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SV Brenken II - VfL Lichtenau II 1:1 (0:1)
Aufstellung: Christoph Ernst - Matthias Gebel, Tim Leifeld, Niklas Kloppenburg (60. Patrick Berlage) - Christian Albert, Robin Strickling (35. Fred Avramovic, später Sascha Rehermann), Andre Richters - Matthias Richters, Jan-Erik Hanitz - Viktor Schulz (45. Michael Giesguth), Patrick Berlage
Tor: Robin Strickling (23.)

Das Spiel begann gleich mit hohem Druck der Gastgeber aus Brenken, die unbedingt eine frühe Führung erzielen wollten. Wir verteidigten jedoch sehr clever und ließen noch keine gefährlichen Situationen im Sechzehnmeterraum zu. Gleichzeitig versuchten wir mit schnellem Umschalten zu eigenen Gelegenheiten zu kommen, was zwischenzeitlich gut gelang, auch wenn der letzte Pass noch nicht ganz ankommen wollte.
Nach einer guten Viertelstunde dann ein Pass von Christian durch die Schnittstelle den Patrick um den Torwart legte und zur vermeintlichen Führung einschießen konnte, doch der Schiedsrichter sah ihn knapp im Abseits. Etwa acht Minuten später dann doch die Führung, als kein Abwehrspieler den Ball so wirklich nehmen wollte ging Robin dazwischen, legte ihn sich ein paar Meter vor und zog von halblinks einfach ab, der Ball schlug genau im rechten oberen Winkel ein.
Mit der Führung im Rücken agierten wir weiter sehr ruhig und souverän, auch wenn die Heimmannschaft nun bessere Chancen hatte. Tim, Niklas und Matthias machten ihre Sache gut und zur Not war Christoph auch noch zur Stelle. Nach etwas mehr als einer halben Stunde mussten wir dann umstellen, weil Robin sich bei einem Pressschlag schwer verletzte (Daher auch nächste Woche erstmal kein Bericht von mir).
Zur Halbzeit gab es dann noch weitere Umstellungen, die uns etwas aus dem Konzept brachten und Brenken sich immer besser vor unser Tor kombinierte. Gleich mehrere Torschüsse aus der Distanz konnten nur so gerade entschärft werden. So hatte sich dann auch nach etwa 75 Minuten der Ausgleich abgezeichnet: Wir waren zu weit vom Mann entfernt und der zog aus 20 Metern ab, Christoph hatte keine Chance. Zwar hatten wir noch weitere Chancen doch noch den Dreier mitzunehmen, doch es blieb bei dem knappen Unentschieden, das so wohl in Ordnung geht.
Einmal zog Fred aus etwa 18 Metern ab, der Ball ging knapp am langen Pfosten vorbei und ein anderes Mal konnte Michael aus kurzer Distanz abziehen, der Ball hätte wohl gepasst doch machte im letzten Moment einen Schlenker sodass er am Tor vorbeirollte.

Aufstellung: Christoph Ernst - Matthias Gebel, Tim Leifeld, Niklas Kloppenburg (60. Patrick Berlage) - Christian Albert, Robin Strickling (35. Fred Avramovic, später Sascha Rehermann), Andre Richters - Matthias Richters, Jan-Erik Hanitz - Viktor Schulz (45. Michael Giesguth), Patrick Berlage
Tor: Robin Strickling (23.)

