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Das war mal Auftakt nach Maß!

Die Husener bekommen den Anstoß, vertändeln aber den Ball, Thomas "Pommel" Sommer verlängert zu Manuel Hartkemper in den gegnerischen Strafraum, der sich den Ball mit dem Kopf selbst vorlegt und bereits nach 20 Sekunden - unser schnellstes Tor der Saison - am Gegenspieler vorbei mit links volley ins lange Eck zimmert -> ein wirklich geiles Tor!!

Beflügelt von der wirklich frühen Führung spielten wir weiter nach vorne, kurze Zeit später bekommt Manuel wieder eine Chance, köpft aber knapp am Tor vorbei. Nach ca. 5 Minuten kann Carsten Pittig sich bis zur Toraus-Linie durchsetzen und will den Pass in den Rückraum spielen. Ein Husener Spieler steht jedoch im Weg und fälscht den Schuss unhaltbar ins eigene Tor ab -> 2:0!!

In der 15. Minute etwa spielt Christian Pittig eine Flanke punktgenau auf Frank "Radio" Bickmann, der aus ca. 2 Metern nur noch einschieben muss -> 3:0!!

Nach dem 3:0 hatte Radio noch eine durchaus hochkarätige Chance, er hätte aus kurzer Entfernung "nur" noch einnicken müssen, köpfte jedoch über das Tor hinweg.

Anschließend konnte man merken, dass wir einen Gang zurückschalteten, die Husener kamen zu einigen Chancen, die aber nicht weiter gefährlich waren. So gingen wir mit einer guten Führung in die Halbzeit und wollten weiter die "0" halten.

Auch in der zweiten Halbzeit konnten die Husener keine wirklichen Akzente setzen. Zwischenzeitlich wurde Veteran John Balzereit eingewechselt, der kurze Zeit später im 16er vom Torwart zu Fall gebracht wurde. Den zu recht gegebenen Elfmeter schoss er nach Zusprüchen mehrerer Mitspieler selbst, verfehlte das Ziel jedoch "denkbar knapp".
Eine Ecke von Christian Pittig (die wesentlich besser war als die gegen Etteln ;-)) sorgte dann für die endgültige Entscheidung. Manuel verlängerte den Eckstoß und Carsten stand goldrichtig und schob zum 4:0 ein.

Das 5:0 entstand durch einen Steilpass von Matthias "Mazzo" Richters, der zusammen mit Marco Avramovic, Thomas "Schöning" Schönebeck, Martin Beyermann und später Thomas "Marlow" Curth (eingewechselt für "Dostis Schwester") erneut eine Bombenabwehr stellte und jede sich anbahnende Chance im Keim erstickte. Der Pass kam bei Christian an, der sich im 16er unbedrängt die Ecke aussuchen konnte und zum 5:0-Endstand einschenkte.

Nach zwei Spielen Verletzungspause stand unser Stamm-Torwart Frank Pittig wieder zwischen den Pfosten und konnte sein Comeback ohne Gegentor feiern.

Fazit: Solche Aufbaugegner sind gut für das Selbstvertrauen, wir wissen, dass die Meerhofer am Sonntag ein anderes Kaliber sind, wollen aber nichtsdestotrotz die drei Punkte in Lichtenau behalten (Das Heimrecht wurde getauscht, beide Lichtenauer Mannschaften spielen zu Hause gegen die jeweilige Mannschaft aus Meerhof, Anstoß ist bereits um 12:00 Uhr).

Bei der 8:0-Niederlage in Anreppen zeigte die A-Jugend eine desolate Vorstellung, was sicherlich zum Teil auf den Ausfall einiger Leistungsträger zurückzuführen ist.
Wegen weiterer verletzungsbedingter Ausfälle und der roten Karte von Schumi im Derby wird es in den nächsten Spielen sicherlich wieder sehr schwer. Trotzdem werden wir versuchen, die Saison anständig zu beenden.

Das 248. Derby hatte den Namen "Derby" wirklich verdient, denn zahlreiche Zuschauer (Spielausfall in Husen u. Kleinenberg) sahen eine emotionsgeladene Partie.

