbringen konnte. Mit dem 2:0 im Rücken kontrollierten wir über weite Strecken das Spiel ohne hinten etwas anbrennen zu lassen.
Einmal musste Christoph aber dann sein ganzes Können aufbieten und aus zehn Metern klären, wobei selbst der Abpraller nochmal gefährlich wurde. Mit vereinten Kräften konnte aber schlimmeres verhindert werden und nur wenige Sekunden später machte Franz dann auch den Deckel auf das Spiel. Ein starker Ballgewinn im Mittelfeld und drei Stationen brauchte es bis der Ball von Franz über Jan-Erik wieder bei ihm landete und er ganz cool den Torwart ausguckte. Dieses dritte Tor stellte dann auch die Entscheidung dar und wir spielten die Partie recht locker nach Hause. Kurz vor Schluss belohnte sich dann auch der eingewechselte Patrick mit einem sehenswerten Gerd-Müller-Gedächtnistreffer aus kurzer Distanz nach Hereingabe von Sascha.
Mit der nächsten konzentrierten Abwehrleistung und vielen Kombinationen über die Außen waren wir in der Lage das Spiel über nahezu die komplette Laufzeit zu bestimmen und uns so den verdienten Sieg zu holen. Es ist der insgesamt fünfte Sieg in Serie und die Mannschaft bleibt weiterhin ungeschlagen im Jahr 2015. Der Relegationsplatz ist somit etwas fester in unserer Hand, mit fünf Punkten Vorsprung auf Kleinenberg bei noch vier ausstehenden Spielen.
Weiter geht es wie schon gesagt mit dem Topspiel am Freitag Abend in Lichtenau, wo wir den Tabellenführer aus Wünnenberg empfangen.

VfL Lichtenau II - BSV Fürstenberg II 5:0 (0:0)
Aufstellung: Christoph Ernst - Tim Leifeld, Lukas Fischer, Lucas Beseler - Robin Strickling, Christian Albert - Jan-Erik Hanitz, Martin Beyermann (Tobias Wigge, 70.), Sascha Rehermann (Andrej Frank, 45.) - Christopher Kloidt, Patrick Berlage (Frederik Avramovic, 65.)

Tore: Christopher Kloidt, Andrej Frank, Christian Albert (FE), Frederik Avramovic, Christian Albert

Es war ein hartes Stück Arbeit doch am Ende stand ein ebenso wichtiger wie verdienter Dreier für die Zweite. Das Spiel war von Beginn an umkämpft, was sicherlich auch ein wenig den widrigen Platzverhältnissen geschuldet war. Dennoch begannen wir recht konzentriert und holten uns von Beginn an Sicherheit über das Kurzpassspiel und einen besonnen Aufbau aus dem Abwehrdrittel. Mit der Zeit kam es auch vorn zu der ein oder anderen Chance: Die dicksten Gelegenheiten der ersten Hälfte hatte Sascha, der zweimal aus guter Position von halblinks am Torwart scheiterte. Auch Patrick konnte im Strafraum zum Abschluss kommen und scheiterte zudem mit einem Freistoß aus guter Position nur knapp. Der Führungstreffer schien nur eine Frage der Zeit zu sein und so drückten wir weiter konzentriert auf das 1:0, auch wenn wir uns schlicht noch nicht belohnen konnten.
Es kam im Mittelfeld oft zu einigen härteren Zweikämpfen und vielen kleineren Fouls, unfair wurde das Spiel jedoch nie. Da wir allerdings gut dagegenhielten konnten wir viele zweite und auch dritte Bälle festmachen und uns so weiter in der Fürstenberger Hälfte festsetzen.
In der zweiten Halbzeit hatten wir uns dementsprechend noch mehr vorgenommen und hatten direkt nach Wiederanpfiff eine weitere große Gelegenheit durch den eingewechselten Andrej, der jedoch ebenfalls am Torwart scheiterte. Nur wenige Minuten später machte Christopher dann den ersehnten Führungstreffer, als er aus zentraler Position frei vor dem Torwart cool blieb und den Ball locker ins Eck schob. Die ersehnte und verdiente Führung ließ scheinbar den Konten platzen denn in der Folgezeit lief es im Abschluss wesentlich besser. Andrej konnte es im zweiten Versuch besser machen, aus ähnlicher Position wie in der 46. Minute schob er ohne Probleme zum 2:0 ein.
Weitere Minuten später wurde er dann im Strafraum zu Boden gebracht und Christian konnte den fälligen Strafstoß zur Vorentscheidung verwandeln.
Nur wenige Augenblicke nach Wiederanpfiff kamen wir dann mit einer schönen Kombination auch zum vierten Treffer als der ebenfalls eingewechselte Tobias nach Doppelpass mit Robin für Fred auflegen konnte, der aus 2 Metern nur noch den Fuß hinhalten musste. Den Schlusspunkt auf eine alles in allem starke Leistung setzte dann wiederum Christian, der von Patrick wunderbar bedient wurde und den Ball ins leere Tor schieben konnte.
Es steht somit ein weiterer Dreier auf dem Konto der zweiten Mannschaft, die damit das vierte Spiel in Serie gewinnen konnte und in der Rückrunde weiterhin unbesiegt bleibt. Bei noch fünf ausstehenden Spielen konnte der Relegationsplatz weiter gefestigt werden und bleibt somit das große Ziel zum Saisonende. In der nächsten Woche geht es dann zum Auswärtsspiel nach Brenken bevor am kommenden Freitag, den 08. Mai dann der Tabellenführer aus Wünnenberg/Leiberg zum Topspiel zu Gast ist.

