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Im ersten Spiel der Saison mußte sich die Zweite Mannschaft des VfL Lichtenau mit einer unglücklichen 0:1 Niederlage abfinden.

Hegensdorf, die im letzten Jahr aus der Kreisliga B abgestiegen waren, dominierte zwar die erste Halbzeit, konnten sich aber keine großen Torchancen erspielen.
Dennoch hatten sie etwa in der 20sten Minute Glück, als der Ball bei einem Pressschlag kurz vor dem Tor nicht geklärt werden konnte und anschließend in den Maschen landete.

In der zweiten Halbzeit drehte sich das Spiel dann aber völlig. Wir machten das Spiel und setzten Hegensdorf unter Druck. Diese kamen nur noch selten aus der eigenen Hälfte und hatten ihre Mühe unsere Spieler am Torabschluß zu hindern. Trotzdem gelang es uns ebenfalls nicht, klare Torchancen heraus zu spielen.

Zudem hatten beide Mannschaften sowohl mit dem schlechten Hegensdorfer Ausweichplatz als auch mit dem starken Wind zu kämpfen.

Alles in allem wäre ein Unentschieden gerecht gewesen. Hegensdorf kann nun das Projekt Wiederaufstieg angehen, muß sich dafür aber sicherlich steigern.
Wir dagegen haben uns gut verkauft und müssen in der nächsten Woche auch das zweite Saisonspiel gegen eine Erste Mannschaft (Bleiwäsche) absolvieren.

Unser letztes MEISTERschaftsspiel wurde eher zur Nebensache:
Vor dem Spiel wurden unsere scheidenden Spieler verabschiedet. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für alle Dienste an Mannschaft und Verein. Wir wünschen Euch alles Gute auf dem weiteren Weg, der Euch natürlich jederzeit wieder nach Hause zum VfL führen darf!
Außerdem sei dem Gast für die Glückwünsche gedankt. Euch und allen anderen Team viel Spaß und Erfolg nach der verdienten Sommerpause!
Das Spiel selbst war eine ziemlich eindeutige Sache:
Unseren stark vorgetragenen Angriffen hatte die SG Henglarn/Helmern nicht viel entgegen zu setzen, so daß zur Pause eine verdiente 2:0-Halbzeitführung durch Tore von Alex und Golo zu Buche stand.
Nach der Pause bot sich unseren treuen Fans das gleiche Bild:
Der souveräne Sieg ergab sich aus weiteren Toren durch Patrick, 2x Alex und Winni, das Kampfschwein.
Leider war unserem Ersatzkeeper "König Radio" das "zu Null" nicht vergönnt, da das Kopfballungeheuer Matthias Riedel den Ball mit seinem zweiten Eigentor (Glückwunsch zur Kanone!) zum zwischenzeitlichen 4:1 abfälschte.
Nach dem Spiel ging der grenzenlose Jubel dann in eine rauschende Party über, die ,wie gewohnt, recht lange dauerte.
Ein harter Kern von vier Spielern und Fans fand sich noch, wie versprochen, beim Präsidenten zum Frühstück ein. Der VfL ist halt eine große Familie!
Ein Dank gilt noch allen Spendern diverser Speisen und Getränke und natürlich allen Fans für die einmalige Unterstützung in der ganzen Saison.
Bleibt nur noch zu hoffen, daß wir diese Euphorie in die Kreisliga A mitnehmen. Die Mannschaft wird zusammen mit dem neuen Trainer, der sich am Sonntag eindrucksvoll vorgestellt hat, alles daran setzen, die Klasse zu halten.

