> LICHTENAU II STEIGT AUF <
Durch einen 2:0 Erfolg steigt die Reserve aus Lichtenau in die Kreisliga B auf!
Herzlichen Glückwunsch!
> LICHTENAU II STEIGT AUF <
Durch einen 2:0 Erfolg steigt die Reserve aus Lichtenau in die Kreisliga B auf!
Herzlichen Glückwunsch!
Am Sonntag um 12:00 Uhr ist es soweit: Die zweite Mannschaft will sich in Haaren den Lohn für eine starke Saison holen und gegen die Zweitvertretung aus Anreppen den Aufstieg in die B-Liga perfekt machen.
Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung, um einer genialen Saison nun endlich die Krone aufzusetzen!
Mit einem hart umkämpften 3:1 Erfolg in Siddinghausen durch ein Eigentor, einem Elfmeter von Thorsten Niggemeier und einem späten Treffer durch Patrick Berlage in der Nachspielzeit hat sich die zweite Mannschaft endgültig den zweiten Tabellenplatz vor Kleinenberg gesichert. Man profitierte von einer gleichzeitigen Niederlage der Kleinenberger gegen die schon aufgestiegene Mannschaft aus Wünnenberg.
Damit trifft man in der nächsten Woche auf den Tabellenzweiten der Parallelstaffel.
Genauere Informationen zu Zeit und Ort des Spiels gibt es noch nicht, weitere Details sollten sich aber zeitnah ergeben.
Im letzten Saisonspiel geht es für die Mannschaft also nochmal um Alles. Mit der Riesenchance auf den Aufstieg wollen wir eine grandiose Saison krönen!
Die Zweite erreicht die Relegation!
Mit einem hart umkämpften 3:1 Erfolg in Siddinghausen durch ein Eigentor, einem Elfmeter von Thorsten Niggemeier und einem späten Treffer durch Patrick Berlage in der Nachspielzeit hat sich die zweite Mannschaft endgültig den zweiten Tabellenplatz vor Kleinenberg gesichert. Man profitierte von einer gleichzeitigen Niederlage der Kleinenberger gegen die schon aufgestiegene Mannschaft aus Wünnenberg.
Damit trifft man in der nächsten Woche auf den Tabellenzweiten der Parallelstaffel.
Genauere Informationen zu Zeit und Ort des Spiels gibt es noch nicht, weitere Details sollten sich aber zeitnah ergeben.
Im letzten Saisonspiel geht es für die Mannschaft also nochmal um Alles. Mit der Riesenchance auf den Aufstieg wollen wir eine grandiose Saison krönen!
Trainer Babbi hatte vor dem Spiel gegen Verne erhebliche Personalnot. Verletzungen, Private Termine und Krankheiten führten dazu, dass wir nur 13 Spieler aus dem eigentlichen Kader der ersten Mannschaft zur Verfügung hatten. Um trotzdem drei Spieler auf der Auswechselbank zu haben wurde kurzerhand unser ehemaliger Spieler und Spielertrainer Helmut Wiebe aktiviert. Kein schlechter Schachzug wie sich im Laufe des Spieles noch zeigen sollte. Aber dazu nachher mehr...
Wir begannen die erste Halbzeit nicht ganz so konzentriert udn entschlossen wie wir es uns vorgenommen hatten, Verne war uns allerdings auch nicht wirklich überlegen. Entsprechend gab es in der ersten Halbzeit viel Mittelfeldgeplänkel und wenig Torraumszenen. Nach einem berechtigten Elfmeter konnte Verne allerdings mit 1:0 in Führung gehen. Timo Rogg schoß den Strafstoß unhaltbar für Martin ins rechte Eck.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren wir dann besser im Spiel und erarbeiteten uns ein paar gute Chancen. Leider war uns bei diesen Szenen das Glück nicht wirklich hold. Im Verlauf der zweiten Halbzeit stand uns ganze drei mal das Gehäuse des Tores im Weg. Und so kam es, dass auch wir unsere beiden Tore durch Standartsituationen erzielen mussten. In der 65. Minute zeigte der Schiedsrichter nach einem Handspiel im 16er auf den Punkt. Der gerade eingewechselte Helmut legte sich den Ball zu Recht und schob zum 1:1 ein. Es war seine erste Ballberührung im Spiel und zugleich der erste Ballkontakt seiner neuen Fußballschuhe nachdem diese sieben Monate im Keller gelegen hatten.
