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Die SG konnte wegen Personalmangel leider nicht antreten.

In einem jederzeit fairgeführten Match gelang es uns, erneut den Platz als Sieger zu verlassen.

Gegen die kämpferisch und kompakt stark agierenden Holtheimer dauerte es jedoch bis zur 60. min., ehe Alex Leifeld nach Hereingabe von Stefan Wübbeke aus 12 m per Direktabnahme zur 1:0 Führung vollendete. Stefan Wübbeke selbst war es in der 80. min. vorbehalten, nach Vorarbeit seines Bruders Karsten, den 2:0 Endstand zu markieren.

Glück hatten wir allerdings in der 40. min., als Ahmad Sankari für Holtheim aus 4m und leicht spitzem Winkel verzog.

Ansonsten bleibt festzuhalten, dass es ein Spiel auf insgesamt schwachen A-Liga Niveau war, was vll. auch mit an dem tiefen Boden lag. Insbesondere in der 1. Hälfte spielten wir unter unseren Möglichkeiten und kamen erst mit der Einwechslung von Alex Leifeld und der damit einhergehenden Umstellung auf 2 Spitzen besser ins Spiel!

Eine sehr positive Randnotiz ist, dass wir bereits 32 Punkte nach Abschluss der Hinrunde verbuchen konnten, was seit Einführung der 3Punkte Regel noch nie der Fall gewesen ist (außer natürlich in den beiden Spielzeiten, als wir B-Liga kickten).

Holtheim sei an dieser Stelle viel Glück für den Rest der Saison gewünscht, die vom Potential her sicherlich einige Punkte mehr haben müssten, aber bekannterweise in dieser Saison bereits viel Pech in den jeweiligen Spielen zu verzeichnen hatten. Dennoch sind wir zuversichtlich und davon überzeugt, dass der SC die nötigen Punkte für den Klassenerhalt noch holen wird, worüber auch wir uns in Lichtenau, nicht nur aufgrund der gut funktionierenden Kooperation im Juniorenbereich, auch sehr freuen würden!

Wir schreiben das Jahr 1924: Deutschland befindet sich im Umbruch, der 1. FC Nürnberg wird Deutscher Fußballmeister, Max Schmeling wird Profiboxer, Willem Einthoven erhält den Nobelpreis für seine Entdeckung des "Mechanismus des Elektrokardiogramms", die Menschen tanzen zu Jazz, Charleston, Shimmy und Black-Bottom und doch ragen 2 Ereignisse heraus, die bei etwas Phantasie wohl auch mit Grund dafür sind, das man später von den Goldenen 20 er Jahren spricht:

1. Der VfL Schwarz Weiß Lichtenau 1924 e.V. wird gegründet und
2. gleich dazu die passende Hymne "Schwarz und Weiß-wie lieb ich Dich" komponiert (Gründungsjahr der Hymne stimmt wirklich!!!), deren Text im Jahr 1959 von einem gewissen Hans J. König vervollständigt wird.

85 Jahre später umschreibt der Titel dieser Hymne wohl exakt die beiden Halbzeiten, die unsere Zuschauer beim Spiel in Verne zu Gesicht bekamen.

So sahen einige unserer mitgereisten Zuschauer in der 1. Hälfte wohl "Schwarz", als wir völlig indisponiert und unterirdisch schlecht gegen starke Verner agierten und mit einem schmeichelhaften 1:1 in die Pause gingen. Aus dem Nichts markierte Karsten Wübbeke in der 20. min. nach Vorarbeit von Helmut Wiebe das 1:0, die 10 min. später völligst verdient egalisiert werden konnte.

In der 2. Hälfte nahmen wir dann das Heft des Handelns in die Hand und spielten uns wiederholt zum Teil sehr gute Gelegenheiten heraus. Erneut Karsten war es aber nach Ecke von Stani Geibel in der 57. min. vorbehalten, die erneute Führung zu markieren, die 10 min. später durch Stefan Wübbeke ausgebaut werden konnte nach Vorarbeit von Falko "Arijen Robben". Dieses war auch der Endstand gegen Verner, die nach dem 3:1 bereits die "Weiß"e Fahne hissten und zu keiner weiteren Torchance in der 2. Hälfte mehr kamen.

An dieser Stelle sei nochmal Verne ganz herzlich gedankt, die unserem Wunsch, das Spiel vorzuverlegen, entsprachen!
Auch Freddi Avramovic und Tim Leifeld von der 2. Mannschaft sei gedankt, die kurzfristig ihre Bereitschaft erklärten!