Erleichterung herrschte nach dem Spiel gegen Fürstenberg bei allen Beteiligten VfLern am Lichtenauer Sportplatz, schaffte es die erste Mannschaft doch endlich mal wieder zu gewinnen.

Im Gegensatz zum Spiel in der Vorwoche gegen Geseke waren wir zu Veränderungen in der Startelf gezwungen. Umso erfreulicher, dass der Champ alias Thomer nach langer Verletzungspause unter der Woche wieder trainieren konnte und am Sonntag auch direkt über 90 Minute eine gewohnt souveräne Leistung abrufen konnte.
Christian rückte für den nicht zur Verfügung stehenden Lars auf die Doppelsechs neben Vital und bot dort eine Bärenstarke Leistung geprägt von Zweikampfstärke und schnellem Spielaufbau.
Leider musste das Duo auf der Doppelsechs nach 30 Minuten getrennt werden weil Vital sich verletzte, Sergej wusste aber wie es auf der sechs geht und zeigte das mit Kampf und Konzentration.
Speziell in der zweiten Halbzeit boten aber alle Akteure eine sehr starke Leistung so das es hier nicht möglich ist jeden einzelnen zu erwähnen. Lediglich fünf Leute haben es noch verdient:
Die beiden Außenverteider Maxi und Fabian die in der Defensiv und im speziellen Maxi auch in der offensive Überzeugen konnten.
Tobias Scholle der zwei Tore beisteuern konnte und in der ersten Halbzeit bei einem Pfostentreffer Pech hatte. Besonders Erwähnenswert war das 2:2. Eine Kombination aus Lupfer und Weitschuss aus ca 35 Meter.
Alex Röhrich der bereits nach 30 Minuten eingewechselt wurde und eine starke Leistung auf der linken Außenbahn bot.
Die beiden anderen Torschützen waren Arno und Jonas. Arno konnte einen von Sergej stark herausgeholten Elfmeter zum 1:1 verwandeln und Jonas erlöste uns nach 80 Minuten mit dem 4:2 nach toller Vorarbeit von Alex.
Der Sieg hat im Absteigskampf wieder etwas Luft verschafft da die direkten Konkurrenten aus Holsen und Verlar beide verloren haben. Mit dem Gefühl doch gewinnen und eine starke Mannschaftsleistung abrufen zu können geht es jetzt in den Saisonendspurt. Am nächsten Sonntag muss das Team zum Auswärtsspiel nach Anreppen reisen. Mal sehen ob der Spitzenreiter und Aufstiegsaspirant von uns geärgert werden kann...

Eine weitere Niederlage mussten wir am vergangenen Sonntag gegen die SG Meerhof/Essentho unterzeichnen.
In einem lebhaften und intensiven Spiel stand es zur Halbzeit noch 0:0. Kurz nach der Halbzeit mussten wir nach einem Sonntagsschuss das 0:1 einstecken. Fortan drängten wir auf den Ausgleich und eröffneten Räume die der Gegner zu nutzen wusste. Das 0:2 brach uns letztendlich das Genick und das 0:3 kurz vorm Abpfiff war dann auch egal.
Trotz einer mittlerweile langen Serie ohne Sieg ist die Mannschaft nach wie vor guter Dinge und hat Spaß am Spiel. Wir werden weiter hart dafür arbeiten das der Knoten platzt und wir mal wieder einen Sieg einfahren können.
Vielen Dank an dieser Stelle an die Zuschauer die uns auch in den nicht so guten Phasen unterstützen.