Das Spiel begann gleich mit hohem Druck der Gastgeber aus Brenken, die unbedingt eine frühe Führung erzielen wollten. Wir verteidigten jedoch sehr clever und ließen noch keine gefährlichen Situationen im Sechzehnmeterraum zu. Gleichzeitig versuchten wir mit schnellem Umschalten zu eigenen Gelegenheiten zu kommen, was zwischenzeitlich gut gelang, auch wenn der letzte Pass noch nicht ganz ankommen wollte.
Nach einer guten Viertelstunde dann ein Pass von Christian durch die Schnittstelle den Patrick um den Torwart legte und zur vermeintlichen Führung einschießen konnte, doch der Schiedsrichter sah ihn knapp im Abseits. Etwa acht Minuten später dann doch die Führung, als kein Abwehrspieler den Ball so wirklich nehmen wollte ging Robin dazwischen, legte ihn sich ein paar Meter vor und zog von halblinks einfach ab, der Ball schlug genau im rechten oberen Winkel ein.
Mit der Führung im Rücken agierten wir weiter sehr ruhig und souverän, auch wenn die Heimmannschaft nun bessere Chancen hatte. Tim, Niklas und Matthias machten ihre Sache gut und zur Not war Christoph auch noch zur Stelle. Nach etwas mehr als einer halben Stunde mussten wir dann umstellen, weil Robin sich bei einem Pressschlag schwer verletzte (Daher auch nächste Woche erstmal kein Bericht von mir).
Zur Halbzeit gab es dann noch weitere Umstellungen, die uns etwas aus dem Konzept brachten und Brenken sich immer besser vor unser Tor kombinierte. Gleich mehrere Torschüsse aus der Distanz konnten nur so gerade entschärft werden. So hatte sich dann auch nach etwa 75 Minuten der Ausgleich abgezeichnet: Wir waren zu weit vom Mann entfernt und der zog aus 20 Metern ab, Christoph hatte keine Chance. Zwar hatten wir noch weitere Chancen doch noch den Dreier mitzunehmen, doch es blieb bei dem knappen Unentschieden, das so wohl in Ordnung geht.
Einmal zog Fred aus etwa 18 Metern ab, der Ball ging knapp am langen Pfosten vorbei und ein anderes Mal konnte Michael aus kurzer Distanz abziehen, der Ball hätte wohl gepasst doch machte im letzten Moment einen Schlenker sodass er am Tor vorbeirollte.

Ein würdiges Jubiläum!

Der VfL bedankt sich bei allen Gästen für das zahlreiche Erscheinen. Trotz (oder gerade wegen?) des schlechten Wetters wurde die Feier zum 90. Vereinsjubiläum ein voller Erfolg. Durch das kurzfristig vom Angelverein zur Verfügung gestellt Zelt, war das Wetter kein Thema mehr.

Bleibt nur, allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben, noch einmal zu danken. Ohne die zahlreichen Helfer, Spender und Unterstützer wäre dies nicht möglich gewesen. Vor allem gebührt dieser Dank dem Spielmannszug und dem Blasorchester für die musikalische Begleitung, sowie allen die zur Gestaltung der hl. Messe einen Beitrag geleistet haben.

In diesem Sinne freuen wir uns schon auf den 100.!!!

Der VfL bedankt sich bei allen Gästen für das zahlreiche Erscheinen. Trotz (oder gerade wegen?) des schlechten Wetters wurde die Feier zum 90. Vereinsjubiläum ein voller Erfolg. Durch das kurzfristig vom Angelverein zur Verfügung gestellt Zelt, war das Wetter kein Thema mehr.

Bleibt nur, allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben, noch einmal zu danken. Ohne die zahlreichen Helfer, Spender und Unterstützer wäre dies nicht möglich gewesen. Vor allem gebührt dieser Dank dem Spielmannszug und dem Blasorchester für die musikalische Begleitung, sowie allen die zur Gestaltung der hl. Messe einen Beitrag geleistet haben.

In diesem Sinne freuen wir uns schon auf den 100.!!!

Nachdem wir in den letzten beiden Spielen eher Pech hatten, lieferten wir gegen Holsen eine katastrophale erste Halbzeit ab. Wie eine Thekenmannschaft präsentierten wir und und lagen völlig richtig mit 0:2 hinten.
Emotionslos, kein Tempowechsel, null Spannung etc…

In der Halbzeitpause bekam die Mannschaft statt einem Meter Bier die wohl saftigste Halbzeitansprache der Saison eingeschenkt. Die Mannschaft, die sonst eher ruhige Ansprachen in der Pause gewohnt war, zeigte in der 2. Halbzeit zumindest in Ansätzen ein anderes Gesicht.