Zehn Minuten nach dem Ausgleich bekamen wir dann einen Freistoß aus gut 20 Metern zugesprochen. Die Schollen-Zwillinge gingen hoffnungsvoll zum Ball um diesen auszuführen, vergebens. Wenn ein Helmut Wiebe auf dem Platz steht gehört solch ein Freistoß ihm.
In der Abwehr standen die beiden Innenverteidiger und schauten dem Schauspiel zu. Der A-Jugend Spieler: "Warum schießt denn Helmut? Kann der das?", darauf der etwas ältere Spieler der lange Jahre mit Helmut zusammengespielt hat:"wenn das einer kann dann Helmut!". Er sollte recht behalten.
Helmut schlenzte den Ball über die Mauer hinweg in den Giebel des gegnerischen Tores. 2:1, ein Comeback nach Maß.
Weitere Torchancen blieben in der Folge durch uns ungenutzt. Entweder haperte es am Abschluss oder der letzte Querpass wurde zu ungenau gespielt. So kam es dann wie es in dieser Saison leider häufiger der Fall war wenn wir knapp in Führung lagen, die letzten 10 Minute zitterten wir uns mit vereinten Kräften zum Sieg.
Die drei Punkte nahmen wir natürlich gerne mit und hoffen weiter darauf noch ein paar Punkte zu sammeln um die vor dem Spiel festgelegte Messlatte von 35 Punkten noch zu erreichen.
Besondere Erwähnung hat sich neben Helmut noch Vital verdient. Mit einer Zweikampfquote nahe der 100%, einer Kopfballduellquote von gefühlt 105% und einem enormen Laufpensum auf der sechs hat er wieder mal gezeigt warum er als Abräumer vor der Abwehr so immens wichtig für uns ist. Danke Vital und weiter so!
Das schwarz-weiße Ballet vom Theatre`du VfL fand am vergangenen Sonntag bei ihrer Darbietung in Büren eine glänzende Kulisse vor.
Viele Ehrengäste wie der Bürgermeister, Landrat und der Herr Bundestagsabgeordnete fanden sich ein, um unserer tänzerischen Darbietung zu folgen. Dachten wir zumindest…Doch waren sie den Gerüchten zufolge dem Ruf des Feuerwehrverbandsfestes auf dem Bürener Grün gefolgt, welche vor ihrem Auszug und unserer Darbietung dort angetreten sind. Sowas aber auch…
Nun denn zum Ersten... In unseren schwarz-weiß taillierten Tüllkostümen begann gegen 16.00h bei glänzendem Sonnenschein unsere Partitur. Um es farblich zur herrschaftlichen, pittoresken Kulisse und grünem Untergrund abzurunden, gesellten sich noch einige grazile Herren vom Theatre`du Büren in seidigem Grün auf die Bühne. Sehr zur Freude der verzückten anwesenden Maitressen. Lediglich ein älterer, mir unbekannter Herr mit Zopf und divenhafter Sonnenbrille störte sich an einigen Herren im "Ganzkörperblouson", vielen auch als Trainingsanzug bekannt. „Oh, Monsieur Legerfield, was haben Sie zu meckern?“ „Ohh, ahhh, Menschen, die einen Trainingsanzug tragen, haben ihr Leben einfach nicht im Griff“. Nun denn, zum Zweiten…
Die Aufführung sollte in zwei Akten stattfinden. Unser Tänzerensemble bewegte sich von Beginn an geschmeidig über den Rasen und boten dem feinen Auge ein hohes Maß an Geschicklichkeit mit dem Ball, dem das Bürener Ensemble nicht immer folgen konnte. So besetzten wir durch derart geschickte Posen die entscheidenden Szenen stets selbst, so dass einige Gäste annahmen, sie wären beim weltberühmten russischen Boschoitheater zu Besuch. Sergej Schulzkowski wurde in der ersten Szene kunstvoll bedient und hob schwungvoll sein Tanzbein unter den la Balle, um diesen ca 2 m neben ein weißverzierte viereckiges, netzbehangenes Kunstwerk zu befördern. „Ahh“ und OOOhhh“ raunte es durch das weite Rund.