Im Vorfeld des Spiels am Ostermontag hörte man des Öfteren etwas von einem "guten Gefühl" oder "heute gibt's nen Dreier". Entsprechend engagiert begann die Mannschaft das Spiel gegen die FSV Bad Wünnenberg/Leiberg.
Arno stellte in der ersten Halbzeit mal wieder unter Beweis warum er in der Offensive so immens wichtig für uns ist. Mit einem Doppelpack sicherte er uns die 2:1 Pausenführung. Auf der Gegenseite muss aber auch erwähnt werden, dass wir ohne Martin im Tor das Spiel wohl schon zur Halbzeit verloren gehabt hätten. Mit Starken Paraden und Reflexen hielt er uns im Spiel.
In der Halbzeitpause war Leben und Stimmung in der Kabine, alle wirkten wach und motiviert. Motiviert ging es dann in die zweite Hälfte, wach war in der Defensive allerdings zwei Minuten nach Wiederanpfiff noch niemand so richtig. Der gerade eingewechselte Philipp Schmidt tanzte vier Leute auf nem Bierdeckel aus und legte quer vors Tor wo sein Mitspieler passend stand und nur noch einschieben musste.
In der Folge fiel dann noch das 3:2 für die FSV und als wir dann hinten offen gemacht haben noch das 4:2. Was zur Halbzeit noch gut aussah entwickelte sich zum Spielende hin dann also doch deutlich anders.

Positiv sollte an dieser Stelle Golo erwähnt werden. Wollte er nach der vergangenen Spielzeit noch seine Schuhe an den Nagel hängen und etwas bei den Alten Herren kicken so ist es ihm besonders hoch anzurechnen, dass er im Moment jede Woche bei uns aushilft um die von Ausfällen gebeutelte Defensive mit seiner Erfahrung, seinem Spielverständnis und seinem fußballerischen Können zu unterstützen.

Eine weitere Meldung sorgte dann allerdings doch für gute Stimmung und Erleichterung. Torwart, Vize-Kapitän und VfL Urgestein Martin bleibt uns auch in der Zukunft erhalten. Angebote von höherklassigen Vereinen schlug er aus um auch in Zukunft die junge Mannschaft als Führungsspieler weiter zu entwickeln. Martin wird für uns der gewohnt sichere Rückhalt bleiben und noch viele Schlachten mit seinen Jungs kämpfen, durch seine fußballerische Klasse ist er als spielender Torwart ebenfalls extrem wichtig für uns. Und nebenbei erwähnt.....Wer wünscht sich nicht einen Torwart mit schwarz-weißem Blut im VfL Trikot?

Am kommenden Sonntag kommt die SG Meerhof/Essentho nach Lichtenau. Die SG belegt derzeit den vierten Platz und ist damit auf dem Papier der Favorit. Allerdings hat die Vergangenheit gezeigt das die Spiele gegen die SG immer für eine Überraschung gut sind!

Eine bittere Niederlage mussten wir am 19. Spieltag gegen Brenken schlucken.
Durch den vielen Regen war unser eh schwer zu bespielender Platz völlig aufgeweicht und matschig. Eisenstollen waren auf diesem Geläuf das Minimum um überhaupt einigemaßen rutschfest laufen zu können.
Brenken nahm in den ersten 45 Minuten den Platz besser an und war uns gerade was Einsatz, Kampfbereitschaft und Willen angeht deutlich überlegen. Ein gefährlicher Freistoß von Arno zu Beginn des Spiels wurde von Freund und Feind verpasst und strich knapp am langen Pfosten vorbei ins Seitenaus. Eine Führung im Rücken hätte uns vermutlich gut getan.
Konsequenter nutzten die Brenkener ihre Chancen und so ging es mit 0:2 in die Halbzeit.
Babbi fand zur Halbzeit deutliche Worte und gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit war der Wille der Mannschaft klar zu erkennen. Alle Rissen sich den sprichwörtlichen A**** auf und ackerten den Platz um. Wir fanden gute fußballerische Mittel und hatten gleich zu Beginn die Möglichkeiten auf den Anschluss.
Es dauerten dann allerdings bis zur 60. Minute ehe der Ball im Brenkener Tor untergebracht werden konnte. Kopfballmonster Fabian konnte eine gute getimte Flanke von Ussi wunderbar verwerten.
In den folgenden 30 Minuten fand das Spiel nur auf ein Tor statt. Einige mal stand Aluminium im Weg, einige Mal standen wir uns selber im Weg und einige Male stand der starkt Torhüter der Brenkener im Weg.
Bis zum Abpfiff schafften wir es nicht den Ausgleich zu erzielen und auch der Gegner sprach im Nachgang von einem glücklichen Sieg.
Auch ohne drei Punkte war zu erkennen das die Mannschaft kann wenn sie will. Darauf muss aufgebaut und entsprechend trainiert werden damit wir in Zukunft wieder starke Schlachten auf den Platz bringen können.

