Springe zum Inhalt

Man muss einfach vorwegnehmen, dass wir alle sehr traurig waren, dass unser Trainer Daniel Riedel die zweite Mannschaft verlassen hat. Um diese Trauer zum Ausdruck zu bringen bedurfte es also einiges. Wir entschieden schliesslich, dass eine 1:6 Niederlage im letzten Spiel unter unserem Coach diese Trauer wohl zur Genüge widerspiegeln würde;).

Die Fakten zum Spiel:

Die erste Mannschaft aus Henglarn war über 90 min. aggressiver und körperlich präsenter. Fakt ist, dass die Gegentore aus unserer Sicht von ihrem Zeitpunkt, so wie auch der Enstehung ziemlich unglücklich gefallen sind, aber diese Tatsache soll keineswegs die Leistung der Henglarner schmälern. Die Niederlage geht alles in allem völlig in Ordnung.

Positives zum Spiel:

Der Schiedsrichter bot über 90 min. eine solide und präsente Leistung. Er hatte das manchmal doch recht hitzige Spiel zu jeder Zeit unter Kontrolle.

Marcel Rustemeyer erzielte ein schönes Freistoßtor.

Franke Pittig bot eine starke Leistung im Tor und rettete uns ein ums andere mal vor einer noch höheren Niederlage.

Aussicht:

Am Sonntag steht die nächste Paarung gegen die Reserve aus Fürstenberg für unsere zwote auf dem Plan. Und eines können wir versprechen. So eine hohe Niederlage wie gegen Henglarn werden und dürfen wir uns nicht mehr erlauben. Wir werden wieder angreifen und alles dafür tun, Daniels jahrelange Arbeit positiv weiter zu führen.

Eines muss man uns ja lassen, wo wir hinkommen, wird immer was geboten…

Selbst wenn es nach Ausrede klingt, aber bevor auf das Spiel eingegangen wird, sollte ruhig der nachfolgend aufgeführte Aspekt erwähnt werden dürfen:

Martin Hofnagel, Martin Tigges, Hendrik Wagemeyer, Willi Schwarz, Christian Leifeld, Thomer Pidun und Roman Leifeld, der als Feldspieler Hofi im Tor ersetzen musste. Alles Spieler, die wohl in nahezu jeder A-Liga Mannschaft zum Stammpersonal zählen, standen uns gestern nicht zur Verfügung. Hinzu kam, dass Andi Wiebe mit Rückenschmerzen und nur unter starken Schmerzmitteln spielen konnte. Unserem 12. Mann Steffen Drowetzky gilt an dieser Stelle ein besonderes Dankeschön, denn er hatte eigentlich nicht spielen wollen, da ihm am Freitag zwei Weisheitszähne gezogen wurden, die Fäden aber noch drin waren. Spielen musste er aber dennoch, nachdem sich Matthias Riedel in der 70. Min. eine Zerrung zugezogen hatte. Und nicht zu vergessen Fedor Felk, eigentlich Spieler der zweiten Mannschaft und im Jahr 2010 weder bei der Zweiten noch bei der Ersten eine Trainingseinheit absolviert, spielte auf der 6er Position über 90 Minuten.

Anreppen hatte ja laut Zeitungsbericht vom Samstag 5 Spieler zu ersetzen, von denen einer allerdings dennoch auflief. Zudem konnte mit Andreas Pichatzek ein ehemaliger Landesligaakteur reaktiviert werden, der letzte Saison eigentlich seine Schuhe an den Nägel gehängt hatte ebenso wie Christoph Mintert, ein durch und durch gestandener A-Liga Spieler, seit letzter Saison aus persönlichen Gründen nur noch in der Anreppener Reserve aktiv.

Zu allem Überfluss waren wir die ersten 25 min. überhaupt nicht präsent und lagen völlig verdient mit 0:2 hinten, ehe Helmut nach Vorarbeit von Stefan Wübbeke in der 30. Min. den Anschlusstreffer markierte. Besonders ärgerlich war, dass uns in der 40.min. ein klarer Elfmeter nicht zugesprochen wurde, nachdem Stefan von den Beinen geholt wurde. Zumindest waren wir in dieser Phase aber am Drücker und kämpften uns mehr und mehr ins Spiel hinein.