Wenige Minuten später, aber bereits zum Ende des ersten Aktes sollte uns auch die zweite Szene gehören. Christian Leifoldowitsch bewegte sich nun mimisch stark auf Zehenspitzen und flink wie eine Gazelle freistehend auf das viereckige Gemälde zu, um den la Balle diesmal zwei Meter über das Viereck zu befördern. „Ahhh“ und „Ohhh“ zum Zweiten…
Um das künstlerische Gleichgewicht zu halten, widmete man sich im zweiten Akt auch dem zweiten weißverzierten, viereckigen, netzbehangenen Kunstwerk.
Nun folgte in mehreren Szenen dicht hintereinander die Darbietung unseres Ausnahmetänzer Arno Krebschowski. Elegant wie eine Antilope wand er sich um mehrere Hindernisse, nachdem er sich zuvor den la Balle an sein linkes Tanzbein geklebt hatte und vollendete in Perfektion, in dem er den la Balle Zentimeter am Viereck vorbeischickte. AAAhhh und OOOHHH zum dritten. Weitere AAAhhs und OOhhs sollten in den weiteren drei Szenen noch folgen, doch war der künstlerische Höhepunkt durch Arnos Partitur bereits erreicht.
Einige Kritiker monierten noch, dass es durchaus interessant sein könnte für den künstlerischen Ansatz, wenn der la Balle auch den Weg ins Viereck finden würde. Aber dieses war für Heute nicht vorgesehen. Aber unser Creativ Director Babby Babbinowitsch äußerte Zuversicht, dass der la Balle ja vll beim nächsten Einsatz am kommenden Freitag ab 19.15h im Theatre du Lichtenau den Weg ins Viereck findet…
Besonders zu überzeugen wusste im Übrigen noch unser Tanzbär Thomer „Don Filigrano“ Thomassowitsch.
DJK Kleinenberg - VfL Lichtenau II 1:0 (1:0)
Aufstellung: Christoph Ernst - Lukas Fischer, Kemal Yildirim, Tim Leifeld - Thorsten Niggemeier, Marcel Rustemeyer, Robin Strickling, Tobias Wigge, Christian Pittig - Christopher Kloidt (Patrick Berlage, 80.), Sören Berlage (Sascha Rehermann, 65.)
Zum Topspiel reiste die zweite Mannschaft als Tabellenzweiter zum Dritten aus Kleinenberg. Alle erwarteten ein enges Spiel und dementsprechend groß war auch das Zuschaueraufkommen. Es war alles angerichtet für ein interessantes und spannendes Spiel.
Wir hatten uns viel vorgenommen und konnten davon zu Beginn nur wenig umsetzen. Bereits nach etwas mehr als fünf Minuten gingen die Gastgeber in Führung. Auf unserer rechten Seite konnte sich der Gästestürmer durchtanken und auf das Tor schiessen. Christoph reagierte stark doch von der anderen Seite kam ein weiterer Angreifer durch und konnte unbedrängt einschieben.
Die kalte Dusche nach wenigen Minuten bekam uns ganz und gar nicht gut und wir standen hauptsächlich in der Defensive. Kleinenberg dominierte und kam in der Folge zu einigen Chancen. Unsere beste Chance kam dann nach etwas mehr als 15 Minuten nach einer Flanke. Der folgende Kopfball wurde in höchster Not entschärft und Tobi konnte im zweiten Versuch einköpfen, doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits. Eine sehr knappe Entscheidung!
Es gelang uns weiterhin wenig und Kleinenberg hatte zwei weitere Gelegenheiten, die jedoch nebenher beziehungsweise von Christoph gehalten werden konnten.
Die Gastgeber kamen hauptsächlich über lange Bälle nach vorne, die immer wieder für Gefahr sorgten. Nach nur wenig weiteren Offensivaktionen ging es auch schon in die Pause.
Die Stimmung war schlecht und in den weiteren 45 Minuten wollten wir uns dann zumindest noch einen Punkt sichern.