Und allen, die auf dieser Erde mit dem VfL verbunden sind und nun gerade vor ihrem Rechner sitzen und diesen Spielbericht lesen (wollt ihr nicht arbeiten?), Andre (in Dortmund), Kim (in Brüssel meine ich...), Marek (in Hamburg), Christoph (in Zürich), Benni (in Gummersbach), Winni (in München), Jan-Henrik (in Kiel), Clint Eastwood (in L.A.), Patrick (in Köln), Falko (in Asseln) u.s.w. und Lust auf einen tollen Ohrwurm zum Mitsingen haben, der euern Start in die Woche erleichtert, möchte ich nachfolgend den Text unserer Hymne ans Herz legen:

Schwarz und weiss

1. Schwarz und weiss wie lieb ich dich, lieb ich dich,
schwarz und weiss vergess ich nicht. :
schwarz und weiss ist ja der Himmel nur, Himmel nur,
schwarz und weiss ist unsre Fussballgarnitur.

2. Mohammed war ein Prophet, ein Prophet,
der von Farben viel versteht, :
und von all der schönen Farbenpracht, Farbenpracht,
hat er sich das schwarz und weisse ausgedacht.

3. Hätten wir sein Königreich, Königreich,
machten wir`s den Spielern d weiss vergess ich nicht. :
schwarz und weiss ist ja der Himmel nur, Himmel nur,
schwarz und weiss ist unsre Fussballgarnitur.

Es war ein hartes Stück Arbeit auf der Brenkener Asche gegen einen kompakt stehenden und spielenden Gastgeber in einer jederzeit fair geführten Begegnung!

So waren beide Teams zunächst darauf aus, keinen Gegentreffer zu bekommen, was zur Pause ein leistungsgerechtes 0:0 zur Konsequenz hatte. Je 1 Großchance konnte auf beiden Seiten vereitelt werden, auf unserer übrigens durch einen Super Reflex unserer Nr. 1 Martin Hofnagel!

Dann begann die 2. Hälfte und wir spielten nach deutlichen Worten unseres Trainers Andi Wiebe deutlich entschlossener. Aber erst durch die Einwechslung von Sergeant B.A. Baracus alias Patrick Glahn und der damit einehrgehenden Vervollständigung des berühmt berüchtigten A-Teams fanden wir zu alter Durchschlagskraft zurück. Auch traute sich fortan niemand mehr so richtig, noch Fehler zu machen...Wen wunderts...

Nachdem Colonel John "Hanibal" Smith alias Helmut Wiebe im Mittelfeld in der 60. min. klug in die Spitze zu B.A. passte, setzte sich dieser entschlossen gegen 2 Brenkener durch ehe er auf Captain H.M. "Howling Mad" Murdock, vielen bekannt unter seinem Decknamen Karsten Wübbeke-;), ablegte, der eiskalt vollstreckte.

Offenbar inspiriert von seinen Teamkollegen war es 3 min. später Lieutnant Templeton "Facemann" Peck, Deckname: Golo, der sich auf der rechten Seite durchsetzte, ehe er auf Murdock flankte, der erneut vollstrecken durfte.

Nach Eckball des Rekruten Falko "Arijen" Backhaus belohnte sich B.A. mit einem tollen Volleyschuss in der 70. min. zum 3:0 selber für seine tolle Leistung. Er verzog dabei übrigens keine Miene..., was vielleicht auch daran lag, das zu dem Zeitpunkt Murdock immer noch mit einem Treffer vor ihm lag...

Dennoch konnte sich schließlich auch B.A. wie der Rest seines TEAMS über den Auswärtserfolg freuen. Ach ja, in der letzten Minute markierte Brenken noch den verdienten Anschlusstreffer.

Ein Sonderlob verdiente sich übrigens noch unser Abwehrhüne "Hightower" Joschka Loll, der fast jeden Zweikampf für sich entscheiden konnte! Ganz im Sinne von B.A., was dieser sicherlich wohlwollend zur Kenntnis genommen hat!

Den Brenkenern sei für den weiteren Saisonverlauf viel Glück gewünscht!