Den besseren Beginn hatte der Gastgeber: Eine Viertelstunde lang setzte die Jacobsmeyer-Truppe sich vor unserem Tor fest, ohne etwas Zählbares zu erzielen. Die gleiche Wirkung hatten die nächsten 15 Minuten, welche wir dominieren konnten.
Danach kam Hektik auf: Nach mehreren gelben Karten auf beiden Seiten waren mehrere Spieler gefährdet. Schließlich erwischte es Sabo Aslan kurz vor der Pause. Dementsprechend kamen die Grün-Weißen defensiver aus der Kabine. Dann kam die Schrecksekunde: A-Jugendspieler Lars Schuhmacher wollte Patti vom Ball trennen, war aber wohl etwas übermotiviert. Daher holte er unseren Stürmer unsanft von den Beinen, so dass dieser verletzt ausgewechselt wurde. Alle Beteiligten waren sich einig: Die erforderliche rote Karte war berechtigt, auch wenn dem armen Schumi niemand Absicht unterstellte. Zum Glück stellte sich die Verletzung als schwere Prellung heraus.
Leider fanden wir trotz der deutlichen Überzahl nicht die entscheidenden Mittel, um die entscheidenden Treffer zu erzielen, da sich der SC komplett zurückzog und sich nur noch aufs Kontern verlegte. Daher geht die Punkteteilung in Ordnung.

Natürlich wollten alle die Schmach aus dem Hinspiel (2:4) vergessen machen, und so wollten wir auch dementsprechend auftreten. Nachdem im letzten Spiel Volker Reichert für unseren verletzten Keeper Frank Pittig zwischen den Pfosten stand, wollte sich am gestrigen Spieltag sein Bruder Christian für einen Stammplatz auf der Torlinie empfehlen. 😉
Von Beginn an waren wir überlegen und konnten uns einige Chancen erarbeiten, die aber entweder knapp am Tor vorbeigingen oder vom Keeper gehalten werden konnten.

Nennenswerte Chancen auf Seiten der Holtheimer war ein eher ungefährlicher Freistoß, den Christian nahezu lässig parieren konnte sowie eine Unachtsamkeit in unserer Abwehr, die Martin Beine frei vorm Tor stehen ließ (ca. 8 Meter). Anstatt sofort zu schießen, versuchte er jedoch, den Ball erst anzustoppen, was ihm leider nicht gelang und ließ somit genug Zeit für unseren (Aushilfs-)Keeper, sein Tor zu verlassen und ihn an einem vernünftigen Torschuss zu hindern.

Einige Minuten später bekam Carsten Pittig im Strafraum mit dem Rücken zum Tor stehend den Ball von Manni zugespielt. Er schob sich den Ball nach links und versenkte das Spielgerät im kurzen Eck. Auf Grund der matschigen Beschaffenheit der Menne ließ er es sich nicht nehmen, über den ganzen Platz zu laufen und einen "Diver" in Richtung "Zuschauertribüne" zu starten.
Weitere Chancen konnten nicht umgesetzt werden, sodass wir mit 1:0 in die Pause gingen.

In der Pause machten wir uns allen klar, dass wir engagiert weiterspielen müssen, um nicht wieder so ein Unglücksspiel wie letzte Woche (4:4 nach 4:0-Führung) zu erleben. Also gingen wir auf den Platz und versuchten den Vorsprung zu erhöhen, um für eine frühzeitige Entscheidung zu sorgen. Von Holtheim war in der zweiten Halbzeit gar nichts mehr zu sehen, lediglich bei ein, zwei Ecken konnte der Ball noch in den Strafraum gebracht werden, gefährlich wurden sie jedoch in keiner Weise.
Unsere Chancen wurden hochkarätiger (Manni "Küsel" Schäfers schießt unglücklich am leeren Tor vorbei, Matthias "Mazzo" Richters knallt den Ball mit einem wuchtigen Hammer nur knapp am linken Pfosten vorbei, Pommel hat zwei Chancen im Strafraum), konnten jedoch nicht in ein gutes Ergebnis umgesetzt werden.

Kurz vor Schluss sorgten die beiden Matchwinner Radio und Küsel dann für die Entscheidung. Während Radio im 16er den Ball annimmt und mit einer ungewohnten Coolness und Übersicht den Ball zu Küsel rüberschiebt, wartet dieser, bis der Gegenspieler bei ihm ist und gibt den Ball an Carsten Pittig weiter, der ca. 1 Meter neben ihm völlig frei vorm Tor steht und mit einem Tunnel durch des Holtheimer Keepers Beine das Spiel entscheidet.

Fazit: Mit diesem Sieg gegen Holtheim ist nicht nur die Hinspielpleite vergessen, sondern durch das 2:0 kurz vor Schluss auch der direkte Vergleich wieder (wie im letzten Jahr) für uns entschieden!!
Leider konnte die I. in Holtheim mit einem 0:0 nur einen Punkt nach Lichtenau mitnehmen, sodass ein volles Punktekonto gegen den Ortsnachbarn nicht ganz erzielt werden konnte.

