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Spieltag: 11 (07.11.04 So) | SV Atteln II : VfL Lichtenau II (0:2) | Kreisliga C | Saison 2004/2005 — Niederlagenserie gegen Tabellenvierten gestoppt! [cp]

Na, endlich hats mal wieder geklappt mit nem 3er!
Unsere in den letzten Spielen traditionelle 10-minütige Schlafphase konnten wir heute auf ein Minimum verkürzen, in der der heutige Gegner keine hochkarätigen Chancen für sich verbuchen konnte.

So kamen wir langsam ins Spiel, liessen den Ball laufen und erarbeiteten uns mehrere Chancen. So hatte zum Beispiel Patrick Glahn, der seinen ersten Auftritt nach seinem Schlüsselbeinbruch hatte und ein gutes Spiel ablieferte, die Chance zum 1:0, nutzte diese aber nicht.

Wir konnten uns durch konzentriertes Spiel in der gegnerischen Hälfte festbeißen und gingen so verdient etwa in der 15. Minute mit 1:0 in Führung. Der Ball kam hoch in den 16er hinein, Carsten Pittig stand an der richtigen Stelle und bewegte sich auf den Ball zu. Etwa in Höhe des Elfmeterpunktes tippte der Ball auf. Durch den vorherigen Pressschlag bekam der Ball eine andere Flugrichtung und konnte so der rechten Hand des herauseilenden Keepers "entwischen". Auch Carsten eilte am verdutzten Keeper vorbei und setzte das Spielgerät in die untere rechte Ecke des Tores, bevor der Torwart ihn daran entscheidend hindern konnte.

Durch die Euphorie, nach vier Spielen in Folge endlich mal wieder mit 1:0 in Führung gehen zu können, bekamen wir das nötige Selbstvertrauen, weiter offensiv zu spielen. So hatten wir in der ersten Halbzeit auch noch mehrere Chancen, die Führung auszubauen. Nennenswert war hier ein Weitschuss aus ca. 18 Metern von Christian Pittig, den der Attelner Keeper aber glänzend parierte.
Eine ernsthafte Chance der Attelner konnte unser Keeper lässig entschärfen.
Wir gingen also mit 1:0 in die Halbzeitpause und es bestanden keine Zweifel, dass dies heute ein Sieg werden würde.

Dementsprechend gingen wir auch in die zweite Halbzeit, in der Patrick Glahn ziemlich zu Anfang in der Strafraumecke gefoult wurde. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, den Lasse Söhl selbstbewusst antrat. In Anlehnung an die WM '90 wird dieser fantastisch geschossene Elfer wohl noch in einigen Jahren als "Andreas-Brehme-Gedächtnis-Elfmeter" in Erinnerung bleiben. Die 2:0-Führung verteidigten wir nun, indem das Mittelfeld etwas defensiver agierte. Zwischendurch sorgten einige Angriffe für weitere Entlastung. Nach Aussagen von einigen Attelner Spielern hätten wir noch zwei Stunden spielen können, sie wären wohl nicht mehr zu einem Torerfolg gekommen.

Bleibt nur zu hoffen, dass wir diesen Spielfluss mitnehmen in die nächste Partie und auch dort befreit aufspielen und die "heilige Sportart" in ähnlicher Weise zelebrieren werden...

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