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Holpriger Auftakt für die DFB-Elf in die WM-Saison: Gegen Berti Vogts Aserbaidschaner reichte eine Leistung auf Sparflamme zum verdienten Sieg. Allerdings zeigten sich haufenweise Schwächen in der deutschen Elf:

Stotterstart in die WM-Saison: Die deutsche Nationalmannschaft hat mit einem 2:0 (1:0)-Arbeitssieg gegen Aserbaidschan und ihren ehemaligen Bundestrainer Berti Vogts die erste Pflichtaufgabe auf der Zielgeraden im Rennen um das Direkt-Ticket für die WM-Endrunde in Südafrika erfolgreich absolviert.

Das Team von DFB-Chefcoach Joachim Löw baute trotz einer wenig überzeugenden Vorstellung die Tabellenführung in der Qualifikationsgruppe 4 auf vier Punkte vor den Russen aus. Bastian Schweinsteiger (12.) und Miroslav Klose (54.) erzielten die Tore im ersten Spiel überhaupt gegen die ehemalige Sowjetrepublik.

Die Mannschaft von Löw, der sein 40. Spiel als Bundestrainer (Bilanz: 28 Siege, 6 Unentschieden, 6 Niederlagen) erlebte, muss sich für die letzten drei Qualifikationsspiele aber erheblich steigern. Am 9. September ist Vogts mit Aserbaidschan zu Gast in Hannover, bevor es am 10. Oktober auf Kunstrasen in Moskau zum Showdown um den Gruppensieg gegen Russland kommt.

Zum Abschluss trifft Deutschland am 14. Oktober in Hamburg auf Finnland. Stunden vor dem Spiel konnte Löw aufatmen. Michael Ballack meldete sich fit. Der Kapitän hatte am Dienstag das Abschluss-Training wegen Oberschenkelproblemen abbrechen müssen.

Auch Klose stand beim Anpfiff auf dem Platz. Der Stürmer hatte wegen einer Knochenhautentzündung beim Bundesliga-Auftakt von Bayern München am Wochenende bei 1899 Hoffenheim noch passen müssen. Eine kleine Überraschung in der Anfangsformation war die Aufstellung des Stuttgarters Serdar Tasci, der den Vorzug vor Berlins Kapitän Arne Friedrich erhielt.

Die DFB-Elf hatte vor 30.000 Zuschauern im ausverkauften Tofik-Bachramow-Stadion gegen die bis in die Haarspitzen motivierten Außenseiter zu Beginn erhebliche Probleme. Innerhalb von drei Minuten sorgten zweimal Elwin Mammadow (7., 8.) und Wafig Jawadow (9.) für Gefahr vor dem Tor von Robert Enke.

Doch der deutsche Keeper musste in diesen Szenen nicht eingreifen, weil Per Mertesacker einen Schuss von Mammadow abblockte oder die Aktionen von den Aserbaidschanern nicht zuende gespielt wurden.

Aus dem ersten guten Angriff entstand die deutsche Führung. Ballack lief mit dem Ball auf den Strafraum zu, bediente Schweinsteiger, und der Münchner Mittelfeldspieler traf mit einem abgefälschten Schuss von der Strafraumgrenze zum 1:0. Für Schweinsteiger war es das 19. Tor im 68. Länderspiel.

Danach erlahmte der Elan der Gastgeber ein wenig, und die deutsche Mannschaft bekam das Geschehen etwas besser in den Griff. Allerdings sprangen kaum weitere klare Torchancen heraus. Lediglich der Hamburger Piotr Trochowski sorgte mit Standardsituationen für Gefahr, in der 29. Minute mit einem Freistoß und in der 33. Minute mit einem Eckball.

In beiden Fällen war Mario Gomez mit dem Kopf am Ball. In der Nachspielzeit setzte Klose einen Kopfball-Aufsetzer aus fünf Metern nach einer Trochowski-Flanke über das Tor. Besser machte es der Münchner in der 54. Minute: Nachdem sein Klubkollege Gomez aus der Drehung aufs Tor geschossen und nur die Latte getroffen hatte, drückte Klose den aufsetzenden Ball mit dem Kopf ins leere Tor.
Schlagworte
Berti Vogts Joachim Löw Bastian Schweinsteiger Miroslav Klose Deutschland Aserbaidschan

Für den 31-Jährigen war es der 45. Treffer im 89. Länderspiel, womit er in der ewigen Torjägerliste nun zusammen mit Karl-Heinz Rummenigge auf Rang fünf steht. Doch auch nach der Vorentscheidung musste das DFB-Team gegen die engagierten Gastgeber einige brenzlige Situationen überstehen.

