Springe zum Inhalt

Am gestrigen Sonntag war der Ausweichplatz in Haaren tief und nass und in der ersten Halbzeit mussten wir dank des "schiefen" Platzes auch noch bergauf spielen .
Trotzdem fing das Spiel gut an. Alle spielten konzentriert und engagiert. Die Haarener wurden in Ihrer Hälfte gehalten und wir erspielten uns Möglichkeit um Möglichkeit. In der 15.ten Minute etwa schoss Carsten Bickmann einen Freistoß aus 25 Metern und traf dabei leider nur die Querlatte. Einige Minuten später konnte dann erneut Carsten Bickmann mit einem herrlichen Freistoß aus 20 Metern den Bann brechen. Der Ball flog zwischen der Latte und den Händen des Keepers ins gegnerische Netz. Nach dem Tor spielten wir weiter wie bisher. Wir setzten den Gegner weiter früh unter Druck. Kurz vor der Pause lohnte sich dieser Einsatz, als Thomas Wigge den Ball von einem Haarener eroberte und allein auf das Tor zog. Zunächst schoss er den Torwart an, aber dann versenkte er zum verdienten 2:0.

Nach der Halbzeit kippte das Spiel ein wenig. Beide Seiten kamen nun zu ihren Chancen. Der Hauptakteur der zweiten Halbzeit sollte aber der Schiedsrichter werden. In der 55. Minute etwa wurde ein langer Ball in Richtung unseres Tores geschlagen und von einem unserer Spieler mit der Hand gestoppt. Obwohl sich die Aktion vor dem 16er abspielte, entschied der unsichere Schiedsrichter auf Elfmeter. Auch nach Beteuerungen der halben Mannschaft war er natürlich nicht mehr von seiner Entscheidung abzubringen. Haaren verwandelte den Elfmeter und es stand 1:2. Ein paar Minuten später dann die nächste Szene. Ein Ball wird in unseren 5er geschlagen. Unser Keeper geht zum Ball und wird von einem Haarener von den Beinen geholt. Der Ball rollt Richtung Tor und kann leider von unserem Abwehrspieler nicht mehr geklärt werden. Der Schiedsrichter entscheidet allerdings nicht auf Behinderung des Torwarts sondern auf Tor zum 2:2 der Haarener.
In der direkten Folge beschwert sich Abwehrspieler Volker Reichert über die Entscheidung. Der Schiedsrichter gibt sofort Rot und schickt unseren Spieler vom Platz. Da niemand der Umstehenden eine Schiedsrichterbeleidigung vernommen hat, wird der Schiri zur Rede gestellt. Er ist leider nicht in der Lage die vermeintliche Beleidigung wiederzugeben. Geschwächt gehen wir daher mit 10 Mann in die letzten 25 Minuten.
Trotz der Unterzahl berappeln wir uns wieder und kommen zu hochkarätigen Chancen. Carsten Bickmann tritt erneut zum Freistoß an und nagelt den Ball aus knapp 25 Metern wieder an die Latte. So viel Pech hatten wir schon lange nicht mehr. Doch zurück zum Schiedsrichter. Carsten Pittig wird im gegnerischen 16er geschoben. Der Schiri pfeift und gibt indirekten Freistoß aber leider außerhalb des 16ers. Unglaublich! Um noch einen Sieg zu erreichen, spielen wir in den letzten Minuten sehr offen. Dies wird durch eine schöne Kombination der Haarener bestraft, indem sie den Ball aus abseitsverdächtiger Position im Tor unterbringen. Es steht 3:2 für Haaren.