Nach der Halbzeit bestimmten wir zunächst das Spiel und kamen zu 1-2 guten Gelegenheiten, ehe Anreppen in der 57. Min. nach einem Freistoß auf 3:1 erhöhte. Nur 1 Min. später markierte Andi Wiebe nach Vorarbeit v. Helmut Wiebe den erneuten Anschlusstreffer, ehe Anreppen weitere 2 Min. später auf 4:2 erhöhte. In der Folgezeit versäumten wir es mehrfach, den erneuten Anschlusstreffer zu erzielen, vergaben u.a. freistehend 6m vor dem gegnerischen Tor. In der 78. Und 80. Min. verpasste uns Anreppen schließlich nach schwerwiegenden Abwehrpatzern den Knockout mit dem 5:2 und 6:2.

Sicherlich ein verdienter Sieg für Anreppen! Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!

Letztlich gilt es nun, das Spiel abzuhaken und die Konzentration auf das nächste Spiel am kommenden Sonntag gegen Wewelsburg zu lenken. Hier werden dann Willi, Christian, Hofi, Roman somit auch als Feldspieler und Martin Tigges wieder zur Verfügung stehen.

Der Schmankerl des Tages fand allerdings beim „Vorspiel“ statt, dem C-Liga-Duell zwischen Anreppen II und Mantinghausen II. Der Torwart von Mantinghausen sah einen Ball im Aus, der seiner Meinung nach klar die Grundlinie überquert hatte – er kommentierte dies lautstark mit dem Ausruf „Aus“ und hob dabei demonstrativ seinen linken Arm, als der Schiri jedoch weiterspielen ließ, nahm sich der Torwart nun Zeit für einen ganzen Satz, um seinem Ärger Luft zu verschaffen, indem er folgendes kundtat: „Ey Schiri, Außer geht’s aber nicht“

Aufstellung:
R.Leifeld – M. Riedel (71. Min. Drowetzky), Geibel, Loll –Backhaus, Felk, G.Leifeld, Kaya, H. Wiebe – Wübbeke, A.Wiebe

Zum Saisonauftakt in der Kreisliga C musste die Elf von Daniel Riedel bei der Mannschaft von Henglarn II antreten. Bei strömendem Regen beherrschten wir das Geschehen auf dem Platz. Aber wie schon in den Vorbereitungsspielen mehrfach trainiert, schafften wir es auch hier, einige 100%ige Torchancen auf kreative Weise zu vergeben. Höhepunkt bildete hierbei die Rettung des Balles einer unserer Spieler auf der Torlinie des Gegners. So stand es nach 20 Minuten leider noch 0:0.

Anschließend konnten wir aber "endlich" den ersten Torerfolg der Saison bejubeln. Einen Angriff der Henglarner fingen wir ab und leiteten umgehend den Konter ein. Marcel passte auf Fred, der direkt den Ball, im Stile einer 10, dem mitgelaufenen Matthias Albert in den Lauf legte. Der schob, ruhig wie immer vor dem Tor, den Ball zum 1:0 am gegnerischen Keeper vorbei. Wir drängten weiter auf das 2:0. In der 30. Minute bekamen wir auf halblinker Position einen Freistoß. Die zu kurz ausgeführte Variante in Kombination mit unserem schlechten Umschalten von Angriff auf Abwehr, führte schließlich dazu, dass Henglarn nach einem Konter durch einen Heber das 1:1 erzielen konnte. Trotz weiterer Möglichkeiten auf unserer Seite war dies auch der Pausenstand.

Nach der Pause zeigten wir eine ungeahnte Qualität: Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.

52. Minute: Wieder spielt Fred den entscheidenden Pass. Christian erzielt freistehend vor dem Torhüter das 2:1.

56. Minute: Tobias Wigge setzt sich auf Linksaußen durch und passt druckvoll in die Mitte, wo ein Henglarner für uns vollendet -> 3:1

65. Minute: Nach zwei Traumvorlagen erzielt Fred, nach Pass von Christian, das 4:1.

70. Minute: Christian Albert setzt sich auf der linken Seite durch. Seine Flanke wird von Christian Pittig artistisch zum 5:1 verwertet.