Aber erst ab der 60. Min kam noch etwas mehr Zug nach vorne rein, als Marc auf die 10 zurück gezogen wurde und Sergej in die Spitze ging, wir zudem im Mittelfeld auf Raute umstellten. Grundsätzlich erspielten wir uns in der 2. Halbzeit gleich mehrere richtig gute Chancen, kamen für einen Sieg aber dennoch nicht wirklich in Frage.

In der 68. Minute kam zwar noch einmal Hoffnung für uns auf, als Marc per Elfer verkürzen konnte. Ussame war zuvor gefoult worden.
Doch sollte der Ausgleich nicht mehr gelingen. In der Nachspielzeit traf Holsen per abgefälschtem Freistoß zum 3:1 Endstand in einer insgesamt fairen Begegnung.

Herzlichen Glückwunsch nach Holsen zum verdienten Sieg!

Auch wenn die gesamte Rückrunde bereits und auch am Sonntag die Mannschaft diverse Ausfälle hinnehmen musste, ist eine Darbietung wie in der ersten Halbzeit nur schwer nachvollziehbar. Unser Torwart Martin Hofnagel und 6er Lars Hartmann waren die einzigen Lichtblicke im gesamten Spiel. In der 2. Halbzeit steigerten sich zumindest noch der ein oder andere Spieler.

Was war noch:
Herzlichen Glückwunsch nach Thüle zur Meisterschaft und Aufstieg in die Bezirksliga!

Eine zumindest unnötig und vermeidbare Niederlage mussten wir gestern Abend in Salzkotten unterschreiben.

Die erste Halbzeit waren wir das klar spielbestimmende Team und haben einige sehr gute Chancen raus gespielt, die jedoch nicht genutzt wurden. Einmal wurde auf der Torlinie, nach tollem Kopfball von Ussame, geklärt, andere Male stand der glänzende Keeper im Weg oder das Sälzer Tor war zu klein;)
Die erste halbe Stunde war von den Gastgebern gar nichts zu sehen und sie hatten unseren spielerischen Mitteln kaum was entgegen zu setzen. Nur waren wir halt zu dösig, aus unseren sehr guten Torchancen in der ersten Hälfte Kapital zu schlagen.

Zwar kam Salzkotten bis zur Halbzeit noch zweimal aussichtsreich zum Abschluss, doch hätten wir die erste Halbzeit mindestens mit zwei Toren Unterschied für uns gestalten müssen.

Nach dem Pausentee gestaltete sich die Partie nicht mehr so eindeutig, sondern offener, was vordergründig daran lag, dass wir nicht mehr so schnell kombinierten und uns immer wieder mal leichte Ballverluste leisteten. Dieses mag vll auch damit zusammen hängen, dass wir vornehmlich aufgrund vieler Verletzten und erkrankten Personen in den letzten 4-6 Wochen nicht so zahlreich trainieren konnten und somit vll dem ein oder anderen etwas die Fitness fehlt.. Aber Besserung ist für die letzten drei Trainingswochen zumindest in Sicht.

Weiterhin hätte man Richtung Sälzer Tor in 2-3 Situationen auch mal den besser postierten Spieler anspielen können, aber sei`s drum…

Salzkotten profitierte in der zweiten Halbzeit von dem aufblühen ihres Winterzugangs Robert Dähn, der immer wieder gefährlich in Aktion trat, und das 1:0 ebenfalls glänzend vorbereitete. Ab der70. Min. begriffen wir dann auch, wie wir ihn besser stellen konnten, doch da stand es bereits 1:0 für Salzkotten…;)

In der 75. Min. wurde Tobi Scholle von Marc geschickt, scheiterte aber leider freistehend vorm Sälzer Keeper. In der 88. Minute hatte Thomer nochmal die große Gelegenheit zum Ausgleich, doch vergab er leider aus drei Metern, leicht schräg zum Tor stehend. Der Ausgleich wäre aufgrund der klareren Chancen sicher nicht unverdient gewesen!