Symptomatisch für die Leistung des Schiedsrichters ist dann die Situation vor dem Abpfiff des Spiels.
Der Ball wird erneut zu Carsten Pittig gespielt. Dieser will sich drehen und den Ball mitnehmen, wird aber wie beim Ringen vom Gegenspieler umklammert. Der Schiedsrichter steht daneben, pfeift allerdings nicht. Der nun freie Ball wird von den Haarenern nach vorn getragen und in den 16er geschoben. Ein Haarener Spieler steht mutterseelenallein vor unserem Keeper und zieht Richtung Tor. 10 Meter vom Tor entfernt, hallt ein Pfiff über den Platz. Der Haarener schießt zwei Schritte später, unser Torwart pariert, aber die Aktion war nur noch für die Gallerie, da das Spiel mitten in der Aktion bereits abgepfiffen war. Ebenfalls unglaublich...

Wir sind uns bewusst, dass wir das Spiel selbst verloren haben. Eine 2:0 Führung gibt man einfach nicht mehr ab. Trotzdem ist es ärgerlich, wenn das Spiel (aus unserer Sicht) so verpfiffen wird. Nicht nur die Niederlage wurde dadurch erst möglich, sondern auch einer unserer Spieler wird dadurch gesperrt, ohne sich etwas zu Schulden kommen lassen zu haben. Schade, dass man in der Kreisliga C mit diesem Problem leben muss...

Das Nachholspiel gegen die SG Tudorf/Ahden konnte die A-Jugend mit 3:2 für sich entscheiden und geht damit mit einem Punkt Rückstand auf den Tabellenführer in die Winterpause.

Dabei sah es eher nach einer Punkteteilung aus:
Die verdiente Halbzeitführung erzielte Karsten Wübbeke nach einer tollen Einzelleistung. Auf ein weiteres Tor mussten wir trotz vieler Chancen lange warten.
Das 2:0 durch Daniel Schleicher nach etwa 60 Minuten schien die Vorentscheidung zu sein.

Doch durch den sicher geglaubten Sieg begab sich das Team frühzeitig in den Winterschlaf. Die Lethargie in der Folgezeit nutzte der Gast und schaffte sogar den Ausgleich. Dadurch wachgerüttelt begannen wir noch einmal einen wütenden Sturmlauf, woraus der erlösende 3:2-Endstand durch Fred resultierte.

Beim SV RW Haaren konnte die erste Mannschaft nach einer kleinen Durststrecke mal wieder einen Punkt einfahren, der durch Kampfkraft und Einsatzwillen verdient wurde.

Das Spiel entwickelte sich auf schmierigem Geläuf erwartungsgemäß zu einer Partie, die sehr vom Kampf geprägt war. Die Anfangsphase war recht zerfahren, wobei die erste echte Torchance auf unserer Seite zu verzeichnen war: Nach einem Super-Pass von Lasse nagelte Roman das Leder aufs Tor. Der starke SV-Keeper konnte den Ball mit Mühe unter die Latte lenken, von wo er knapp vor die Torlinie tippte.
Im direkten Gegenzug dann der Schock: Nach einem Konter schob ein Haarner Spieler den Ball zum 1:0 ins Tor.

Unbeirrt vom Gegentreffer spielten wir engagiert weiter, was auch belohnt wurde: Nach einer Ecke wurde Hotti im Strafraum unsanft von den Beinen geholt. Den fälligen Elfer verwandelte Lasse sicher.
Etwa zwei Minuten später köpfte Chappi einen Freistoß von Stanni zur 2:1-Pausenführung ein.

In der zweiten Hälfte erhöhte der Gastgeber den Druck; wir beschränkten uns unsererseits aufs Kontern, so dass sich auf beiden Seiten Möglichkeiten ergaben.
Ca. in der 70. Spielminute konnten die Rot-Weißen nach einer Ecke per Kopf ausgleichen.

In der Schlussphase war das Spiel geprägt von vielen Fehlpässen im Mittelfeld. Deshalb ergaben sich vor beiden Toren Konterchancen, die jedoch ungenutzt blieben.

Alles in allem geht die Punkteteilung für beide Teams nach einer kampfbetonten aber fairen Begegnung in Ordnung.

Das nächste Heimspiel gegen die Geseker Reserve beginnt bereits um 14.15 Uhr.