72. Minute: Tobias Wigge wird nahe der Außenlinie gefoult und rutscht mit seinem Bein an einem dem Spielfeld nahe stehenden Betonpfosten. 6 cm lange und 2cm tiefe Wunde. Tobias wird vom Krankenwagen abgeholt. Wir spielen die letzten 18 Minuten in Unterzahl weiter, da wir das Wechselkontingent schon erschöpft haben.

78. Minute: Christian Albert setzt sich wieder auf der linken Seite durch und passt auf Marcel. Dieser zirkelt den Ball aus gut 18 Metern in den rechten Winkel.

84. Minute: Eine kurz ausgeführte Ecke von Fedor auf Marcel. Der passt zurück und Fedor flankt vor das Tor, wo Carsten Pittig sich hochschraubt und zum 7:1 vollendet.

Was es noch zu sagen gibt:

Matthias Gebel feierte sein Pflichtspieldebüt. Dabei hatte er seinen Gegenspieler 90 Minuten lang im Griff.

Christian Albert feierte sein Pflichtspieldebüt und legte gleich 2 Tore in Unterzahl auf und zog somit in der Scorerliste an seinem Bruder vorbei.

Gute Besserung, Tobi!!!

Eine wahre Regenschlacht bot sich den Dörflern, die sich das Auftaktspiel gegen den Bezirksligaabsteiger nicht entgehen lassen wollten. Eingehüllt in Tunika und Leinengewändern folgte man dem Geruch des grünen Rasens und pilgerte trotz des typischen Wikingerwetters aus den Lehmhütten den Hügel hinauf zum Lichtenauer Sportplatz.

Von Beginn an konnten unsere Anführer Ylva alias Andi und Halvar alias Helmut beobachten, wie ihre Mannen den Slogan befolgten „Angriff ist die beste Verteidigung“. Doch nachdem in den ersten Minuten zwei gute Gelegenheiten vergeben wurden, kämpfte sich auch Geseke mehr und mehr ins Spiel hinein, so dass sich das Spiel fortan ziemlich ausgeglichen gestaltete.

In der 20. Minute schlug dann unser Wikinger Flake alias Stefan Wübbeke zu, der nach Vorarbeit von unserem Torwart Vroke alias Martin Hofnagel per Abschlag einen Gegenspieler und den Gästetorwart umkurvte, ehe er den Ball zur 1:0 Führung einschoss.

Danach machte Geseke zwar etwas mehr Druck, ohne aber zunächst zwingend zu werden. Dennoch fiel mit einem sehenswerten Distanzschuss in der 35. Min. der Ausgleich. Bis zur Halbzeit plätscherte das Spiel schließlich so dahin, jedoch sorgte immer wieder „Wicki“ alias Willi Schwarz für kluge Ideen und gescheiten Pässen in unserem Aufbauspiel.

Dennoch fiel etwas überraschend mit dem Halbzeitpfiff unsere 2:1 Führung, nachdem Flake unnachahmlich für Halvar auflegte, der keine Mühe hatte, aus 6 m zu vollstrecken.

In der 2. Hälfte hatte Geseke mehr Spielanteile, ohne aber wirklich zwingend zu werden. Dieses lag mit Sicherheit auch an unserer guten Verteidigung, vorneweg „der schreckliche Sven“ alias Joschka Loll, der sein Wikingerblond in zahlreichen Kopfballduellen zuerst an den Ball brachte sowie seinem Mentor Gorm alias Thomer Pidun.

Andererseits versäumten wir es, unsere zahlreichen Konter gegen immer wieder anrennende Geseker entschlossen zu Ende zu bringen. Schließlich dauerte es bis zur 87. Min, ehe erneut unser Youngster Flake, nach Vorarbeit von Snorre alias Roman Leifeld, die Entscheidung und den 3:1 Endstand herbeiführte.

Es gilt nun, die überzeugende Leistung für das nächste Spiel in Anreppen zu konservieren.