Am Sonntag traf die Reserve aus Lichtenau nach zwei Niederlagen in Folge auf den starken Gegner FSV Bad Wünnenberg-Leiberg III. Die erste Hälfte bot den Zuschauern insgesamt ein zerfahrenes und nickliges Spiel ohne viel Struktur und Kopf. Die Ausnahme bot dabei das Sturmduo aus Lichtenau bestehend aus Paschek und Freddy Avramovic. Ich denke jeder Lichtenauer weiss spätestens an dieser Stelle, dass bei diesen beiden Personen immer etwas passiert;). Anfang der ersten Halbzeit spielte Pachek (liegend) nach einem kleinen Dribbling Freddy perfekt frei. Freddy liess sich nicht lange bitten und netzte aus 2m eisklat ein. Die FSV spielte jedoch auch gut und ebenbürtig mit und konnte nach einer schwach geklärten Ecke durch einen Fernschuss ausgleichen. Die restlichen Angriffe der FSV wurden durch die sichere Abwehr um Matthias Beer, Marco Avramovic und Alex Schophol egalisiert. Die richtige Antwort auf den Gegentreffer fanden die Lichtenauer in der Person von Alex Leifeld, der nach starker Vorarbeit von Marco Avramovic den Ball förmlich in der typischen Art eines Löwen (Mit Stärke und Eleganz) ins Tor eskortierte. Die Halbzeitansprache von Trainer Daniel Riedel hatte sich gesalzen. Zuteilungen, Fehlpässe und zu wenig Struktur wurden vom Trainer folgerichtig bemängelt.

In der zweiten Halbzeit zeigte die Zwote nach langer Durstrecke ihr anderes Gesicht. Die Zweikämpfe konnten durch die bessere Zuteilung besser angenommen werden und auch das Spiel nach vorne wirckte strukturierter. Ein grossen Anteil hatte daran Dr. G Tobias Wigge, der durch sein spielerisches Können und seine körperliche Präsenz von nun an, dass Spiel aus dem Mittelfeld lenkte. Die Ausbeute der Torchancen war jedoch kläglich und die FSV Bad Wünnenberg-Leiberg III spielte unbeirrt auf den Ausgleich. Schliesslich war es Martin Beyermann der nach Ecke von Christian Pittig per Kopf dass wichtige 3:1 makierte. Von da an verflachte das Spiel. Doch Lichtenau spielte weiter nach vorne und vergab ein um die andere Möglichkeit.

Oha, das war mal ein holpriger Kick an der Anfield Road Ostwestfalens...!

Ein großer Dank vorweg an unsere Zuschauer, die dem Kick bis zum Ende treu geblieben sind. Viele Ballverluste auf beiden Seiten, viel Geplänkel, kein Tempo, ein Spiel zum Einschlafen.., die ersten Zuschauer hatten schon den Eindruck, sie wären beim Frauenfußball...;-)

Nur Helmut Wiebe mit 2 tollen Einzelaktionen, einmal nach Vorarbeit von Falco "Arijen" Backhaus und einmal ohne Vorarbeit, sicherte uns den Dreier (20. min. und 80. min.) in einem sonst trostlosen, aber sehr fairen Spiel unter der guten und sicheren Leitung des sehr umsichtigen Schiedsrichters Thorsten Groß!

Jeder, der das Spiel gesehen hat, weiß nun auch, warum es in Lichtenau keinen Frauenfußball gibt! Warum? Tja, weil es halt keiner sehen möchte (alle "Emma" Leserinnen mögen es mir verzeihen, und zur Wiedergutmachung möchte ich darauf verweisen, dass man(n) sich das weibliche Geschlecht in ausnahmslos fast allen anderen Sportarten ausgesprochen gut und auch gerne anschaut)!

Ansporn für uns also, in den nächsten Spielen wieder deutlich zuzulegen, damit unsere Zuschauer auch weiterhin gerne zum Spiel kommen.

Nach der verdienten Niederlage zu Hause gegen Fürstenberg II mussten wir zum nächsten Topspiel in Etteln antreten. Um den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren, durfte gegen den direkten Konkurrenten nicht verloren werden.

Aufgrund dieser Ausgangssituation begannen wir die Partie hochkonzentriert. In der ersten halben Stunde trafen zwei gleichwertige Mannschaften aufeinander, die beide diszipliniert spielten und ohne große Schwächen auf einzelnen Positionen besetzt waren. Die Zuschauer sahen dadurch leider eine Partie ohne viele Höhepunkte. Die meiste Zeit standen die Abwehrreihen sicher und das Spiel fand vornehmlich im Mittelfeld statt, wo keine Mannschaft sich einen Vorteil erspielen konnte.

Die erste große Chance ergab sich in der 30 Minute. Nach einem Konter lief Fedor Felk durch die Abwehrreihe von Etteln, schüttelte zwei Gegner ab und flankte in die Mitte, wo Frederik Avramovic knapp über das Tor köpfte. Leider war das unsere letzte zwingende Gelegenheit in der ersten Halbzeit.