Nach zwei verlorenen Spielen in der Fremde sollte ausgerechnet gegen "Liga-Primus" Upsprunge die Wende eingeläutet und der Heimnimbus gewahrt werden.

Zunächst sah es auch recht gut aus: Gegen die defensiv ausgerichtete Lichtenauer Elf konnte sich der Gast wenig klare Torchancen erarbeiten. Unsere Entlastungsangriffe brachten allerdings auf der Gegenseite genauso wenig Gefahr.
Kurios wurde es kurz vor der Pause: Ein im Abseits stehender Upsprunger Angreifer schob den Ball, der auch ohne dessen Zutun die Linie überquert hätte, in die Maschen, so dass der Schiedsrichter den Treffer nicht anerkannte. Mit dem torlosen Pausenstand konnten wir also mehr als zufrieden sein.

Nach dem Pausentee erhöhte die Quest-Elf noch einmal den Druck; unser Abwehrbollwerk um den überragenden Tomer Pidun, der Giuseppe Caraffa komplett aus dem Spiel nahm, hielt jedoch zunächst Stand. Mit etwas mehr Glück und Erfahrung hätten wir sogar mit einem unserer Konter selbst in Führung gehen können.

Doch es kam wie es kommen musste: Einige Minuten vor Schluss erzielte Andre Marder den 1:0-Siegtreffer. Der Erfolg des Tabellenführers war sicherlich verdient; ein Punkt als Belohnung für die tolle kämpferische Leistung unsererseits wäre jedoch auch nicht nur als glücklich zu bezeichnen gewesen.

Leider zählen nur die Punkte, und man kann sich für ein gutes Spiel allein nichts kaufen. Es bleibt jedoch zu hoffen, dass der positive Trend anhält und im nächsten Siel am 28.11. in Haaren in Punkte umgemünzt wird.

Nach dem überragenden 2:0-Sieg gegen Atteln letzte Woche sollten auch heute wieder drei Punkte erbeutet werden. Auf Grund des "matschigen" Wetters spielten wir auf der Menne.

Wir spielten wieder engagiert, es wurde wieder keine Schlafpause eingelegt und die Null stand. Doch der Reihenfolge nach...

In der ersten Halbzeit gab es kaum nennenswerte Chancen auf beiden Seiten (bis auf einen Lupfer, der durch einen Fehler des gegnerischen Keepers ermöglicht wurde, der aber nur die Latte traf, und einen Schuss von Roman, den der Torwart aber halten konnte).
Der Gegner konnte nur durch zwei Situationen auf sich aufmerksam machen. Ein Ball wurde in die Spitze gespielt, der Stürmer war aber nicht schnell genug und unser Torwart hellwach, er konnte mit dem Fuß klären. Bei der zweiten Situation, die sich ziemlich zu Beginn des Spiels zugetragen hatte, trat der selbe Stürmer durch eine ungewollte Aktion in den Mittelpunkt. Die Siddinghausener hatten eine Ecke, der Ball lag hinter dem Tor in der Nachbarwiese, die durch einen Stacheldraht von der Menne getrennt war. Nachdem der Stürmer den Ball wieder auf den Platz befördert hatte, musste er nur noch selbst zurückkommen. Zunächst wählte er den Stacheldraht und blieb dort zweimal mit dem Trikot hängen. Anschließend wollte er über ein Holztor, welches die nächste Wiese zur Ecke hin trennte, das Spielfeld erreichen. Auf dem Holztor stehend, trat er mit dem Fuß auf den Stacheldraht und rutschte wohl mit dem anderen Fuß ab, sodass er bäuchlings auf dem Rasen landete. Zum Glück ist ihm nichts passiert, der "Unfall" hätte durchaus schlimmer ausgehen können...