Im deutschen Team ragten Trochowski und Mertesacker heraus. Ballack bekam das Spiel nur schwer in den Griff, und auch bei Gomez, der noch im letzten Länderspiel gegen die Vereinigten Arabischen Emirate (7:2) mit einem Viererpack seine Torflaute beendet hatte, war noch Luft nach oben. Bei den Geastgebern gefielen Schukurow und Mammadow.

<b>P.S.: Ach ja, unser Spiel gegen Harth/Weiberg II ist leider ausgefallen, da der Gegner am Donnerstag Abend keine 11 Mann stellen konnte.
Die Scorerpunkte der beiden Tore gehen an Thomas "Pommel" Sommer, da er eigentlich immer gegen Harth/Weiberg getroffen hat.</b>

Theoretisch könnte ich fast den selben Spielbericht wie den vom letzten Spiel nehmen, denn ähnlich verlief auch das heutige Spiel für uns, wenngleich anzumerken ist, dass Upsprunge doch gelegentlich ihr starkes spielerische Potential gezeigt hat und uns hierdurch gelegentlich in Bedrängnis brachte, jedoch nur selten zwingend vor unserem Tor auftauchte.

Und eines muss an dieser Stelle erneut festgehalten werden. Herr Hofnagel, hättest Du bereits in den 50 er Jahren im Tor gestanden, dann hätte der gute alte Sepp Herberger wahrscheinlich Dich anstelle von Toni Turek für die WM 1954 nominiert. Denn bei den 3-4 Chancen des Gastes bewahrte Martin uns stets vor einem Gegentor mit zum Teil unglaublichen Paraden. Die Szene des Spiels dann in der 88 min., als er auch noch einen Ball aus 6 m abwehren konnte. Aber nun bitte nicht abheben, sondern weiter fleißig zum Training kommen, denn wer denkt, etwas erreicht zu haben, hat aufgehört etwas zu werden!

Ansonsten markierte Willi Schwarz in der 30 min. die 1:0 Halbzeitführung per Elfmeter nach Foul an Karsten Wübbeke. Ein großes Dankeschön nochmal an Willi, der erstmals in dieser Saison ausgeholfen hat, welches uns aufgrund unserer argen Personalsituation gut zu Gesicht stand...
Willi war es auch, der in der 60. min. die Vorlage für das 2:0, markiert durch Karsten Wübbeke, gab. Karsten stellte schließlich in der 75. min. nach toller Einzelleistung den 3:0 Endstand her.

Positiv zu erwähnen ist neben einer erneut kämpferisch überzeugenden und mannschaftlich geschlossenen Leistung, dass Patrick Glahn in der letzten Viertelstunde sein Debüt nach langer Verletzungspause in dieser Saison gab und auch Falko Backhaus, obwohl er angeschlagen war, zumindest für die letzten 10 min. sich in den Dienst der Mannschaft stellte. Erneut wusste Henrik Wagemeyer, der zur 2. Hälfte eingewechselt wurde, zu überzeugen.

In diesem Sinne bleibt zu hoffen, dass zumindest die Einstellung beim absoluten Topfavouriten FSV Wünnenberg/Leiberg am kommenden Freitag beibehalten wird.

Helmut Wiebe, Stani Geibel, Patrick Glahn, Andre Richters, Alex Leifeld, Joschka Loll, Martin Tigges. All diese Spieler haben gegen Tudorf nicht zur Verfügung gestanden und dennoch gelang es uns, 3 Punkte zu holen.

Ein besonderer Danke gilt vorweg den Spielern der zweiten Mannschaft Martin Beyermann, Tobi Reichert und Henrik Wagemeyer, die in diesem Spiel vollauf überzeugt haben.