Die letzten 15 Minuten der ersten Hälfte fand das Spiel vornehmlich vor unserem Strafraum statt. Wir wurden immer mehr von Etteln unter Druck gesetzt und konnten kaum mehr für Entlastungsangriffe sorgen. Der Pausenpfiff kam uns deswegen sehr gelegen.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste geendet hatte. Etteln drückte und erspielte sich jetzt öfters Torchancen. In der 55. Minute konnten wir den Ball nicht klären und der Gegner spielte sich das Leder an unserem Strafraum entlang zu. Ein Spieler an der linken Strafraumkante zog ab und der Ball schlug in unserem Tor ein. Im Gegensatz zu den bisherigen Erfahrungen in der Saison, gingen wir gut mit dem Rückstand um und hatten in der Folgezeit unsere beste Phase in der Partie. Etteln zog sich nach der Führung zurück und wir übernahmen die Kontrolle über das Spiel. Doch leider konnten wir nur wenige gefährliche Situationen im Ettelner Strafraum heraufbeschwören.

In der 65. Minute wurde der nach vorne stürmende Fedor Felk von den Beinen geholt. Dieser beleidigte daraufhin, aus Wut über das Foul und einigen schon vorher im Spiel ausgetauschten Nicklichkeiten, seinen Gegenspieler und bekam dafür die rote Karte.

Die Unterzahl spielte Etteln intelligent aus und erzielte in der 75. Minute das 2:0, nachdem wieder der Ball durch unsere Abwehrreihen gespielt wurde, ohne dass wir dazwischen gehen konnten. Wir setzten alles auf eine Karte und lösten den Libero aus. Leider konnten wir kein Tor mehr erzielen. Kurz vor Schluss fiel nach einem Konter das 3:0 für Etteln. Dies war auch der Endstand der Partie.

Die Niederlage, gegen eine ab der 30. Minute stark aufspielende Ettelner Mannschaft, war verdient. Wir hoffen, dass wir Sonntag unsere Serie von nunmehr drei sieglosen Spielen zu Hause gegen Wünnenberg/Leiberg III beenden können.

Glückwunsch an die Reserve aus Fürstenberg, die auf Grund einer sehr starken 2. Halbzeit verdient 3 Punkte aus Lichtenau entführen.

Zu erwähnen ist noch, dass Phillip durchgehend eine grundsolide Leistung vor, während und nach dem Spiel gezeigt hat!! (Anmerkung von ChP)

Das Spiel beim Ligaprimus begann nicht schlecht,
die Führung nach 10 min. kam uns ganz recht...

Nach Vorarbeit von Golo sollte es sein,
das Wübbekes`Karsten netzte ein...

Ob die Freud währt wohl lange?
denn der Gastgeber laufstark und bissig wie eine Schlange...

Tatsächlich drehten sie bis zur 20. min. das Spiel ,
1:2 stand es nu und hängende Köpfe bei uns viel zu viel...

Mit dem Mute der Verzweiflung nahmen wir den Kampf nun an,
waren im Zweikampf als Sieger auch mal dran...

Der Gegner das Spiel zwar noch nicht gewonnen hatte,
doch trafen wir bis zur Pause nur die Latte...

Nach der Pause kämpften wir mehr und mehr,
doch das 1:3 in der 75. min. schmerzte uns sehr...

Die FSV bereits beim Feiern dabei,
führte erneut Karsten in der 82. min. den Anschluss herbei...

In der 87. min. die FSV noch einmal dran,
das 2:4 war schließlich der verdiente Endstand!

Bei sommerlichen Temperaturen reiste die 2. Mannschaft des VFL Lichtenau nach Büren zum Spitzenspiel des Spieltages. Die Reserve aus Büren konnte in ihren letzten Partien überzeugen und schlug dabei unter anderem die Aufstiegsaspiranten Blau-Weiß Etteln und den FSV Bad Wünnenberg-Leiberrg III.

Mit Respekt, aber ohne Angst begannen wir gleich druckvoll das Spiel. In der 2. Minute verpasste Martin Beyermann eine scharfe Hereingabe von Christian Pittig noch knapp. Aber nur eine Minute später war Frederik Avramovic nach einer Ecke erfolgreich. Die Ecke wurde von Christian geschlagen und Frederic Avramovic entwischte seinem Gegenspieler, um in einem wuchtigen seitwärts Flugkopfball ins rechte Eck zu vollenden.