Gegen den VfB Salzkotten konnte die Erste mit einem knappen, aber verdienten 2:1-Sieg beweisen, dass sie das Siegen nicht verlernt hat. Gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt war dieser Sieg auch Pflicht!
Allerdings entlasteten wir das Nervenkostüm unserer treuen Fans während des Spiels nicht wirklich:
Das Auslassen hochkarätiger Chancen (etwas Pech war auch dabei) und individuelle Deckungsfehler führten zum 0:1-Pausenstand (Torschütze: Mike Rademacher).
Nach dem Wechsel konnten die Zuschauer zunächst eine engagierte, aber glücklose VfL-Truppe sehen. Die Erlösung brachte der Ausgleich, den Patti nach toller Vorarbeit von Winni einschob. Die Gegenwehr der schwachen Sälzer schien nun gebrochen, doch weitere Tore wollten einfach nicht fallen. Schließlich gelang Winni (Uhuhuuu!) doch noch der Siegtreffer. Mit einem sehenswerten Volleyschuss drosch er das Leder nach Vorarbeit vom kleinen, aber starken Riedel in die Maschen.
Die anschließende Schlussoffensive der Gäste hatte (zum Glück!) keinen Erfolg, nicht zuletzt auch, weil Jojo einen "leuchtenden" Abend hatte.
Mit diesem Sieg und nunmehr vier Zählern Vorsprung vor Salzkotten können wir wieder mit etwas mehr Selbstvertrauen zu den schweren Aufgaben in Holtheim (10.4.) und in Steinhausen (15.4.) fahren.

Gegen den Tabellenletzten kam unsere A-Jugendmannschaft nicht über ein Unentschieden hinaus. Zwar war eine deutliche Feldüberlegenheit zu erkennen, diese konnte allerdings trotz bester Chancen nicht in Tore umgemünzt werden.
Typisch für dieses Spiel war, dass selbst eine zwischenzeitliche 2:0-Führung in den Schlussminuten leichtfertig verschenkt wurde.
Mannschaft und Trainer geloben Besserung!

Das Spiel gegen die SG Verne Holsen ging bereits vergangenen Mittwoch mit 2:3 verloren. Das Spiel geriet dabei eher in den Hintergrund, da unser Gast eine sehr harte Gangart an den Tag legte, die nicht unterbunden wurde. Daher war von Fußball kaum die Rede. Bleibt noch zu erwähnen, dass wenigstens der Trainer der Verner sportliche Größe zeigte und sich für das Verhalten seiner Mannen entschuldigte.

Gegen die Grün-Weißen aus Anreppen konnte wieder kein Sieg eingefahren werden. Eine gerechte Punkteteilung war das Ergebnis dieser ausgesprochen fairen Begegnung.

Nach einer zerfahrenen ersten Halbzeit stand es 1:1-Unentschieden. Chappi hatte die Gästeführung per Kopf ausgeglichen. Nach dem Seitenwechsel sollte sich Benni Dück's Extraeinheit vom Samstag bezahlt machen: Einmal mehr war es unser kreativer Kopf , der die 2:1-Führung per Zauber-Freistoß erzielte.
Leider konnten wir diese Führung nicht verteidigen und mussten den nicht unverdienten Ausgleich hinnehmen. Am Ende konnten wir sogar über den Punktgewinn froh sein, denn der Pfosten sorgte nach einem Freistoß von Daniel Preuß kurz vor Schluss dafür, dass die Anrepper nur einen Punkt ins Römerdorf entführten.
Bleibt zu hoffen, dass wir es im nächsten "Endspiel" am Donnerstag gegen den VfB aus Salzkotten besser machen, um dann am Sonntag im Derby ein wenig Luft zu haben.

Das Nachholspiel gegen Husen am Freitag ging mit 1:0 verloren. Dabei war die einhellige Meinung aller Anwesenden, dass dieses schlechte Spiel keinen Sieger verdient gehabt hätte, da keins der beiden Teams im Stande war, zwingende Chancen herauszuspielen.

Der SC Husen konnte das entscheidende Tor kurz nach dem Seitenwechsel nach einem Konter durch Felix Chrobok verbuchen. Der anschließende Sturmlauf des VfL brachte nichts mehr. Lediglich ein Freistoß von Stani, den SC-Keeper Günther Agethen ans Aluminium lenkte und ein Schuss von Patti, den der Husener Libero Thomas "Odie" Münstermann auf der Linie klärte, waren zu verzeichnen.