Was war/ ist noch:
1. Müssen wir uns Sorgen machen, weil wir in den letzten Spielen kaum noch getroffen haben…? Bedenkt man, dass wir die letzten beiden Spiele (Anreppen/ Salzkotten) zusammen ca. 12-14 hundertprozentige Torchancen ausgelassen haben, muss einfach nur mal wieder der Knoten platzen.
2. Ein großes Kompliment an den Schiedsrichter der Partie, Herrn Andre Ruge vom SV Lippstadt 08. Auch als Verlierermannschaft sollte man mal lobende Worte für den Schiedsrichter übrig haben. Immer auf Ballhöhe, souverän bei der Vorteilsauslegung und eine klare Linie mit dem richtigen Augenmaß. Sehr erfreulich, dass er sich auch von Zurufen, egal von welcher Seite, nicht hat irritieren lassen, sondern auch nur das gepfiffen hat, was er gesehen hat. Wirklich eine ganz starke Vorstellung eines recht jungen Schiedsrichters in einer fairen A-Liga Partie!
3. Schön zu beobachten für den Trainingsbetrieb ist, dass endlich mal wieder die Grasnarbe „auf der Menne“, unserem Trainingsplatz, nachgewachsen ist, so dass seit ca. 3-4 Wochen wieder vernünftig trainiert werden kann und der Ball nicht ständig vertippt. Dieses schlägt sich auch schon wieder positiv in unserer Spielweise wieder, auch wenn noch Luft nach oben ist und die Anzahl der Trainingsteilnehmer ihr übriges in den letzten Wochen dazu beigetragen hat. Wie schön wäre da nur ein Kunstrasenplatz, auf dem wir das ganze Trainingsjahr unter denselben Bedingungen trainieren können. Und wie sich erst unsere Jugendtrainer und die zahlreichen Kinder in unserer Jugendabteilung freuen würden.

Bad Wünnenberg/Leiberg III - VfL Lichtenau II 1:2 (0:0)
Tore: 0:1 Jörg Böhner (55.), 1:2 Christian Pittig (93.)

Aufstellung: Christoph Ernst - Tim Leifeld, Thorsten Niggemeier, Niklas Kloppenburg (80., Patrick Berlage) - Marcel Rustemeyer (45. Matthias Riedel), Christian Albert, Robin Strickling - Christian Pittig, Jörg Böhner - Viktor Schulz (45. Michael Giesguth), Patrick Berlage (30. Fred Avramovic)