Endlich (!) mal wieder ein Grund zum Feiern... Am Freitag konnten wir den SV BW Verlar mit Mühe 3:2 bezwingen und damit vorzeitig den B-Liga-Titel für uns sichern.
Zunächst einmal Entschuldigung für den verspäteten Bericht, aber wie Ihr Euch vorstellen könnt, war das Wochenende nicht ganz stressfrei...
Bei strahlendem Sonnenschein taten wir uns sehr schwer gegen engagierte Verlarer. Zwar erarbeiteten wir uns einige Chancen, konnten diese aber nicht in zählbares ummünzen. Da auch die Kontermöglichkeiten der Blau-Weissen ohne Erfolg blieben, blieb es zur Pause beim 0:0.
Auch nach dem Seitenwechsel nutzten wir unser leichtes Übergicht zunächst nicht, so daß die Führung der Verlarer schon ein kleiner Schock war, von dem wir uns zum Glück schnell erholten.
Durch einen Doppelschlag von Patrick konnten wir den Rückstand in eine Führung drehen. Ein Fernschuß von Andre´ (O-Ton: " Das Geile ist, das Ding sollte sogar dahin...") erhöhte diese zum 3:1. Doch wer glaubte, der Sieg sei nun sicher, sah sich im Irrtum:
Der SV erhöhte noch einmal den Druck und schaffte den Anschluß. Diesen knappen Vorsprung konnten wir dann jedoch über die Zeit retten.
Der Jubel direkt nach dem Spiel war - wohl wegen des bereits sicheren Aufstiegs - eher verhalten. In den späteren Nachtstunden änderte sich dies allerdings: Die Anwohner der Langenstr. 26 werden davon das eine oder andere Lied singen können. Und wer noch Zweifel an unseren Sangeskünsten hegt, sollte sich spätestens jetzt von Tina und Hermann eines Besseren belehren lassen: Der Lichtenauer Kirchenchor und die Wiener Sängerknaben können in Rente bzw. Stimmbruch gehen!
Bleibt nur noch, alle Bürger, die in der Schneise "Treffpunkt-Sportheim" wohnen, um Nachsicht zu bitten. Wird diese Saison nur noch einmal vorkommen...
Jetzt ist die Vorfreude auf das letzte Spiel mit anschließender Party natürlich unbeschreiblich. Wir hoffen noch einmal auf die gewohnte Unterstützung unserer treuen Fans beim Spiel gegen die SG Henglarn/Helmern und beim Feiern.
Und noch eine Bitte: Da der Rasen nach der Saison nicht komplett erneuert wird, ist davon abzusehen, sich ein Andenken davon mitzunehmen.

Gegen die Upsprunger Reserve konnten die drei Punkte nur mit viel Dusel für uns verbucht werden:
Nach gutem Beginn brachte uns Stanislav Geibel mit seinem zweiten Saisontor in Führung, die der Gast wenige Minuten später aus dem Gewühl heraus ausgleichen konnte. Für die erneute Führung sorgte Patrick Glahn per Handelfmeter, die Chappy per Kopf auf 3:1 erhöhte. Zur Pause wäre durchaus noch mehr drin gewesen, doch das Leder wollte nicht mehr rein. Auf der anderen Seite entschärfte unser Keeper Jojo allerdings auch die eine oder andere Chance unseres Gegners.
Nach der Pause lief dann nicht mehr sehr viel zusammen. Zwar hatten wir die Möglichkeit, dem Gegner freistehend den "Gnadenstoß" zu setzen, nutzten die Einladung aber nicht.
Diese verpaßte Gelegenheit war symptomatisch für unser Spiel in der zweiten Hälfte:
Bei erhöhtem Druck des Gegners verstanden wir es teilweise überhaupt nicht mehr, uns zu befreien. So waren die Tore zum Ausgleich nur noch eine Frage der Zeit. Erst nach dem 3:3 schienen wir wieder wach zu werden und erarbeiteten uns wieder einige Möglichkeiten, von denen Alex kurz vor Schluß eine zum sehr glücklichen Siegtreffer nutzte.
Bleibt zu hoffen, daß uns Fortuna auch in der nächsten Saison so gewogen ist!

Für die Fans, die sich nach der Vorstellung noch dazu entschließen können, uns gegen Verlar wieder zu unterstützen: Das Spiel findet in Holsen statt.

Aufgrund der Tatsache, dass Bleiwäsche in der Hinserie die einzige Mannschaft war, gegen die wir klar und verdient verloren hatten, wussten wir was uns im letzten Saisonspiel erwarten würde.
Zudem bestand für Bleiwäsche bei einem Sieg noch die Möglichkeit, in die Kreisliga B aufzusteigen. Aber auch wir wollten nicht verlieren um so den vierten Tabellenplatz vor Holtheim und Kleinenberg zu sichern.