Mit der Führung im Rücken erspielten wir uns weitere Torchancen in der Anfangsviertelstunde. Dabei zeigte der entfesselnd aufspielende Frederik Avramovic immer wieder sein Können und sorgte für viel Gefahr vor dem gegnerischen Tor. In der 15. Spielminute wurde Fred an der linken Außenbahn freigespielt. Er ging mit einer Körpertäuschung am Gegner vorbei, der sich nur noch mit einem Foulspiel zu helfen wusste. Ärgerlich war zu einem, dass dieses Foul eine sehr gute Chance verhinderte und zum anderem, dass Frederik wenig später wegen dem ihm zugefügten Pferdekuss ausgewechselt werden musste. Mehrere unserer Konter wurden in der ersten Halbzeit zudem wegen angeblicher Abseitsstellung abgepfiffen.

Da der Gegner nun auch langsam aufwachte, entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Nach einem nicht geahndeten Handspiel von einem Bürener Stürmer kam die Heimmannschaft das erste Mal gefährlich vor unser Tor. Der Schuss verfehlte allerdings das Gehäuse.

Für Aufregung sollte eine Szene in der 35. Minute sorgen. An der linken Außenseite kämpfte Sven Schröer mit einem gegnerischen Stürmer um den Ball. Der Ball rollte dabei über die Seitenlinie, was der Linienrichter korrekt durch Fahne heben anzeigte. Der Schiedsrichter ließ allerdings weiterspielen. Der nach innen gespielte Ball konnte sofort von einem unserer Verteidiger abgefangen werden und sollte durch einen Befreiungsschlag geklärt werden. Der angedachte lange Ball wurde allerdings schon nach 2m durch eins aus unserer Sicht absichtliches Handspiel vom Bürener Stürmer abgefangen. Wieder ertönte kein Pfiff und der Spieler schoss aus 16m ins rechte untere Eck zum 1:1 ein. Trotz Proteste von unserer Seite gab der Schiedsrichter leider das Tor. Bis zur Halbzeit fanden wir leider nicht mehr in unseren Spielrhythmus und wir mussten froh sein, dass ein weiterer Schuss der Bürener aus 20m nur knapp den linken Winkel verfehlte.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste. Wir kontrollierten die Partie, allerdings erspielten wir uns nur selten klare Torchancen. In der 60. Minute vergab Tim Leifeld aus aussichtsreicher Position, nachdem Marcel Rustemeyer eine Flanke in den Strafraum geschlagen hatte und Martin Beyermann auf Tim ablegte. Dies sollte leider unsere letzte Torchance bleiben.

Zu unserem Glück erspielte sich Büren auch fast keine mehr. Nur in der 82. Minute wäre Ihnen noch fast der Siegtreffer gelungen, nachdem unsere Abwehr durch einen Lupfer ausgehoben wurde. Torwart Frank Pittig verkürzte allerdings in der 1:1 Situation schnell genug den Winkel, sodass der gegnerische Spieler am Tor vorbeischoss.

Dass es bei einem Gegentor blieb, sollte vor allem der Verdienst von Tobias „Lucio“ Reichert sein, der immer wieder aufkommende Lücken, vor allem bei Kontern, stoppte und wie es schien, gleich mehrere Gegenspieler gleichzeitig abdecken konnte. Noch eindrucksvoller erscheint diese Leistung mit dem Wissen, dass Tobias angeschlagen in die Partie ging und zur Halbzeit ausgewechselt werden wollte. Trainer Daniel Riedel vertröstete ihn allerdings immer wieder um 5-10 Minuten, sodass Tobias bis zur 80. Minute unsere Defensive zusammenhielt. Die Glückwünsche bezüglich seiner guten Partie wies er wie immer von sich ab und sprach davon, dass er nicht in die Partie gefunden hätte.

Somit endete das Spiel mit 1:1. Beide Mannschaften besaßen gute, wenn auch wenige Chancen auf den Siegtreffer, sodass die Punkteteilung insgesamt in Ordnung geht. Ein besonderes Lob an dieser Stelle neben Tobias Reichert noch für unsere drei Innenverteidiger Sven Schröer, Hendrik Wagemeyer und Marcel Rustemeyer, die auf für sie ungewohnter Position die gegnerischen Stürmer nicht zur Entfaltung kommen ließen. Nächsten Sonntag ist die BSV Fürstenberg II bei uns zu Gast. Diese zeigten in der gesamten Saison einen starken Aufwärtstrend. Trotzdem wollen wir die drei Punkte in Lichtenau behalten.