Bereits am Sonntag, 22.03. bestritt das schwarz-weiße Ballet ihr Auswärtsspiel bei der SG Wewelsburg-Ahden.

Sind wir es in Lichtenau seit Jahren gewohnt, dass gefühlt mindestens zweimal im Jahr der Schiedsrichter einen Eintrag zu den eigentlich katastrophalen Platzbedingungen im Spielbericht vornimmt (was aber nicht am Verein liegt!), konnten wir von unserer Darbietung und der anschließenden Kür nicht nur einen von ganzen Drei Punkten einheimsen. Sondern wir fuhren auch mit der wohltuenden Einschätzung nach Hause, dass es wohl nicht nur in Lichtenau, zumindest im März, schlechte Sportplätze gibt. Aber kein Vorwurf an die SG, sind die Rasenplätze zu dieser Jahreszeit ohnehin schlecht zu bespielen.

Entsprechend zäh gestaltete sich das Spiel ohne wenige Höhepunkte und Torchancen. Beide Teams verzeichneten kaum Torraumszenen. Entsprechend plätscherte die jederzeit faire Partie über 90 Minuten dahin, auch wenn man beiden Teams den Willen nicht absprechen konnte.

Ein großes Dankeschön gebührt Christopher Kloidt und Kemal Yildirim aus der zweiten Mannschaft für ihren Einsatz. Ebenso Jan-Niklas Bentfeld von der A-Jugend und Sergej Schulz, der sich angeschlagen zur Verfügung stellte. Vorstandsmitglied Matthias Riedel bestritt zudem sein Saisondebüt, musste allerdings nach 30 Minuten nach einem kraftvollen Antritt, bei dem Ussaime Bolt erblasst wäre, mit einer Zerrung wieder die Segel streichen.

Eine verdiente Niederlage in einer insgesamt fairen Partie mussten wir gestern gegen Salzkotten unterschreiben. Kompliment an dieser Stelle an den sehr souveränen Schiedsrichter Frederick Simon.

Es entwickelte sich insgesamt eine etwas zerfahrene Partie, bei der Salzkotten über 90 Minuten die überlegene Mannschaft war und mehr vom Spiel hatte. Auch wenn wir uns über 90 Minuten nie aufgegeben haben, muss man die Leistung der Gäste einfach anerkennen, auch wenn uns natürlich 2-3 Leistungsträger gefehlt haben. Herzlichen Glückwunsch nach Salzkotten.

Wir hatten in der 70. und 80. Minuten unsere besten Gelegenheiten, als einmal Tobi Scholle und Alex Röhrich jeweils ganz knapp scheiterten.
Ein Sonderlob verdiente sich das 18jährige Eigengewächs Mark Meyer (Sohn von VfL-Legende Franz „Zico“ Meyer, den Älteren auch als „weißer Brasilianer“ ein Begriff) in seinem ersten Einsatz für die Erste Mannschaft. Auch der andere 18jährige, Fabian Höschen, wusste zu überzeugen, obwohl er morgens noch in der A-Jugend zum Einsatz kam.

Grundsätzlich ist eine Heimniederlage immer ärgerlich, aber dennoch gab es das ein oder andere, an dem wir uns erfreuen können und weswegen wir weiter zuversichtlich sein können:
Vom 14 Mann-Kader hatten wir 13 Lichtenauer Jungs im Aufgebot und mit Vital lediglich einen Auswärtigen, wobei wir Vital natürlich alle schon längst in unser Herz geschlossen haben. Das Einbürgerungsverfahren läuft…;)

Weiterhin waren 10 Spieler zwischen 18 und 21 Jahren im Einsatz. Christian mit 23 Jahren und Hofi mit 25 Jahren gehörten schon zu den Oldies. Getoppt wurden sie nur von Vital (29) und einem Alte Herren Spieler;).
Bedenkt man, dass noch der ein oder andere Youngster fehlte, kann man die Jugendarbeit gar nicht genug wertschätzen. Man kann sicherlich gespannt und hoffnungsfroh bezüglich der weiteren Zukunft sein, wenn alle Spieler dran bleiben. Nicht zu vergessen jene Spieler, die aktuell noch im A- und B-Jugendbereich aktiv sind und eines Tages dazu stoßen werden.