Wir kamen definitiv besser aus der Pause und konnten nach vorne mehrere Aktionen durchbringen. Es ging oftmals über die rechte Seite und Kleinenberg stand immer tiefer. Entlastungsangriffe wurden auch immer weniger und dadurch war es mehr oder weniger überfällig, dass unser Tor irgendwann fallen würde.
Leider wollte der Ball noch nicht rein. Es gab mehrere dicke Gelegenheiten: Christian kam über die rechte Seite durch und schoss knapp links vorbei, der eingewechselte Sascha verpasste nur knapp. Danach kam Marcel nach einem abgefälschten Ball von Robin ans Leder und setzte es ins Lattenkreuz, leider nur auf der Linie.
Ab und zu kam Kleinenberg zu gefährlichen Kontern, doch Christoph war jedes Mal zur Stelle. Es gab dann kurz vor Schluss noch zwei gefährliche Situationen. Einmal kam Sören zum Abschluss, dann legte Marcel per Kopf nach Flanke quer und Tobi wollte zum Fallrückzieher ansetzen. Der Ausgleichstreffer blieb uns allerdings bis zum Ende verwehrt.
Am Ende steht also eine extrem bittere Derbyniederlage und nun stehen wir mit Kleinenberg punktgleich auf Rang 2, wenn diese nächste Woche ihr Spiel gewinnen. Zum letzten Spieltag reisen wir Freitag in einer Woche nach Siddinghausen und wollen eine grandiose Saison krönen, indem wir den zweiten Platz halten und somit mindestens das Entscheidungsspiel um die Relegation als Lohn aus dieser starken Saison mitnehmen zu können.
Aufstellung: Christoph Ernst - Lukas Fischer, Kemal Yildirim, Tim Leifeld - Thorsten Niggemeier, Marcel Rustemeyer, Robin Strickling, Tobias Wigge, Christian Pittig - Christopher Kloidt (Patrick Berlage, 80.), Sören Berlage (Sascha Rehermann, 65.)
Zum Topspiel reiste die zweite Mannschaft als Tabellenzweiter zum Dritten aus Kleinenberg. Alle erwarteten ein enges Spiel und dementsprechend groß war auch das Zuschaueraufkommen. Es war alles angerichtet für ein interessantes und spannendes Spiel.
Wir hatten uns viel vorgenommen und konnten davon zu Beginn nur wenig umsetzen. Bereits nach etwas mehr als fünf Minuten gingen die Gastgeber in Führung. Auf unserer rechten Seite konnte sich der Gästestürmer durchtanken und auf das Tor schiessen. Christoph reagierte stark doch von der anderen Seite kam ein weiterer Angreifer durch und konnte unbedrängt einschieben.
Die kalte Dusche nach wenigen Minuten bekam uns ganz und gar nicht gut und wir standen hauptsächlich in der Defensive. Kleinenberg dominierte und kam in der Folge zu einigen Chancen. Unsere beste Chance kam dann nach etwas mehr als 15 Minuten nach einer Flanke. Der folgende Kopfball wurde in höchster Not entschärft und Tobi konnte im zweiten Versuch einköpfen, doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits. Eine sehr knappe Entscheidung!
Es gelang uns weiterhin wenig und Kleinenberg hatte zwei weitere Gelegenheiten, die jedoch nebenher beziehungsweise von Christoph gehalten werden konnten.
Die Gastgeber kamen hauptsächlich über lange Bälle nach vorne, die immer wieder für Gefahr sorgten. Nach nur wenig weiteren Offensivaktionen ging es auch schon in die Pause.
Die Stimmung war schlecht und in den weiteren 45 Minuten wollten wir uns dann zumindest noch einen Punkt sichern.
Wir kamen definitiv besser aus der Pause und konnten nach vorne mehrere Aktionen durchbringen. Es ging oftmals über die rechte Seite und Kleinenberg stand immer tiefer. Entlastungsangriffe wurden auch immer weniger und dadurch war es mehr oder weniger überfällig, dass unser Tor irgendwann fallen würde.