In der Defensive standen wir von Anfang an sehr kompakt und haben Tudorf kaum ins Spiel kommen lassen, wobei es uns wiederholt gelang gefährlich vor des Gegners Tor aufzutauchen, doch dauerte es bis zu 35 Min. ehe Stefan Wübbeke nach Freistoß von Golo den Führungstreffer markierte. Auf der Gegenseite parierte unser Torwart Martin Hofnagel in zweimal überragender Manier einen Ball, den Viele bereits drin gesehen haben. Die zweite Hälfte verlief ähnlich, wobei wir in der 70 min. durch Karsten Wübbeke nach Freistoß von Andreas Wiebe das zweite Tor markierten. Zu mehr als dem Anschlusstreffer in der von Hans-Josef Huschen äußerst Souverän geleiteten Partie kam der Gastgeber in der 85 min. aber nicht mehr.

Bleibt noch zu erwähnen, dass trotz unserer ansprechenden Leistung das Spiel sicherlich anders ausgegangen wäre, hätte Hofi nicht auch noch in der 2. Hälfte zwei Bälle gehalten, bei denen beide Male die ersten Tudorfer Spieler bereits losgejubelt haben...

Besonders gefiel, dass Heute einer für den anderen gelaufen ist und es eine einwandfreie mannschaftlich geschlossene Leistung war.

Es musste lange gezittert werden, doch schlussendlich kam der heimische VFL doch noch zu einem nicht unverdienten Dreier, auch wenn dieser sicherlich zu Hoch ausgefallen ist!

Lichtenau fand zunächst schwer ins Spiel, konnte jedoch nach und nach mehr Spielanteile erringen, die von Matthias Riedel, unserm besten Spieler Heute (Matthias, noch kein Grund abzuheben...), mit einem Distanzschuss in der 25 min. in die Halbzeitführung umgemünzt wurde.

Nach der Halbzeit drückte Haaren, die wiederholt gefährlich vor unserem Tor auftauchten, doch sowohl Glück als auch unser Heute ebenfalls überragender Torhüter Martin Hofnagel bewahrte uns vor dem Ausgleich. Die Szene des Spiels dann in der 70 min., als Haaren einen völlig berechtigten Elfmeter zugesprochen bekam. Der Haarener Schütze läuft an und schiebt den Ball vom Schützen aus in die linke Ecke, in die "Hofi" ebenfalls abtauchte, den Ball abwehren konnte und wie ein Panther hochsprang, um auch noch den Nachschuss zu parieren. Hofi, für diese Tat wird Dir auf Neujahr von Sir Biela ein Orden verliehen...;-)

Schließlich baute Alex Leifeld nach toller Vorarbeit von Karsten Wübbeke in der 79 min. die Führung aus, ehe Karsten in der 89. min. nach Vorarbeit von Helmut Wiebe den Endstand markierte!

Positv bleibt zu vermerken, dass wir das erste Mal in dieser Saison zu Null spielten und unsere vielen Ausfälle doch gut ersetzt werden konnten. Hierzu ist sicherlich anzumerken, dass auch Haaren einige Ausfälle zu beklagen hatte!

Dem Gast sei für den weiteren Saisonverlauf viel Glück gewünscht, die sicherlich, wenn sie ihr Verletzungspech in den Griff bekommen, noch ein gewichtiges Wörtchen im Titelkampf mitreden werden!

11:45 Langsames Zusammenfinden eines chaotischen Haufens am Rathaus in Lichtenau.

12:15 Umziehen am Spielplatz des Henglarner Sportplatzes (Austausch einiger Wochenenderlebnisse;))

12:40 "Warm machen" unter der Leitung von Marco Avramovic.

12:50 Fedor Felk macht auch mit.

13:00 Anpfiff unter der Leitung des all Zeit sicheren Schiedsrichters.

13:05 Franz Kaya wird im Henglarner Strafraum gefoult.

13:06 Martin Beyermann verwandelt den fälligen Elfmeter.

13:07-13:45 Lichtenau spielt verkrampft und unpräzise.
Die wenigen klaren Chancen werden vergeben.
Henglarn hält kämpferisch stark dagegen.

13:45-14:00 Trainer Daniel Riedel findet deutliche Worte.
Mehr Kampf und mehr Ruhe am Ball waren sein Hauptanliegen.

14:00 Der Ball läuft wieder. Die Reserve des VfL Lichtenau bemüht sich sichtlich, die Forderung vom Trainer umzusetzen.

14:15 Keeper Frank Pittig verhindert das 1:1.

14:20 Christian Pittig trifft nach schöner Vorarbeit von David Glahn per Kopf.

14:25 Der eingewechselte Matthias Albert netzt nach Vorarbeit von Fedor Felk eiskalt und mit Ueberlegung zum 3:0 ein.