Direkt vor dem Anstoß wartete dann schon die erste Überraschung auf uns. Kurz vor der Begrüßung knackten plötzlich die Lautsprecher vor dem Sportheim der Bleiwäscher und es wurden beide Mannschaften begrüßt und anschließend alle Spieler nebst Nummer verlesen. --> Naja, das hatte zumindest schonmal Kreisliga B Charakter…

Nach der Vorstellung konnte das Spiel dann beginnen. Bleiwäsche machte wie erwartet Druck und forderte uns früh alles ab. Allerdings stand unsere Abwehr sicher und wir hielten dagegen. Das Spiel unserer gesamten Mannschaft war recht defensiv eingestellt, was auch zu Beginn gut funktionierte. Der Gegner hatte zwar früh einige Möglichkeiten, verrannte sich aber dann doch in der Abwehr oder schoss meterweit am Tor vorbei. Auch unsere wenigen Torchancen führten nicht zum Erfolg.
Erst in der 30. Minute bekam Bleiwäsche die Chance zur Führung, da der Schiedsrichter nach einem Foul von Marco Avramovic korrekterweise auf Elfmeter entschied. Diesen verwandelte der Bleiwäscher Schütze sicher zum 1:0.
Das 2:0 folgte 10 Minuten später. Andreas Kaya störte einen Gegner nicht richtig, sodass dieser aus kurzer Distanz aufs Tor schießen konnte. Zwar bekam unser Keeper bei einer Fußabwehr noch die Fußspitze an den Ball, doch schlug dieser trotzdem ins lange Eck ein.

In der Halbzeitpause waren wir uns einig, dass wir uns bis hierhin gut aus der Affäre gezogen hatten. Bleiwäsche machte das Spiel, aber wir ließen kaum Chancen zu und beide Gegentore waren recht unglücklich gefallen. In der zweiten Halbzeit wollten wir das Ergebnis halten, um Holtheim und Kleinenberg in der Tabelle nicht noch passieren lassen zu müssen.

Daher hielten wir auch in der zweiten Halbzeit gut dagegen. Immer dann wenn ein Bleiwäscher den Abschluss suchte, war noch ein Fuß unserer Spieler dazwischen und vereitelte somit jede Chance. Und im Gegensatz zur ersten Halbzeit konnten wir uns sogar einige Chancen erspielen. Bei einem Freistoß von Carsten Pittig scheiterte Kasi (der in den Ball reingerutscht war) nur am gegnerischen Keeper. Den schönsten Spielzug leitete dann etwa in der 70. Minute unsere Abwehr ein. Der Ball ging von Marco Avramovic über Bernd Humberg zu Martin Beyermann. Dieser spielte rechts raus zu Andreas Kaya, der den Ball zu Thomas Wigge weitergab. Thomas versuchte anschließend den Ball nach innen auf Manfred Schäfers zu geben. Doch leider war hier dann ein Bleiwäscher dazwischen.
Etwa in der 75. Minute erspielte sich Bleiwäsche die nächste Chance. Bernd Humberg konnte den Angreifer am rechten Rand des 16ers nicht mehr richtig aufhalten und dieser zog aus kurzer Distanz ab. Allerdings war Torwart Frank Pittig zur Stelle und wehrte den Ball mit einer guten Parade ab. Doch schon zwei Minuten später stand der nächste Bleiwäscher vor dem Tor und drosch den Ball mit Gewalt zum 3:0 ins Netz.
Anschließend spielten wir nur noch in der Defensive und konnten uns kaum noch freispielen. Die Bleiwäscher hatten Chance um Chance, vergaben aber kläglich. Doch in der 85. Minute klingelte es erneut. Bleiwäsche spielte einen Spieler im Strafraum an. Dieser spitzelte den Ball an Frank und Carsten Pittig vorbei Richtung Tor. Beide rappelten sich hoch und versuchten den Ball in der unübersichtlichen Situation von der Linie zu kratzen. Dabei behinderten sie sich gegenseitig, wodurch der Ball über die Linie rollen konnte.

Bleiwäsche siegte also völlig zu Recht mit 4:0, bleibt uns aber trotzdem in der Kreisliga C erhalten, da Oesdorf gleichzeitig mit 6:2 gewann.
Aufgrund eines nicht für möglich gehaltenen 7:1 Sieges der Kleinenberger mussten wir unseren vierten Platz wieder hergeben und konnten uns dank der mehr erzielten Auswärtstore wenigstens noch vor Holtheim platzieren (mehr dazu in den <a href="https://www.vfl-lichtenau.de/news.php?newsid=190&first=0&source=1">News</a>), die gegen Haaren nicht über ein 1:2 hinaus kamen...

Gewonnen

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