Leider wollte der Ball noch nicht rein. Es gab mehrere dicke Gelegenheiten: Christian kam über die rechte Seite durch und schoss knapp links vorbei, der eingewechselte Sascha verpasste nur knapp. Danach kam Marcel nach einem abgefälschten Ball von Robin ans Leder und setzte es ins Lattenkreuz, leider nur auf der Linie.
Ab und zu kam Kleinenberg zu gefährlichen Kontern, doch Christoph war jedes Mal zur Stelle. Es gab dann kurz vor Schluss noch zwei gefährliche Situationen. Einmal kam Sören zum Abschluss, dann legte Marcel per Kopf nach Flanke quer und Tobi wollte zum Fallrückzieher ansetzen. Der Ausgleichstreffer blieb uns allerdings bis zum Ende verwehrt.
Am Ende steht also eine extrem bittere Derbyniederlage und nun stehen wir mit Kleinenberg punktgleich auf Rang 2, wenn diese nächste Woche ihr Spiel gewinnen. Zum letzten Spieltag reisen wir Freitag in einer Woche nach Siddinghausen und wollen eine grandiose Saison krönen, indem wir den zweiten Platz halten und somit mindestens das Entscheidungsspiel um die Relegation als Lohn aus dieser starken Saison mitnehmen zu können.
Am vergangenen Sonntag kam es in Lichtenau zum möglicherweise vorentscheidenden Spiel im Abstiegskampf der Kreisliga A Süd. Der VfB Holsen war zu Gast in Lichtenau...
Die Lichtenauer Mannschaft war vorm Spiel hochkonzentriert und brannte darauf mit einem Sieg gegen Holsen das Abstiegsgespenst endgültig aus Lichtenau zu verjagen. Entsprechend engagiert wurde das Spiel in der ersten Halbzeit angegangen. Früh hatten wir die Möglichkeit durch die Schollen in Führung zu gehen, ein etwas überhasteter Abschluss von Tobi und ein stark parierter Freistoß von Jonas fanden allerdings nicht den Weg ins gegnerische Tor.
Nach 25 Minuten war es dann Robin Schmidt der uns mit einem sehenswerten Solo, wenn auch glücklichem Abschluss, mit 1:0 in Führung brachte. In der Folge gewann unser Spiel mehr an Sicherheit und Kontrolle. Tobi Scholle erhöhte gut fünf Minuten später nach toller Vorarbeit von Arno auf 2:0.
Arno selber verpasste es kurz danach allerdings den berühmten Deckel drauf zu machen. Lars hatte den Ball stark durch die Schnittstelle geschoben wo Arno dann frei vorm Torwart auftauchte, allerdings an diesem auch scheiterte.
Durch den 2:0 Halbzeitstand war die Stimmung in der Kabine entsprechend gut. Vielleicht zu gut!
Die zweite Halbzeit wurde nicht mehr so konzentriert angegangen wie die erste, entsprechend gerieten wir in der Defensive immer mehr unter Druck und schafften es in der Offensive auch leider nicht mehr die Bälle zu halten und damit für Entlastung zu sorgen. Nach dem Zwischenzeitlich 2:1 Anschlusstreffer der Holsener wurde es noch mal eng. Die Mannschaft stemmte sich allerdings erfolgreich gegen den Ausgleich und konnte so dem bereits erwähnten Abstiegsgespenst in den A.... treten.
VfL Lichtenau II - Bad Wünnenberg/Leiberg II 2:2 (1:2)
Tore: Tobias Wigge (44., 70.)
Aufstellung: Christoph Ernst - Lucas Beseler, Marcel Jonas (Kemal Yildirim, 20.), Lukas Fischer - Christian Albert, Marcel Rustemeyer, Thorsten Niggemeier, Robin Strickling, Tobias Wigge - Martin Beyermann (Andrej Frank, 35., Christian Pittig, 50.), Christopher Kloidt
Am Freitagabend war es mit einigen Wochen Verspätung soweit: Das Nachholspiel, gleichzeitig Ligatopspiel zwischen dem Tabellenführer aus Wünnenberg und der zweiten Mannschaft des VfL stand auf dem Programm. Jeder konnte ein packendes Spiel erwarten und keiner der zahlreichen Zuschauer wurde enttäuscht. Es waren viele Emotionen in einem zu keiner Zeit unfairen Spiel dabei und einige Tore sind auch gefallen.