Was war noch:
1. Neuzugang Steffen Drowetzky feierte auf der rechten Seite sein Debüt und bereits gute Ansätze gezeigt.
2. Willi Schwarz kehrte nach einjähriger Auszeit wieder zurück und spielte, als sei er nie weg gewesen.
3. Mit Franz Josef Kaya hat ein weiterer junger Spieler aus der zweiten Mannschaft den Sprung in die "Erste" geschafft. Er hat sein Potential bereits angedeutet, hat aber noch Luft nach oben (wenn die 4 Kilo erst mal runter sind...)
4. Martin Tigges, der die Rückrunde und den überwiegenden Teil der Vorbereitung wg. seiner Doktorarbeit fehlte, ist wieder in den Kader zurückgekehrt. Auch wenn er jetzt erst mal in den (verdienten) Urlaub fährt wird er doch sicherlich bald wieder eine unersetzliche Größe in unserer Abwehr werden und die Mannschaft weiter verstärken.
5. Ach ja, am 05.08. gewannen wir nach Elfmeterschießen und vorherigen 90 min. (Endstand 1:1) gegen den Bezirksligisten Atteln den Stadtpokal.
6. Unser Abgang Karsten Wübbeke verpasste leider aufgrund einer Oberschenkelverhärtung sein Bezirksligadebüt beim SC Borchen, wird dieses aber sicherlich nächstes WE nachholen.

Aufstellung:
Hofnagel –Riedel, Pidun, Loll –Drowetzky (46. Wagemeyer), Schwarz, G.Leifeld, Backhaus (70. F.J.Kaya), H. Wiebe – Wübbeke, A. Wiebe (80. R. Leifeld)

In einem insgesamt fairen Ortsderby trennten sich beide Mannschaften freundschaftlich mit 2:2.

Dabei lag es an uns, in der 1. Halbzeit bereits das Spiel zu entscheiden, doch ver-säumten wir es, die guten Chancen zu nutzen. Allerdings hatte Holtheim durch Ah-mad Sankari ebenfalls eine „tausendprozentige“ Chance zu verzeichnen.

Dennoch fiel aus recht heiterem Himmel in der 35. Min. die 1:0 Pausenführung für die Grün Weißen nach einem Abspielfehler unsererseits. Sascha Bistry ließ Ersatztorwart Andi Wiebe „keine Chance“;))!

Nach der Pause kam Holtheim besser ins Spiel bzw. stand zumindest in der Defensive besser und geordneter. Wir taten uns schwer, weitere Chancen herauszuspielen, insbesondere auch weil wir beim Spielaufbau die Außenbahnen selten besetzt haben und unser Spiel überwiegend durch die Mitte nach vorne getragen wurde, wodurch wir leicht zu durchschauen waren.

In der 75. Min. dachte man dann wohl, dass die Messe gelesen ist. Ein Akteur von uns wurde mit Gelb-Rot nach wiederholtem Foulspiel berechtigterweise des Feldes verwiesen. Der Name des Spielers ist mir aber leider entfallen;)) Nun denn, in Unterzahl wurde aber noch einmal eine turbulente Schlussphase eingeläutet.

In der 85.min. setzte sich Stefan Wübbeke durch eine tolle Einzelleistung über rechts durch, passte nach Innen, wo Alex Leifeld keine Mühen hatte, zum Ausgleich einzuschießen. Wir rochen nun Morgenluft und strahlten wieder Torgefahr aus. In der 90. Min. fiel dann nach einer Ecke von Stanislav Geibel durch Karsten per Kopf die 2:1 Führung.

Holtheim drückte nun in der Nachspielzeit auf den Ausgleich und es folgte der große Auftritt von Kai Kittler…Mit einem „Tor des Jahrhunderts“ markierte er per Fallrückzieher aus 20 m in den vom Torwart aus gesehen linken oberen Winkel den Ausgleich. Ein wirklich sensationelles Tor. Wäre das Tor aufgenommen worden, hätte es gute Chancen gehabt, in der Sportschau zum Tor des Jahres gewählt zu werden. Für die Einzigartigkeit des Treffers spricht, dass Lichtenauer Zuschauer und Spieler spontan Beifall spendeten.