14:30 2. Tor des ,,Edeljoker". Wiederum konnte Fedor Matthias gut in Szene setzen, der aus 12 Metern prima versenkte.

14:38 David Glahn erzielt sein erstes Tor fuer die 2.Mannschaft! Nach schöner Vorarbeit zeigte David sein Können und verwandelte sicher per Fuss aus ca. 8 Metern aus halbrechter Position.

14:45 Abpfiff

14:50 ausruhen, trinken und mit der netten Henglarner Mannschaft ueber die Stärken und Schwächen der Kreisliga C diskutieren.

15:30- 17:00 Ein gutes Spiel der 1.Mannschaft gucken! Herzlichen Glückwunsch!

Es war eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem letzten Spiel, dennoch standen wir am Ende mit leeren Händen da...

Am Ende zählen bekanntlich immer noch die Tore und hiervon haben wir gemessen an den Torchancen deutlich zu wenig von geschossen. Ca. 5-6 mal tauchten wir alleine vorm Verlarer TW auf, doch konnten wir diese guten Chancen stets nicht nutzen.

Helmut Wiebe nach toller Einzelleistung markierte in der 15. Min. unsere Führung die jedoch 5min. später wie aus dem nichts nach einem erneut katastrophalen Abwehrfehler egalisiert wurde. Bis zur Halbzeit plätscherte das Spiel gegen "wild in der Gegend umhergrätschende Gastgeber" so dahin, wobei wir mehr vom Spiel hatten. In der 2. Hälfte spielten dann nur noch wir, so dass folgerichtig erneut Helmut nach Vorarbeit von Alex Leifeld in der 55. min. die Führung markierte, die jedoch erneut 5 min. später durch den Gastgeber egalisiert werden konnte, wobei dem Tor ein glasklares Foul vorausgegangen war, das vom SR jedoch nicht geahndet wurde. 10 min. später fiel dann nach einem Eckball für uns die Führung der Gastgeber, die bereits zu dem Zeitpunkt mehr als schmeichelhaft war...

Fortan drückten nur noch wir, jedoch war es uns nicht mehr vergönnt, den Ausgleich zu markieren gegen kämpferisch überzeugende Gastgeber. Herzlichen Glückwunsch nochmal von unserer Seite!

Der Verlarer Mannschaft wünschen wir für den weiteren Saisonverlauf noch viel Erfolg und die nötigen Punkte für den Klassenerhalt!

Nach der 1. Saisonniederlage gegen die SG Siddinghausen / Weine II am Donnerstag, wollte die Elf von Trainer Daniel Riedel am Sonntag wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Zwischen dem Wunsch nach den drei Punkten stand allerdings die Reserve aus Husen. Diese ging hochmotiviert in das Derby, wie der VFL in der Anfangsviertelstunde leidvoll erfahren musste.

Schon in der ersten Minute schallte das Geräusch eines Lattenkrachers durch unseren Strafraum. Ein abgefälschter Schuss der Husener traf aus 20 Metern zu unserem Glück nur das obere Gehäuse des Tores. Trotz dieses Wachmachers blieben wir im Tiefschlaf. In der fünften Spielminute durften wir uns beim Stürmer von Husen bedanken, dass wir nicht in Rückstand gerieten, da er freistehend, nach einer Flanke aus 7 Metern, vergab. Immer wieder unterliefen uns Konzentrationsfehler in unserem Aufbauspiel. Zudem ließen wir die nötige Laufbereitschaft, um ein Meisterschaftsspiel erfolgreich zu bestreiten, vermissen.

Erst langsam fanden wir in die Partie und konnten ab der 20. Minute das Spiel phasenweise kontrollieren. In unserer ersten Drangphase fiel auch gleich das 1:0. Patrick Glahn bekam auf halblinker Position den Ball und leitete diesen direkt zum bereits gestarteten Franz Josef Kaya weiter. Dieser ging volles Risiko und schoss den Ball volley aus gut 22 Metern aufs Tor. Unhaltbar schlug das Leder in der rechten Ecke ein - Traumtor (Anm. d. Red. Franz Josef trug das Trikot mit der Nummer 10 - er hatte vor einigen Partien festgestellt, dass er mit der 11 nicht trifft). Die Führung gab uns die bis jetzt fehlende Sicherheit. Unsere Aktionen waren nun zielstrebiger und gefährlicher. In der Folgezeit vergaben wir allerdings einige gute Chancen, um unseren Vorsprung zu erhöhen.