In der zweiten Halbzeit wollten wir so weiter spielen wie in Abschnitt eins, nur mussten wir unsere Chancen auch nutzen. So hatte Roman z. B. eine Riesen-Chance, indem er mit einem einzigartigen Solo (teilweise halb liegend) drei Leute umspielte und plötzlich frei im 16er stand. Sein Schuss ging leider knapp links am Tor vorbei. Nach dem Spiel meinte er, er hätte den linken Pfosten für den rechten gehalten 😉
Nach einem Abschlag unseres Keepers gelangte der Ball zu Christian Pittig, der sich nach einem Doppelpass mit unserem Kapitän gegen einen Verteidiger durchsetzte und den Ball in den 16er zu "Krassi" Thomas Wigge spielte. Dieser verwandelte dann eiskalt zum 1:0.
Bei einer weiteren Aktion stand Martin Beyermann frei im Strafraum und konnte den Ball mit seinem schwachen linken Fuß unhaltbar im Netz unterbringen, weil dieser durch einen Gegenspieler noch leicht abgefälscht wurde.
Den Schlusspunkt setzte dann ein eingewechselter Spieler aus der gegnerischen Mannschaft, in dem er einen eher ungefährlichen Schuss von Radio unbedrängt ins eigene Tor beförderte. Da wir den Namen des Torschützen nicht mehr in Erfahrung bringen konnten, wird das Tor Radio zugeschrieben 😉

oder: "Ein blinder Hahn findet auch mal'n Korn!"
Gegen die SG Essentho/Meerhof konnte die A-Jugend einen Kantersieg erringen. Trotz leichter Personalprobleme hatten wir mit unserem Gegner, der nur zehn Spieler zur Verfügung hatte keinerlei Probleme.
Die Tore erzielten:Frederik Avramovic (5), Marcel Rustemeyer (3), Daniel Schleicher, Waldemar Schulz, Hendrik Cordes, Karsten Wübbeke und Falko Backhaus, der mit seinem Tor ganz bewusst bis kurz vor Schluss wartete, um den 13:0 Schlusspunkt zu setzen.

An dieder Stelle ist vor allem die Defensivabteilung lobend zu erwähnen, die trotz der deutlichen Führung diszipliniert ihre Aufgabe erfüllte.

In Weine kam die Erste mit 4:1 unter die Räder, wodurch das Saisonziel "Klassenerhalt" als Vorgabe wieder in Erinnerung gerufen wurde.

Dabei sah es zunächst gar nicht so schlecht aus: Nach recht starkem Beginn und dem Führungstreffer durch Arno nach einer Ecke von Beni hatten wir das Spiel in der Anfangsphase klar im Griff. Doch der Gastgeber konnte das Spiel noch vor der Pause durch zwei Kontertore zu seinen Gunsten drehen.

Nach der Pause erhöhten wir noch einmal den Druck, konnten allerdings keine zwingenden Chancen erarbeiten. So war das 3:1 durch einen weiteren Konter eine logische Konsequenz.

In der Schlussphase setzten wir auf volle Offensive, konnten aber nur eine gefährliche Chance durch Chappi erkämpfen, die der Keeper glänzend parierte. Kurz vor dem Abpfiff erhöhte die SG noch auf 4:1.

Alles in allem geht die Niederlage in Ordnung, wobei sie vielleicht ein Tor zu hoch ausfällt.

Auch wenn es schwer erscheint, werden wir natürlich am kommenden Sonntag (14.30 Uhr) alles daran setzen, Wiedergutmachung zu betreiben und unsere positive Heimbilanz zu halten.

Na, endlich hats mal wieder geklappt mit nem 3er!
Unsere in den letzten Spielen traditionelle 10-minütige Schlafphase konnten wir heute auf ein Minimum verkürzen, in der der heutige Gegner keine hochkarätigen Chancen für sich verbuchen konnte.

So kamen wir langsam ins Spiel, liessen den Ball laufen und erarbeiteten uns mehrere Chancen. So hatte zum Beispiel Patrick Glahn, der seinen ersten Auftritt nach seinem Schlüsselbeinbruch hatte und ein gutes Spiel ablieferte, die Chance zum 1:0, nutzte diese aber nicht.