Das Spiel war von einigen Widrigkeiten geprägt: Wir mussten mit durchgewürfelter Aufstellung und Interimstrainer Ulrich antreten, doch wir machten das beste aus der Situation und improvisierten.
Wir kamen gut in die Partie und spielten souverän hinten heraus: Ballkontrolle und viele kurze Pässe sorgten für ein hohes Laufpensum beim Gegner, der jedoch durch ständige Rochaden stets gefährlich war. Die erste gute Gelegenheit hatten wir nach einer Ecke von Robin, der Ball war am Boden und ein Schuss aus sechs Metern wurde abgeblockt. Eine weitere gute Chance hatten wir als eine Flanke von Christian Pittig bei Tim landete und der den Ball Zentimeter am Tor vorbei köpfte. Außerdem waren Viktor und Christian Albert mit Distanzschüssen zur Stelle. Der Gegner versuchte vor allem schnell umzuschalten und die sprintstarken Außen ins Spiel zu bringen doch Jörg und Christian waren immer da um noch zu retten oder ein Spieler aus der Mitte stoppte den Vorstoß.
Die größte Chance der ersten Halbzeit hatte Fred, der frei durch war. Der Ball blieb unglücklich etwas im Boden hängen und so konnte er ihn nicht mitnehmen um den Torwart auszuspielen, sein nachfolgender Schuss ging knapp vorbei. Zur selben Zeit mussten wir hinten eine Schrecksekunde überstehen, als eine Flanke gefährlich nahe an Christophs Tor herankam und den Pfosten streifte. Ernsthaft eingreifen brauchte unser Torwart jedoch die gesamte erste Halbzeit kaum.
In die zweite Halbzeit starteten wir etwas gemächlicher und wollten unsere Stürmer über lange Bälle einsetzen, was noch nicht so recht gelingen wollte. Als dann aber ein Befreiungsschlag von Niklas bei Christian Pittig landete zündete der den Turbo und ging Richtung Grundlinie. Von dort schlug er eine Flanke die (glaube ich) noch abgefälscht wurde und so pfannenfertig bei Jörg, 15 Meter vor dem Kasten landete. Der ließ sich nicht zweimal bitten und versenkte den Ball mit einem strammen Schuss ins rechte Eck zum erlösenden 1:0. Mit der Führung im Rücken standen wir nun etwas tiefer und kompakter, ließen den Gegner so aber auch überhaupt nicht zur Entfaltung, geschweige denn zu Torchancen kommen. Wir hatten die Partie weitesgehend im Griff und versuchten uns über einen Konter mit dem 2:0 weitere Sicherheit zu holen.
Viele Torchancen hatten wir jedoch auch nicht und das Spiel wurde etwas zerfahrener. Mit nur noch wenigen Sekunden auf der Uhr pfiff der Schiedsrichter dann einen zumindest fragwürdigen Freistoß aus dem Halbfeld. Der Gegner schickte alle Feldspieler in den Sechzehner, der Torwart brachte den Ball herein und wir konnten den Ball aus dem Sechzehner köpfen. Beim anschließenden Aufrücken vergass jedoch die komplette Mannschaft den Ball erstmal zu klären und so konnte ein Wünnenberger auf das Tor schießen. Zu unserem Glück traf er den Ball überhaupt nicht, zu unserem Pech hingegen landete der Ball völlig unkontrolliert bei einem weiteren Wünnenberger im Sechzehner, der den Ball aus 10 Metern über die Linie bugsierte. Die drei Punkte schienen verloren und das Spiel auf höchst dramatische Art und Weise aus der Hand gegeben, doch wir hatten mit der letzten Aktion noch eine Antwort parat:
Anstoß auf Matthias Riedel, der schickt mit einem weiten Ball Viktor auf der rechten Seite, der Gegenspieler lässt den Ball passieren, Viktor jagt ihm hinterher und flankt extrem scharf auf den zweiten Pfosten wo Christian Pittig herangerauscht kommt und den Ball mit Wucht in die Maschen köpft. Verständlicherweise gab es bei der ganzen Mannschaft kein Halten mehr und wir konnten einen hochdramatischen Auswärtsdreier einfahren.
Danke auch an alle die kurzfristig eingesprungen sind und so ihren Anteil an diesem Sieg haben!

Tore: 0:1 Jörg Böhner (55.), 1:2 Christian Pittig (93.)

Aufstellung: Christoph Ernst - Tim Leifeld, Thorsten Niggemeier, Niklas Kloppenburg (80., Patrick Berlage) - Marcel Rustemeyer (45. Matthias Riedel), Christian Albert, Robin Strickling - Christian Pittig, Jörg Böhner - Viktor Schulz (45. Michael Giesguth), Patrick Berlage (30. Fred Avramovic)