Zum Ende der ersten Halbzeit verloren wir, wie schon zur Anfangsphase der Partie, vollkommen den Faden in unserem Spiel. Die SC RW Husen II drückte auf den Ausgleich und kam wieder zu einigen gefährlichen Situationen. Die Chancen von Husen waren aber nicht herauskombiniert, sondern immer wieder durch individuelle Fehler von uns begünstigt und wurden letztendlich nicht genutzt.

Mit einem glücklichen 1:0 Vorsprung ging es in die Kabine und dort warteten einige deutliche Worte von Ersatztrainer Marco Avramovic. Mit gutem Vorsatz wollten wir die zweite Halbzeit bestreiten. Es gelang uns noch immer nicht alles, doch in den zweiten 45 Minuten wirkte unser Spiel souveräner und war weniger von Fahrlässigkeiten und Unkonzentriertheiten geprägt.

Folgerichtig konnten wir auf 2:0 erhöhen. Tobias Wigge wurde nach einem Dribbling 23 Meter vor dem gegnerischen Gehäuse gefoult. Patrick Glahn schlenzte den Ball aus zentraler Position über die Mauer in die linke untere Ecke und konnte durch seinen schönen Freistoßtreffer in der 70. Minute das beruhigende 2:0 erzielen. Husen drängte in den Folgeminuten noch einmal auf den Anschlusstreffer, konnte aber im Gegensatz zur ersten Halbzeit, keine klaren Chancen mehr herausspielen. Die Schüsse, die auf das Tor gingen, wurden wie in der ersten Hälfte von Torwart Frank Pittig entschärft, sodass wir das Spiel ohne Gegentor mit 2:0 gewannen.

Fazit:
Schlechter als am Donnerstag gespielt, aber 3 Punkte gewonnen. Wir können froh sein, dass wir in der Anfangsphase der Partie nicht in Rückstand geraten sind. Gegen einen motivierten Gegner konnten wir am Ende, aufgrund von rund guten 40 Minuten, gewinnen. Trotzdem muss für die nächsten Spiele das Ziel gelten, eine konzentrierte Leistung über die vollen 90 Minuten zu bringen.

Da gibt es nichts zu beschönigen. Zu keine Zeit fanden wir in unser Spiel und verloren völlig zu Recht gegen die an diesen Tag besseren Gäste. Wir ließen jegliche Leidenschaft und Aggressivität vermissen, was umso ärgerlicher ist, weil die Gäste auch nur mit hausbackenen Mitteln agierten, diese aber an diesen Tag völligst ausreichten, um uns zu schlagen.

Stefan Wübbeke erzielte in der 20. min. nach Vorarbeit von Helmut unsere Führung, die die SG in der 40. min. egalisieren konnte. Auch wenn der Elfmeter zum 2:1 ein Geschenk des sonst gut pfeifenden Referees war, änderte dieses nichts an der verdienten Führung, die die SG 5 min. später nach einem katastrophalen Abwehrschnitzer ausbauen konnte. Der Rest war dann Formsache für die SG.

Schlimmer als die verlorenen 3 Punkte ist sicherlich die schwerwiegende Verletzung für den SG Stürmer Daniel Strozoda, die er sich in der 53. min. bei einem Pressschlag zugezogen hat. Es wurde inzwischen ein Schienbeinbruck diagnostiziert. Ihm sei an dieser Stelle alles Gute und eine erfolgreiche Genesung zu wünschen! Hierbei gerät das Spiel schließlich zur Nebensache...

Ein positives Fazit gibts dennoch: Es kann nur besser werden...!

Am Donnerstag Abend kam es zum Gipfeltreffen in der Kreisliga C. Es trafen die beiden Mannschaften aufeinander, die die ersten 5 Spiele ohne Niederlage absolviert hatten.

Die erste Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen. Franz Kaya brachte uns dann nach Vorarbeit von Hendrik Wagemeyer mit einem schönen Flachschuß in das untere rechte Eck mit 1:0 in Führung. Doch hielt dies Führung nicht lang. Noch im Freudentaumel glich Siddinghausen Weine nach einigen Fehlern unserer Hintermannschaft zum 1:1 aus.