Den besseren Start in die Partie erwischten sicherlich die Gäste, die sehr stark Druck ausübten und uns kaum in einen geordneten Spielaufbau kommen ließen. Wir versuchten uns mit gezielten Bällen in die Spitze zu befreien, aber auch daraus entstand nicht viel zählbares. Die erste Chance des Spiels hatten dennoch wir: Martin nach einem Freistoß mit guter Gelegenheit, der Ball ging jedoch knapp über das Tor. In der Folge kamen die Gäste zu mehreren Weitschüssen, in die Christoph meist nicht eingreifen musste. Nach etwa 20 Minuten musste Marcel Jonas ausgewechselt werden und Kemal kam in die Partie als zentraler Mann der Dreierkette. Wir wurden immer tiefer in die eigene Hälfte gedrängt und Entlastung gab es selten, dennoch verteidigten wir unser Tor relativ sicher. Nach einer guten halben Stunde dann die nächste verletzungsbedingte Auswechslung: Martin musste für Andrej weichen, der sich ebenfalls gut ins Spiel einfügen konnte. Kurz nach diesem Wechsel dann aber das unglückliche 0:1. Eigentlich war der Ball schon geklärt doch im Rücken der Abwehr hatten sich zwei Angreifer davongeschlichen. Einer klar im Abseits, der andere nicht, letzterer konnte eine Kerze im eigenen Strafraum eiskalt in die Maschen schieben. Trotz dieses Rückschlags versuchten wir unbeirrt weiterzumachen doch es kam noch schlimmer, denn nur wenige Minuten und einen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung später war der Torschütze erneut durch. Eine scharfe Hereingabe lenkte Marcel unglücklich ins eigene Netz, hinter ihm der einschussbereite Angreifer.
Aber auch das 0:2 konnte uns noch nicht das Genick brechen. Eine starke Flanke von Thorsten nach einem weiteren Freistoß konnte Tobi mit dem Kopf annehmen, über den Gegner lenken und wunderbar ins Netz dreschen. Das 1:2 kurz vor der Halbzeit war enorm wichtig, denn nach dem Seitenwechsel rissen wir das Spiel mehr und mehr an uns. Umso bitterer dann der dritte Wechsel, wieder durch Verletzung. Andrej knallte nach Foul im Mittelfeld voll auf die Schulter und musste raus. Christian Pittig kam für ihn in die Partie. Thorsten rückte dafür ins Zentrum und Christian sollte die rechte Seite beackern. Mit deutlich mehr Offensivdrang spielten wir auf den Ausgleich, aber klare Torchancen wollten nicht so recht entstehen. Dafür hatten wir den Tabellenführer jetzt defensiv deutlich besser im Griff und ließen wenig zu. Die beste Chance der Gäste war ein Schuss an den Innenpfosten, der von dort auf der Torlinie von Christoph entschärft werden konnte.
Später im Spiel kam es dann zu einem wahren Standardregen: Freistoß, Ecke, Ecke und wieder Freistoß hieß es aus jeweils guten Positionen und die vierte Flanke brachte dann den nötigen Erfolg. Tobi Wigge stand optimal und verwertete die scharfe Hereingabe mit einem harten Kopfball über den Torwart zum zu diesem Zeitpunkt verdienten 2:2. Mit der Motivation das 0:2 aufgeholt zu haben drängten wir weiter und Tobias hätte sogar sein drittes Tor erzielen können, war schon frei durch und wollte den Ball am herauseilenden Torwart vorbeilegen, der konnte jedoch mit einer guten Parade entschärfen. Am Ende drückte Wünnenberg dann selbst nochmal auf den Führungstreffer und es wurde wieder eine völlig offene Partie, die jedoch am Ende beim 2:2 blieb.
Ein verdientes Remis, dass der Zweiten den Relegationsplatz erhält. Die ganze Mannschaft war enorm stolz auf das starke Spiel und erst Recht auf eine super Unterstützung von allen Seiten inklusive der Ersatzspieler. Wir stehen weiterhin bei nur einer Saisonniederlage und können gegen Etteln am Sonntag einen weiteren großen Schritt machen, um das Relegationsspiel zu erreichen.