Wir konnten uns durch konzentriertes Spiel in der gegnerischen Hälfte festbeißen und gingen so verdient etwa in der 15. Minute mit 1:0 in Führung. Der Ball kam hoch in den 16er hinein, Carsten Pittig stand an der richtigen Stelle und bewegte sich auf den Ball zu. Etwa in Höhe des Elfmeterpunktes tippte der Ball auf. Durch den vorherigen Pressschlag bekam der Ball eine andere Flugrichtung und konnte so der rechten Hand des herauseilenden Keepers "entwischen". Auch Carsten eilte am verdutzten Keeper vorbei und setzte das Spielgerät in die untere rechte Ecke des Tores, bevor der Torwart ihn daran entscheidend hindern konnte.

Durch die Euphorie, nach vier Spielen in Folge endlich mal wieder mit 1:0 in Führung gehen zu können, bekamen wir das nötige Selbstvertrauen, weiter offensiv zu spielen. So hatten wir in der ersten Halbzeit auch noch mehrere Chancen, die Führung auszubauen. Nennenswert war hier ein Weitschuss aus ca. 18 Metern von Christian Pittig, den der Attelner Keeper aber glänzend parierte.
Eine ernsthafte Chance der Attelner konnte unser Keeper lässig entschärfen.
Wir gingen also mit 1:0 in die Halbzeitpause und es bestanden keine Zweifel, dass dies heute ein Sieg werden würde.

Dementsprechend gingen wir auch in die zweite Halbzeit, in der Patrick Glahn ziemlich zu Anfang in der Strafraumecke gefoult wurde. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, den Lasse Söhl selbstbewusst antrat. In Anlehnung an die WM '90 wird dieser fantastisch geschossene Elfer wohl noch in einigen Jahren als "Andreas-Brehme-Gedächtnis-Elfmeter" in Erinnerung bleiben. Die 2:0-Führung verteidigten wir nun, indem das Mittelfeld etwas defensiver agierte. Zwischendurch sorgten einige Angriffe für weitere Entlastung. Nach Aussagen von einigen Attelner Spielern hätten wir noch zwei Stunden spielen können, sie wären wohl nicht mehr zu einem Torerfolg gekommen.

Bleibt nur zu hoffen, dass wir diesen Spielfluss mitnehmen in die nächste Partie und auch dort befreit aufspielen und die "heilige Sportart" in ähnlicher Weise zelebrieren werden...

Auch im Derby gegen Kleinenberg war es uns nicht möglich, einen Punkt zu erspielen und somit die Negativserie zu stoppen.

Schon in den ersten Minuten zeigte sich, dass dieses Spiel im Mittelfeld entschieden würde. Der Ball kam kaum über die Mittellinie hinaus und gefährliche Aktionen entstanden auf beiden Seiten höchstens durch individuelle Fehler.
Unser Keeper nahm beispielsweise einen Rückpass aus den eigenen Reihen auf und sorgte somit für die erste Großchance des Spiels. Der Freistoß aus 16 Metern prallte zwar von der Mauer ab, rollte dann aber wieder direkt vor die Füße eines Kleinenbergers. Den folgenden Schuss konnte unser Torwart dann allerdings mit einer guten Parade entschärfen, die ihm jedoch nicht die hämischen Kommentare nach Spielschluss ersparten...
Kurze Zeit später hatten wir dann die erste Chance zur Führung. Nach einem sehr schönen Pass von Carsten Pittig hatte Christian Pittig das 1:0 auf dem Schlappen. Doch flog der schwer zu nehmende Ball am Kleinenberger Gehäuse vorbei.
Mitte der ersten Halbzeit kam dann der Kleinenberger Kapitän mit dem Ball nahezu ungehindert in unseren Strafraum. Von da aus spielte er zurück auf Mücke, der das Ding direkt nahm und mit einer Bogenlampe in den Winkel verwandelte.