Was war noch:
1. Karsten Wübbeke sicherte sich mit seinem 29. Treffer zum dritten Mal hintereinander die Torjägerkanone.
2. Holtheims Trainer Frank Jakobsmeier wurde nach 13 Jahren verabschiedet. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle nochmal zur wirklich tollen Arbeit in den ganzen Jahren in Holtheim. Seine Nachfolge übernimmt Rainer Kroppf.

Aufstellung:
A. Wiebe – Riedel (46. Ch. Leifeld), Pidun, Loll (75. Wagemeyer) – R. Leifeld (46. Backhaus), Geibel, G. Leifeld, St. Wübbeke, H.Wiebe – K. Wübbeke, A. Leifeld

nur für Scorerwertung

So ein Spiel haben wir wohl schon lange nicht mehr erlebt in Lichtenau.

Aber der Reihe nach…

Die ersten zehn Minuten gehörten Brenken und folgerichtig gingen sie nach einer Ecke mit 1:0 in Führung. Danach übernahmen wir zunehmend das Zepter des Handelns, agierten aber zum Teil recht fahrig im Spielaufbau gegen defensiv eingestellte und sehr abwartend spielende Gäste. Dennoch war der Ausgleich durch Karsten Wübbeke in der 28.min. nach Vorarbeit seines Bruders Stefan vollkommen verdient, zumal wir zuvor bereits 2 mal freistehend vor dem Gästetorwart vergaben.

In der 35. Min. markierte Andi Wiebe nach Zuspiel von Karsten, der uneigennützig freistehend vorm Gästetorwart auf Andi ablegte, das 2:1! Dachten zumindest alle, doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits. Macht nichts, dachten wir, haben den Gegner ja jetzt im Griff und noch genügend Zeit, ein weiteres Tor zu erzielen.

Nach der Pause zog sich Brenken noch mehr zurück, ging aber in der 60. Min. mit ihrem ersten Angriff in der 2. Hälfte in Führung, ehe sie 5 min. später mit ihrem dann 2. Angriff auf 3:1 erhöhten gegen eine aufgerückte und ungeordnete Lichtenauer Abwehr. Wir hingegen vergaben auch weiterhin die ein oder andere hundertprozentige Chance gegen einen allerdings überragenden Brenkener Torwart. In der 72. Min. dann erneut unsererseits eine sehenswerte Kombination, nachdem über 4-5 Stationen zum Teil mit 1 Kontakt gespielt wurde. Die Krönung war der verdiente Anschlusstreffer durch Karsten, nachdem Andi völlig freistehend vor dem Brenkener Torwart diesmal uneigennützig zurück auf den von hinten hereinlaufenden Karsten passte, der dann keine Mühe mehr hatte, den Anschlusstreffer zu erzielen. Dachten zumindest alle…doch der Schiedsrichter entschied erneut auf Abseits, woraufhin sich selbst Brenkener Spieler das Schmunzeln nicht verkneifen konnten.

In der 75. Min. gab es dann Freistoß von Rechtsaußen für Brenken. Der Ball segelte durch den 5m Raum und wie es sich für einen guten Torwart gehört, ging unser Hofi zum Ball, verpasste diesen zwar, prallte aber mit dem etwas ungestüm hereinlaufenden Brenkener Akteur zusammen (an dieser Stelle aber kein Vorwurf an den Brenkener Akteuer). Der Brenkener blieb liegen, der Schiri entschied Freistoß für Lichtenau, nachdem zuvor ein Brenkener im 16er Foul gespielt haben soll und das Spiel sollte kurze Zeit später normal weitergehen. Dachten zumindest alle…Doch der Schiedsrichter zeigte Hofi für diese Aktion die Rote Karte! Von unserer Seite ist festzuhalten, dass Hofi für diese Aktion nicht der geringste Vorwurf zu machen ist und ihn nicht der Ansatz einer Schuld trifft.

Andi Wiebe hütete hieraufhin das Tor. Aber auch in Unterzahl gelang es uns, noch 3 weitere Male frei vorm Gästetorwart aufzutauchen, den Ball aber nicht im Gehäuse unterzubringen.