Das gestrige Spiel gegen Henglarn war wohl eins der kuriosesten in den letzten Jahren.

Schon vor Spielbeginn ereignete sich die erste Kuriosität. Aufgrund einer Rippenprellung konnte unser Keeper Frank Pittig nicht spielen. Mangels Alternativen erklärte sich Abwehrspieler Volker Reichert bereit, den Posten zwischen den Pfosten zu übernehmen.

Nach einer Aufwärmphase für Keeper und Mannschaft ging es dann in das Spiel. Zwar spielte sich das Geschehen von Anfang an hauptsächlich in der gegnerischen Hälfte ab, doch die erste Großchance hatten die Henglarner. Ein Ball aus kurzer Entfernung konnte von Ersatzkeeper Volker Reichert mit einem schnellen Reflex abgefangen werden. Anschließend musste er noch einmal vor einem heraneilenden Stürmer klären, bevor unser Sturmlauf begann. Nach einer Hereingabe von Thomas "Kasi" Wigge legte sich Carsten Pittig den Ball mit der Brust eigentlich zuweit vor. Da der gegnerische Torwart jedoch keine Reaktion zeigte, konnte er zum verdienten 1:0 einnetzen.
Nach diesem Erfolgserlebnis setzten wir nach und wieder war es Kasi, der diesmal eine Vorlage auf Lasse Söhl spielte. Der fackelte nicht lange und zog mit einem tollen Volleyschuss aus 17 Metern zum 2:0 ab.
Wenige Minuten später schlug Kasi eine lange Flanke auf den zweiten Pfosten. Lasse Söhl stand erneut goldrichtig und verwandelte den Ball zum 3:0.
Trotz der drei Tore vergaben wir in der ersten Halbzeit leider einige hochkarätige Chancen. So prüfte z.B. Matthias Richters mit einem 25 Meter Kracher das Aluminium der Gastgeber und Andreas Omelchenko schoss aus kurzer Distanz den gegnerischen Keeper an.

In der Halbzeitpause waren dann alle mit dem bisherigen Spiel zufrieden, aber dennoch war man sich einig, dass man noch mindestens ein Tor erzielen müsse.
Die Umsetzung klappte dann auch vorzüglich. Carsten Bickmann schoss einen Freistoß kurz nach Wiederanpfiff direkt auf den Henglarner Torwart, der den haltbaren Schuss in die eigenen Maschen lenkte. So weit so gut. Wir hatten eine gute erste Halbzeit abgeliefert und unsere Chancenauswertung ließ kaum Wünsche offen. Doch dann passierte etwas, was wir wahrscheinlich so schnell nicht vergessen werden.
Kurz nach dem 4:0 traf der bis dahin schon unsicher auftretende Schiedsrichter eine Fehlentscheidung und entschied auf Ecke für Henglarn. Diese wurde anschließend zum 1:4 verwandelt. Wenige Minuten später folgte die nächste Fehlentscheidung, die von den Henglarnern zum 2:4 genutzt wurde. Durch die zwei schnellen und ungerechtfertigten Tore kippte dann das Spiel. Lichtenau II ließ jegliche Ordnung vermissen und Henglarn spielte nur noch nach vorn. In schneller Folge erzielten sie dann das dritte und vierte Tor. Nach dem 4:4 hatte sich Lichtenau endlich wieder im Griff und Henglarn ließ weitere Offensivbemühungen vermissen, so dass bis zum Schlusspfiff keine Tore mehr erzielt werden konnten.

Fazit: Nach einer 4:0 Führung darf man nicht mehr unentschieden spielen. Das ist uns allen bewusst. Dennoch muss an dieser Stelle die Bemerkung erlaubt sein, dass die Leistung des Schiedsrichters unterirdisch war. Neben den beiden oben geschilderten Fehlentscheidungen pfiff der Schiedsrichter viele Fouls überhaupt nicht und wirkte bei jeder Entscheidung unsicher, was zu weiteren Fehlpfiffen führte. Nach dem Spiel in Etteln glaubten wir, dass diese Schiri-Leistung nicht zu toppen wäre, doch gestern wurden wir eines besseren belehrt...

Wenigstens wurde den Zuschauern ein interessantes Spiel geboten.

Danke nochmal an Volker, der sich sofort bereit erklärte zwischen den Pfosten zu stehen und bei allen Gegentoren keine Abwehrmöglichkeit hatte.