In der zweiten Halbzeit versuchten wir mit viel Einsatz die Führung auszugleichen. Doch wir blieben genauso glücklos wie in der ersten Halbzeit. Immer wieder versprangen uns die Bälle und in den sonstigen Fällen waren wir häufig einen Schritt zu langsam.
So auch in der 80sten Minute, als ein Kleinenberger im Strafraum von Martin Beyermann gestellt wurde. Die Situation schien geklärt, doch Libero Carsten Bickmann eilte zu Hilfe, verfehlte dabei aber leider den Ball.
Sofort entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß. Kurios daran ist, dass Kleinenberg nun schon im fünften Spiel hintereinander mindestens einen Elfmeter gegen uns zugesprochen bekommen hat. Von den bisherigen 5 Elfmetern konnte Torwart Frank Pittig immerhin 3 Elfmeter parieren, doch heute war auch er glücklos.
Nachdem 2:0 drückten wir noch einmal nach vorn und versuchten das Spiel zu drehen. Kleinenberg ließ ein wenig nach und zeigte Schwächen im Spiel nach hinten. Doch wir waren am Sonntag nicht in der Lage diese auszunutzen.

Alles in allem haben wir gut gekämpft aber konnten das Glück in vielen Aktionen einfach nicht erzwingen. Die Niederlage ist verdient, obwohl sich auch die Kleinenberger kaum Chancen erspielen konnten...

Beim Gastspiel der ersten Mannschaft beim SC Verne wurde der positive Trend durch eine Niederlage unterbrochen, wobei durchaus mindestens ein Punkt möglich gewesen wäre.

Nach zerfahrenem Beginn gingen die Gastgeber nach gut zehn Minuten mit 1:0 in Führung: Aus dem Gewühl nach einer Ecke prallte der Ball unglücklich von Tobi Wigge's Rücken unhaltbar ins eigene Tor. Im Anschluss erarbeiteten wir uns einige gute Chancen, konnten diese jedoch nicht nutzen.

Nach der Pause setzten wir unsere Angriffsbemühungen intensiv fort, konnten unsere Chancen aber nicht in Zählbares ummünzen. Unter anderem parierte der Verner Keeper einen Kopfball von Chappy in beeindruckender Weise.

Dann kam die Schrecksekunde nach etwa einer Stunde Spielzeit: Der Unglücksrabe der ersten Hälfte fiel nach einem Foul im gegnerischen Strafraum, welches zum wiederholten Male in diesem Spiel nicht zum Elfer führte, so unglücklich auf die Schulter, dass Tobi sich einen Splitterbruch am Schlüsselbein zuzog.
Das Spiel war für fast 30 Minuten unterbrochen, bis Tobi vom herbeigerufenen Rettungswagen ins Salzkottener Krankenhaus gebracht werden konnte. An dieser Stelle "Gute Besserung" vom gesamten Team.

Nach Wiederanpfiff agierten alle Spieler hochmotiviert, um für den verletzten Mitspieler zumindest einen Punkt zu retten. Leider konnte keine der vielen Großchancen genutzt werden. Fast schon als logische Folge wurde dies bestraft: Etwa 15 Minuten vor Schluss konnten die SC-Kicker einen Fehler in der Hintermannschaft nutzen und frei vor dem machtlosen Jojo stehend zum 2:0-Endstand einschieben.

Resümierend bleibt festzuhalten, dass wir aufgrund der Vielzahl vergebener Chancen die Schuld für die Niederlage nicht beim Schiri suchen sollten, auch wenn drei mögliche Strafstösse dem Spiel sicherlich eine andere Wendung gegeben hätten.

Trotz der Niederlage können wir aufgrund der engagierten Spielweise recht selbstbewußt in das nächste Spiel bei der SG Siddinghausen/Weine gehen.
ACHTUNG: Ab November ist bereits um 14.30 Uhr Anstoß.