In der 90. Min. verloren wir dann unnötig im Mittelfeld den Ball, den Konter nutzte Brenken schließlich zum 4:1 Endstand aus allerdings stark abseitsverdächtiger Position.

Zu guter Letzt bleibt festzuhalten, dass es zwar sehr ärgerlich ist, wenn man so klar benachteiligt wird, dennoch sollte man nicht nur die Schuld beim Schiedsrichter suchen. Schließlich macht auch dieser mal Fehler und kann sicherlich auch einfach mal einen schlechten Tag erwischen.

Unabhängig von der Schiedsrichterleistung haben wir es immer noch selbst in der Hand gehabt, aufgrund unserer zahlreichen Chancen, das Spiel für uns zu entscheiden.

Herzlichen Glückwunsch nach Brenken zum gelungenen Klassenerhalt. Es darf sich im nächsten Jahr wieder auf zwei spannende Begegnungen mit Brenken gefreut werden.

Aufstellung:
Hofnagel - Backhaus, Omelchenko (40. Ch. Leifeld), Loll – Geibel, G. Leifeld, St. Wübbeke, R. Leifeld (74. Wagemeyer), H. Wiebe – K. Wübbeke, A. Wiebe

Nach der klaren Hinspielniederlage gegen die Reserve aus Fürstenberg wollten wir uns die Punkte im Rückspiel zurückholen. Bei strahlendem Sonnenschein und steinhartem Boden wurde die Partie angepfiffen. Beide Mannschaften neutralisierten sich in der ersten Halbzeit und so gab es wenig Höhepunkte für die Zuschauer.

In der 30. Minute verlagerten wir das Spiel von der rechten auf die linke Seite, wo der Ball zu dem auf dem Flügel ausgewichenen Stürmer Matthias Albert zugespielt wurde. Dieser schaute und schlug eine von unserem Trainer so geliebte Flanke aus dem Halbfeld in den Strafraum. Kapitän Martin Beyermann erkannte die Situation und sprintete an drei Gegenspieler vorbei Richtung Ball, den er direkt nahm und am Torwart zum 1:0 vorbeischob. Die Führung gab uns leider nicht die erhoffte Sicherheit und so verloren wir in den anschließenden Minuten die Ordnung. Kurz vor der Halbzeit erzielte nach einem Absprachefehler in unserer Abwehr die FSV Fürstenberg II das 1:1 per Kopf.

Die zweite Halbzeit begann leider mit einem Schock. Bei einem unserer Angriffe gingen Tobias Wigge per Kopf und Frederik Avramovic per Fuß zum Ball und räumten sich gegenseitig ab. Nach einer etwas längeren Behandlungspause und noch einem kurzen Versuch auf dem Spielfeld musste unser Mittelfeldmotor Tobias Wigge leider mit einem entstellten Gesicht und Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ausgewechselt werden. Während der Partie gesellten sich noch Alexander Schopohl (Knieprobleme) und Sven Schroer (Schultergelenksprengung) mit auf die Verletztenliste. Alle drei Verletzungen geschahen ohne Einwirkung des Gegners. Den Rest der Spielzeit dominierte anschließend Fürstenberg und hatte nun einmal Pech, als der ansonsten gut agierende Schiedsrichter wohl ein Tor zu Unrecht wegen Abseits aberkannte. In der letzten Minute bot sich uns dann auch noch die Möglichkeit die Partie als Sieger zu verlassen, aber unser Stürmer konnte im Duell Eins gegen Eins den Ball am Torwart der Reserve aus Fürstenberg nicht vorbeibringen.

Ein besonderes Lob gebührt diesmal Marcel Rustemeyer, der sowohl defensiv als auch offensiv nicht nur in diesem Spiel, sondern in den letzten Wochen sehr stark auftrat. Zudem wünschen wir unseren drei Invaliden „Gute Besserung“.

Endlich mal wieder ein überzeugender Auftritt unserer Ersten beim abstiegsbedrohten aber kämpferisch starken SV Steinhausen.