In der zweiten Halbzeit wurde Siddinghausen/Weine dann stärker und bekam einen Elfmeter zugesprochen, der zum 2:1 verwandelt wurde. Nur 2 Minuten später erhöhte die SG mit einer unhaltbaren Bogenlampe auf 3:1. In der Folge rappelten wir uns wieder auf und versuchten alles, die Niederlage zu verhindern. Leider wurde uns 20 Minuten vor dem Ende ein klarer Elfmeter nicht gegeben, der das Spiel sicherlich noch einmal spannend gemacht hätte. Auch im weiteren Spielverlauf konnten wir mit der Schiedsrichterleistung nicht wirklich zufrieden sein.

Aber seis drumm, Siddinghausen/Weine hat aufgrund der zweiten Halbzeit verdient gewonnen und wir werden diesen 3 Punkten in den nächsten Spielen nachlaufen. Eine erste Möglichkeit zur Wiedergutmachung bietet das Spiel gegen Husen am kommenden Sonntag. Anstoß ist um 13 Uhr in Lichtenau.

Wer hätte das gedacht...10 zu 1 auf fremdem, allerdings außerordentlich gut zu bespielendem, Terrain...

Da ich mir nicht bei allen Toren merken konnte, wer die Vorarbeit geleistet hat, bitte ich die einzelnen Spieler, sich in den nächsten Tagen zu melden. Bis dahin stehen Fragezeichen (???) an der Stelle, wo der Spieler eigentlich stehen sollte.

Von Anfang an erspielten wir uns diesmal Torchancen zum Teil im Minutentakt, so dass folgerichtig in der 10. min. Stanislav Geibel nach Vorarbeit von Helmut Wiebe das 1:0 erzielte. 5 min. später konnte Meerhof/Essentho allerdings ausgleichen. Doch nur weitere 5 min. später erhöhte Stefan Wübbeke nach Vorarbeit von seinem Bruder Karsten Wübbeke zum 2:1, die Golo keine 2 Min. später auf 3:1 erhöhen konnte (der Ball kam vom Gegner zu ihm). Helmut Wiebe erhöhte kurz vor der Halbzeit auf 4:1 nach Vorarbeit von ???

In der 55. min. konnte Karsten Wübbeke nach Vorarbeit von Helmut Wiebe auf 5:1 erhöhen, ehe Karsten, auch "Knaller" genannt, nach Vorarbeit von Alex Leifeld auf 6:1 in der 60. min. erhöhen konnte. Das 7zu1 markierte dann in der 65. min. Stefan Wübbeke (ohne Vorarbeit, Ball kam vom Gegner...) ehe in der Schlussphase Andi Wiebe mit drei Treffern den Endstand herstellte, Vorarbeit: 2 mal Karsten Wübbeke und der Schwiegersohn vom türkischen Nationaltrainer Fatih Terim alias Kemal Yildirim.

Bleibt noch zu erwähnen, dass 1. Martin Hofnagel im Tor erneut eine gute Leistung bot, denn trotz der klaren Verhältnisse kam es immer mal wieder vor, dass der Gastgeber auch zu Torchancen kam, die jedoch vom Schalke Fan in unserem Tor stets glänzend pariert werden konnten.
Außerdem feierte 2. unser A-Jgd-Spieler Christian Leifeld in der 70. min. auf dem Liberoposten sein Debüt in der ersten Mannschaft (...unglaublich, grad habe ich aus dem Fenster gesehen und sah wie Jörg Müller mit der Körperhaltung eines Lance Armstrong auf dem Fahrrad sitzend, an unserem Haus vorbeischoss, könnte auch noch ein Spieler für die Erste sein...), der sich bereits im Training durch gute Leistungen angeboten hatte.
Des weiteren geht noch 3. ein Kompliment an den Gastgeber, der trotz des hohen Rückstands im Spiel fair geblieben ist.

Am kommenden Freitag, 11.09. findet dann unser nächstes Heimspiel in der gefürchteten Clint-Eastwood Arena zu Lichtenau gegen den Westfalenpokalschreck Siddinghausen/Weine statt. Es sei dran erinnert, dass in der 2. Hälfte das Flutlicht angestellt wird, was bekanntlich die Stimmung unter der Tribüne sowie die Leistung auf dem Platz "erfahrungsgemäß" anheizt...;-) Anschließend darf dann im Sportheim die 3. Halbzeit eingeläutet werden, die erfahrungsgemäß nach einem Freitagspiel immer etwas länger dauert...

In diesem Sinne
Habt Euch wohl