Das Spiel war von einigen Widrigkeiten geprägt: Wir mussten mit durchgewürfelter Aufstellung und Interimstrainer Ulrich antreten, doch wir machten das beste aus der Situation und improvisierten.
Wir kamen gut in die Partie und spielten souverän hinten heraus: Ballkontrolle und viele kurze Pässe sorgten für ein hohes Laufpensum beim Gegner, der jedoch durch ständige Rochaden stets gefährlich war. Die erste gute Gelegenheit hatten wir nach einer Ecke von Robin, der Ball war am Boden und ein Schuss aus sechs Metern wurde abgeblockt. Eine weitere gute Chance hatten wir als eine Flanke von Christian Pittig bei Tim landete und der den Ball Zentimeter am Tor vorbei köpfte. Außerdem waren Viktor und Christian Albert mit Distanzschüssen zur Stelle. Der Gegner versuchte vor allem schnell umzuschalten und die sprintstarken Außen ins Spiel zu bringen doch Jörg und Christian waren immer da um noch zu retten oder ein Spieler aus der Mitte stoppte den Vorstoß.
Die größte Chance der ersten Halbzeit hatte Fred, der frei durch war. Der Ball blieb unglücklich etwas im Boden hängen und so konnte er ihn nicht mitnehmen um den Torwart auszuspielen, sein nachfolgender Schuss ging knapp vorbei. Zur selben Zeit mussten wir hinten eine Schrecksekunde überstehen, als eine Flanke gefährlich nahe an Christophs Tor herankam und den Pfosten streifte. Ernsthaft eingreifen brauchte unser Torwart jedoch die gesamte erste Halbzeit kaum.
In die zweite Halbzeit starteten wir etwas gemächlicher und wollten unsere Stürmer über lange Bälle einsetzen, was noch nicht so recht gelingen wollte. Als dann aber ein Befreiungsschlag von Niklas bei Christian Pittig landete zündete der den Turbo und ging Richtung Grundlinie. Von dort schlug er eine Flanke die (glaube ich) noch abgefälscht wurde und so pfannenfertig bei Jörg, 15 Meter vor dem Kasten landete. Der ließ sich nicht zweimal bitten und versenkte den Ball mit einem strammen Schuss ins rechte Eck zum erlösenden 1:0. Mit der Führung im Rücken standen wir nun etwas tiefer und kompakter, ließen den Gegner so aber auch überhaupt nicht zur Entfaltung, geschweige denn zu Torchancen kommen. Wir hatten die Partie weitesgehend im Griff und versuchten uns über einen Konter mit dem 2:0 weitere Sicherheit zu holen.
Viele Torchancen hatten wir jedoch auch nicht und das Spiel wurde etwas zerfahrener. Mit nur noch wenigen Sekunden auf der Uhr pfiff der Schiedsrichter dann einen zumindest fragwürdigen Freistoß aus dem Halbfeld. Der Gegner schickte alle Feldspieler in den Sechzehner, der Torwart brachte den Ball herein und wir konnten den Ball aus dem Sechzehner köpfen. Beim anschließenden Aufrücken vergass jedoch die komplette Mannschaft den Ball erstmal zu klären und so konnte ein Wünnenberger auf das Tor schießen. Zu unserem Glück traf er den Ball überhaupt nicht, zu unserem Pech hingegen landete der Ball völlig unkontrolliert bei einem weiteren Wünnenberger im Sechzehner, der den Ball aus 10 Metern über die Linie bugsierte. Die drei Punkte schienen verloren und das Spiel auf höchst dramatische Art und Weise aus der Hand gegeben, doch wir hatten mit der letzten Aktion noch eine Antwort parat:
Anstoß auf Matthias Riedel, der schickt mit einem weiten Ball Viktor auf der rechten Seite, der Gegenspieler lässt den Ball passieren, Viktor jagt ihm hinterher und flankt extrem scharf auf den zweiten Pfosten wo Christian Pittig herangerauscht kommt und den Ball mit Wucht in die Maschen köpft. Verständlicherweise gab es bei der ganzen Mannschaft kein Halten mehr und wir konnten einen hochdramatischen Auswärtsdreier einfahren.
Danke auch an alle die kurzfristig eingesprungen sind und so ihren Anteil an diesem Sieg haben!

Eine unglückliche und unverdiente Niederlage verbuchten wir gestern gegen unsere Gäste aus Anreppen in einer insgesamt fairen A-Liga-Partie.

Wir waren über 90 min das engagiertere Team und versuchten immer wieder, Situationen spielerisch zu lösen, auch wenn einiges Stückwerk blieb.
Leider ließen wir gleich mehrere sehr gute Torchancen ungenutzt, zweimal klärte ein Anreppener auf der Linie, davon einmal in der Nachspielzeit.
Anreppen erzielte mit ihrer ersten Torchance das 1:0 in der 84. Min.
Herzlichen Glückwunsch nach Anreppen und noch viel Erfolg für die restliche Saison!

Ein Dankeschön geht noch an Thorsten Niggemeyer und Viktor Schulz aus der Zweiten Mannschaft, die sich gestern zur Verfügung gestellt haben, auch wenn sie nicht zum Einsatz kamen.