Von Beginn an übernahmen wir das Kommando und spielten zum Teil sehr gefällig nach vorne. Eine folgerichtige Konsequenz war unsere Führung nach 9 Minuten durch Karsten Wübbeke, wenn auch durch einen herben Abwehrfehler begünstigt.

In der Folge versäumte es Helmut Wiebe freistehend vor dem gegnerischen Torwart, auf 2:0 zu erhöhen. Doch unbeirrt davon spielten wir sehr kompakt und routiniert weiter und gingen mit einer hochverdienten Halbzeitführung in die Kabine.

In der 2. Hälfte riskierte Steinhausen mehr und kämpfte sich nach und nach in das Spiel, ohne uns aber bis auf 2 Situationen ernsthaft in die Bredouille zu bringen. Wir hielten dagegen und hatten unsererseits 2-3 gute Konterchancen zum 2:0, die wir aber leider nicht nutzen konnten. Helmut Wiebe war es dann aber doch vorbehalten, in der 79. Min. auf 2:0 per Freistoß aus 25 m nach Foul an ihm zu erhöhen. Eigentlich die Vorentscheidung, dachten zumindest alle. Doch keine 2 Minuten später markierte Steinhausen den Anschluss, wobei nicht ganz geklärt werden konnte, ob der Ball auch tatsächlich die Linie in vollem Umfang überquert hatte. Aber der ansonsten sehr umsichtige und gute Schiedsrichter Bickmann aus Etteln erkannte sofort das Tor an und so galt es, sich noch einmal auf ein heißes Tänzchen in den Schlussminuten einzustellen.

Doch auch die Schlussphase überstanden wir schadlos und so war die Freude über den Auswärtsdreier sehr groß, auch wenn es für uns um nichts mehr geht.

Dennoch wollen und werden wir die letzten drei Saisonspiele ebenso engagiert an-gehen, damit uns Karsten in der nächsten Saison in Borchen auch in guter Erinne-rung behält. Hoffentlich dann allerdings als amtierender Torschützenkönig der Kreisliga A, die Chancen hierfür stehen zumindest mit derzeit 27 Treffern bei ihm nicht schlecht. Und zumindest gönnen und wünschen wir Dir, Karsten, als Mannschaft und sicherlich vom gesamten Lichtenauer Umfeld diese Trophäe noch einmal zum Abschluss!

Falko Backhaus agierte übrigens auf der Liberoposition zum ersten Mal und erledigte seine Aufgabe sehr souverän! Fast so souverän wie sein Cousin Martin Amedick, Kapitän und Abwehrass des 1. FC Kaiserslautern. Vielleicht hat sich Falko ja vorm Anpfiff noch ein paar Tipps vom ihm geben lassen…

Erneut positiv fielen übrigens unsere Jungspunde um Hofi, Hendrik, Joschka und Christian Leifeld auf! Weiter so Jungs! Der sonst ebenfalls starke Stefan Wübbeke fehlte allerdings gegen Steinhausen, da er sich verständlicherweise auf die Ab-schlussprüfung vorbereiten musste – viel Glück Stefan an dieser Stelle von der ge-samten Mannschaft!

Aufstellung:
Hofnagel-Backhaus, Loll, Omelchenko –Geibel, Ch. Leifeld, Wagemeyer (65. Min. R. Leifeld), G. Leifeld, H. Wiebe –K. Wübbeke, A. Wiebe (85. A. Leifeld)

Den Augenzeugen zufolge ein gerechtes Unentschieden.

Nach 5 Minuten traf Helmut Wiebe per Elfer nach Foul an ihm zur Führung, die die FSV in der 53. min. egalisierte.

Besonders Erwähnenswert ist das starke Anfangsdebüt von A-Junior Christian Leifeld, der im defensiven Mittelfeld eine bärenstarke Leistung bot. Er schaltete über weite Strecken Wünnenbergs Spielmacher Felix Schmidt aus, der sicherlich neben unserem Andreas Omelchenko zu den technisch stärksten Spielern in unserer Spielklasse zählt.

An dieser Stelle aber noch einmal einen herzlichen Glückwünsch an die FSV zum hochverdienten Titelgewinn und dem Aufstieg in die Bezirksliga!!!